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Guido Schmit
8e0629d3a5 Phase 2 (Teil 1): Widget-Raster, Layout-Engine, Persistenz
Layout-Engine mit vier Spalten, testgetrieben. Widgets werden nicht stur
hintereinander gesetzt, sondern jeweils an die erste Stelle, an die sie passen.
Der Unterschied zeigt sich neben einem 2x2-Widget: dort bleiben rechts zwei
1x1-Plätze frei, die ein reines Anhängen dauerhaft leer ließe.

Persistenz unterscheidet zwei Fälle, die gleich aussehen und es nicht sind. Eine
leere Layout-Datei ist eine Aussage — der Nutzer hat alle Widgets entfernt. Eine
Datei, aus der nach dem Filtern unbekannter Kennungen nichts übrig bleibt, ist
dagegen ein Zeichen, dass sich die Kennungen geändert haben; dort wäre ein leeres
Panel eine stille Fehlfunktion, also greift das Standardlayout.

Beschädigte und fehlende Dateien führen beide zum Standardlayout statt zu einem
Absturz oder einem leeren Panel.

Die Panelgröße folgt dem Layout statt umgekehrt. Positioniert wird über
LayoutEngine.frame, nicht über LazyVGrid — das kann keine Kacheln über zwei
Zeilen führen, und genau das braucht der Mini-Monat.

Platzhalter-Widgets für alle 13 geplanten Karten. Sie tragen die endgültigen
Kennungen, damit gespeicherte Layouts weitergelten, wenn die echten Widgets sie
Phase für Phase ersetzen.

66 Tests grün.
2026-08-10 17:32:48 +02:00
Guido Schmit
715031f153 Panel wächst aus der Notch, statt einzublenden
Die Fläche wird nicht eingeblendet — sie beginnt exakt in der Notch-Silhouette
und wächst von dort nach unten und zur Seite, deckungsgleich mit der schwarzen
Hardware darüber. Eingeblendetes Panel wirkt wie Glas; Onyx soll sich wie ein
fester Körper anfühlen, der herausfährt.

Der Inhalt hat eine eigene Kurve: beim Öffnen um 90 ms verzögert, damit die
Fläche vorweg läuft und kein Text sich mitdehnt; beim Schließen sofort weg,
damit beim Einfahren nichts gestaucht wird. Die Eckenrundung wandert mit
(10 → 26), sonst sieht die kleine Form aufgeblasen aus.

Drei Fallstricke, die im Code stehen:

Der Fensterschatten folgt dem Fensterrahmen, nicht der gezeichneten Form. Das
Fenster hat immer volle Panelgröße, damit die Animation Platz hat — der
Systemschatten läge also die ganze Zeit um eine unsichtbare Fläche. Deshalb
hasShadow = false und Schatten aus SwiftUI.

Ausgefahren wird erst im nächsten Runloop-Durchlauf. Im selben Durchlauf wie
orderFrontRegardless sieht SwiftUI keinen Zustandswechsel, sondern nur den
Endzustand, und das Panel wäre schlagartig da.

NotchHostingView nimmt Klicks nur dort an, wo etwas zu sehen ist. Sonst
verschluckt das volle Fenster während des Aus- und Einfahrens Klicks in seiner
leeren Fläche.
2026-08-10 17:25:27 +02:00
Guido Schmit
fbe13fd1cb Phase 1: Notch-Shell, Design-System, Menüleisten-Infrastruktur
Zustandsmaschine und Geometrie sind testgetrieben entstanden und tragen 40
Tests — sie sind frei von AppKit, damit jeder Übergang ohne Fenster und ohne
Warten prüfbar ist. Zeit kommt nur als Ereignis herein.

Zwei Entscheidungen, die im Code begründet sind:

Der Zeiger wird über einen globalen Ereignismonitor verfolgt, nicht über ein
unsichtbares Fenster auf der Notch. Ein solches Fenster müsste Mausereignisse
annehmen, um sie zu bemerken, und würde damit Menüleiste und Fensterknöpfe
darunter unbenutzbar machen.

"Nur internes Display" fällt auf ein externes zurück, wenn kein eingebautes da
ist. Am Dock mit geschlossenem Deckel hieße die Einstellung wörtlich genommen,
dass Onyx unerreichbar wird.

Design: NSVisualEffectView mit eigenem Tint statt Liquid Glass — Onyx ist Stein,
kein Glas. Alle Farben und Maße liegen als Tokens in OnyxDesign.

Menüleiste: jedes Modul bekommt ein eigenes NSStatusItem. Elemente, denen macOS
mangels Platz keine Breite gibt, werden erkannt und gemeldet, statt still zu
verschwinden.

App-Target über XcodeGen, damit die Projektdefinition im Diff lesbar bleibt.
Nicht sandboxed, mit App-Group-Entitlement — baut, startet, signiert mit
PP34X97WS3.
2026-08-10 17:17:16 +02:00
Guido Schmit
41ee3cc174 Phase 0: Repo-Gerüst und vier Verifikations-Spikes
Vier Annahmen des Plans vor jedem Implementierungscode geprüft:

A (SMC):  Lüftersteuerung bestätigt — F0md/F1md (klein!) als Auto/Manuell-
          Umschalter, F0Tg als Ziel, Grenzen aus F0Mn/F0Mx. SMC-Integer sind
          little-endian, nicht big-endian wie im verbreiteten Intel-Beispielcode.
          Ladelimit: CHWA/CH0B/CH0C/bfE0/bfF0 existieren auf Mac17,9 nicht.
          Key noch nicht identifiziert, deshalb smc-diff.sh für eine
          Differenzmessung ohne jeden Schreibzugriff.
B (Media): mediaremote-adapter läuft unter 26.6.1, aus dem Quellcode gebaut.
          Liefert vollständige Metadaten inkl. Cover aus Google Chrome — der
          Fall, den AppleScript nicht erreicht.
C (Audio): Process Tap + privates Aggregate-Device liefern echte Samples
          (469 Callbacks/5 s, 0 stille Puffer). Konflikt gefunden: SoundSource
          6.1.1 mit ARK.driver ist bereits installiert.
D (Group): App-Group-Container ist aus einem nicht-sandboxed Prozess erreichbar.
          Damit trägt die Sandbox-Entscheidung, die Bridge-App entfällt.

Spikes sind Wegwerfcode zur Verifikation, kein Produktionscode.
2026-08-10 16:47:54 +02:00