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Scarriffle
7a3d2c1c39 Pegel auch für Ausgabe und Mikrofon
Die Programmzeilen hatten ihren mitlaufenden Ausschlag, die beiden Systemregler
nicht. Jetzt beide, in derselben Form: der Pegel läuft im Regler mit, nicht
daneben.

Der Ausgangspegel kommt über einen globalen Tap — denselben Weg wie der Mixer,
nur ohne Stummschalten und ohne Ausgabe. Ausgenommen werden die Programme, die
der Mixer bereits abgreift: ein Tap sieht das Signal vor dem Stummschalten,
sie zählten sonst doppelt — einmal als Original, das niemand hört, und einmal
als das, was Onyx daraus macht. Ändert sich diese Liste, wird der Tap neu
aufgebaut.

Der Mikrofonpegel geht nur mit echter Aufnahme. Es gibt keine Eigenschaft am
Gerät, die den Ausschlag verrät — einen Pegel bekommt nur, wer das Signal
liest, und genau das meldet macOS mit dem orangen Punkt. Das ist richtig so,
also läuft die Messung nur, solange die Ansicht offen ist, und hört beim
Schließen sofort auf. Ein Zähler statt eines Schalters, weil Panel und Popover
gleichzeitig offen sein können.

Geräte, die keine Fließkommawerte liefern, bleiben ohne Pegel: als Fließkomma
gelesene Ganzzahlen ergeben keinen falschen Ausschlag, sondern Unsinn.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 18:17:40 +02:00
Scarriffle
e732394c6c Akku-Popover: der Ladezustand steht neben dem Ring, nicht darunter
„Am Netzteil" stand rechts vom Ring, „Am Netz, lädt nicht" darunter — zweimal
dieselbe Auskunft an zwei Stellen. Und die zweite stand allein unter dem
Diagramm, wo sie aussah, als gehörte sie zu dessen Beschriftung.

Jetzt steht beides neben dem Ring: die Schätzung und darunter der Grund dafür.
Am Netz entfällt die Ersatzzeile „Am Netzteil" ganz — die Zeile darunter sagt
ohnehin, was los ist. Im Akkubetrieb ohne Schätzung bleibt „wird berechnet".

Dazu: der Rücksetzknopf im Mixer schaltet den Overdrive mit ab. Er ist keine
eigene Einstellung, sondern die Freigabe für einen Wert, den es danach nicht
mehr gibt — bliebe er stehen, zeigte die Zeile 100 % und der Regler stünde
trotzdem im Boost-Bereich. Der Knopf erscheint deshalb auch, wenn nur der
Overdrive an ist.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 18:05:20 +02:00
Scarriffle
ed8b095377 Overdrive je Programm: bis 400 %, aber nur auf Ansage
Der Regler ging bisher immer bis 200 %, ohne dass man das wollen musste. Jetzt
endet er bei 100 % — der Stellung, in der ein Programm klingt, wie es gemeint
war —, und ein Blitz in der Zeile gibt den Bereich darüber frei. Je Programm:
ein Browser braucht ihn für eine leise Konferenz, die Musik daneben nicht.

Oberhalb von 100 % gilt die Kennlinie nicht mehr. Dort steht die Zahl für den
Faktor selbst: 400 % sind das Vierfache der Amplitude. Mit der Kennlinie wären
daraus 4^1,66 ≈ 10,4 geworden — eine Beschriftung, die etwas anderes verspricht,
als der Regler tut. Bei genau 100 % stimmen beide Hälften überein, die Kurve hat
also keinen Sprung, nur einen Knick. Unterhalb bleibt alles wie es war.

Beim Abschalten wird die Lautstärke zurückgeholt. Sonst bliebe ein Programm
dreifach verstärkt, während sein Regler am rechten Anschlag steht und 100 %
anzeigt. Dasselbe beim Laden alter Einstellungen: ein gespeichertes 180 % aus
der Zeit ohne Freigabe fällt auf 100 %.

Die 100 %-Markierung im Regler erscheint nur noch mit Overdrive — ohne ihn läge
sie am rechten Anschlag und sagte dort nichts mehr.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 18:02:43 +02:00
Scarriffle
090f570aba Programmname als Hinweis am Symbol
Seit die Namen aus den Zeilen verschwunden sind, trägt das Symbol die
Erkennung allein — und manche Programme erkennt man daran eben nicht.

Der Hinweis hängt am Symbol und nicht an der Zeile: die Zeile besteht zum
größten Teil aus Regler und Knöpfen, und die verschlucken ihn. Am Symbol
kommt er an, und dort sucht man ihn auch.

Bei mehreren Tonquellen steht ihre Anzahl dabei. Chrome erscheint als eine
Zeile, gibt seinen Ton aber über mehrere Hilfsprozesse aus — die Zahl
erklärt, warum ein Regler mehr als einen Prozess bewegt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 13:48:51 +02:00
Scarriffle
cfbbf91068 Mixer kann beim Start von Onyx mitlaufen
Ein Häkchen im Mixer selbst. Standardmäßig aus: der Mixer greift in den
Tonweg der geregelten Programme ein, und das soll niemandem ungefragt
passieren — beim ersten Start soll nichts umgeleitet werden, was der Nutzer
nicht angeschaltet hat.

Das Häkchen steht in beiden Zuständen: eingeschaltet, um es wieder
abzuwählen, ausgeschaltet, um es gleich mit zu setzen. Sonst müsste man den
Mixer erst einschalten, um sagen zu können, dass er von selbst einschalten
soll.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 13:47:17 +02:00
Scarriffle
c0c5809c96 Rücksetzknopf im Mixer, mit reserviertem Platz
Ein kleiner Pfeil je Programm stellt die Lautstärke auf 100 % zurück. Er
erscheint nur, wenn der Wert davon abweicht — es gibt sonst nichts
zurückzusetzen.

Der Platz dafür ist trotzdem **immer** reserviert. Ein Knopf, der auftaucht
und dabei den Regler schmaler macht, verschiebt genau das, was man gerade
bedient: man zieht auf 90 %, der Knopf erscheint, der Regler schrumpft, und
der Griff sitzt woanders als die Hand.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 13:18:27 +02:00
Scarriffle
c44bb3af30 Menüleiste springt nicht mehr, Mixer fasst Hilfsprozesse zusammen
Die Breite folgte der Stellenzahl des aktuellen Werts. Aus „14 KB/s" wird
„431 KB/s", und mit der zusätzlichen Stelle wanderte die halbe Leiste. Jetzt
wieder feste Breiten, bemessen am breitesten Wert, der vorkommen kann.

Der frühere Fehler war nicht die feste Breite, sondern der falsche
Bezugswert: gezeichnet wird „63°", bemessen wurde „100 °C" — fünfzehn Punkte
für zwei Zeichen, die nie erscheinen. Nachgemessen: zwei Aufnahmen im
Abstand von sechs Sekunden mit geänderten Werten ergeben identische Breiten.

Der Mixer fasst Hilfsprozesse mit ihrem Programm zusammen. „Google Chrome"
und „Google Chrome Helper" standen als zwei Zeilen nebeneinander, mit
getrennten Reglern für dasselbe Programm — zieht man den einen, hört man
den anderen. Chrome hat je Tab einen Helfer; fünfzehn Regler für einen
Browser sind keine Auskunft.

Abgegriffen wird weiterhin je Prozess, geregelt aber je Programm. Der
Schlüssel der Taps muss deshalb den Prozess mitführen: mehrere Helfer teilen
sich eine Kennung und überschrieben sich sonst gegenseitig. Der Pegel einer
Zeile ist der lauteste ihrer Prozesse.

Die Zeilen sind einzeilig statt zweizeilig: Symbol, Stummschalter, Regler,
Wert. Der Name ist weg — bei einem erkennbaren Programmsymbol ist er
redundant, und die gewonnene Zeile macht die Liste halb so hoch. Dafür ist
das Symbol größer, und wer den Namen braucht, hält den Zeiger darauf.
Popover 420 statt 330 Punkte breit.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 13:15:53 +02:00
Scarriffle
bf799d57d9 Systemlautstärke und Gerätewahl im Mixer
Ausgabe und Eingabe stehen jetzt über den Programmen — mit Lautstärke,
Stummschalter und der Gerätewahl direkt am Namen. Ein eigenes Auswahlfeld
daneben wäre eine zweite Stelle für dieselbe Sache.

Sie stehen **außerhalb** des Mixer-Schalters, und das ist der Punkt: hier
wird kein Ton abgegriffen, sondern es werden die Regler des Systems bedient.
Das braucht keinen Tap, kein Aggregate-Gerät und keine Berechtigung — wer
nur die Lautstärke sucht, soll dafür nichts einschalten müssen.

Zwei Dinge, die beim Bauen nicht offensichtlich waren:

Viele Geräte führen keinen Regler für Element 0, sondern nur je Kanal.
Fragt man bloß den Hauptregler, hält man ein regelbares Gerät für
unregelbar. Also erst der Hauptregler, dann die Kanäle — und beim Setzen
beide Kanäle, sonst wandert das Stereobild.

Manche Geräte bringen gar keinen Regler mit, HDMI etwa. Dort steht „hier
nicht regelbar" statt eines Reglers, der nichts tut.

Warntöne folgen dem Ausgabegerät mit. Zwei getrennte Wahlen sind die
Quelle für „warum kommt der Systemton aus dem Notebook".

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 19:28:39 +02:00
Scarriffle
eff3c30a71 Mixer im Zeilenlayout, Akku zeigt „am Netz, lädt nicht"
Am Netz und trotzdem kein Blitz sah aus wie Akkubetrieb — dabei ist es der
Normalfall, sobald das Ladelimit greift. Jetzt steht in diesem Zustand ein
Stecker im Akku, ausgestanzt wie der Blitz. Drei Zustände, drei Zeichen:
lädt, hängt am Netz, läuft auf Akku.

Der Mixer folgt jetzt der Anordnung von SoundSource, weil sie dort gut
gelöst ist: eine Zeile je Programm, links das Symbol als Kachel, dann der
Stummschalter, dann der Regler, rechts der Wert. Vorher stand der
Stummschalter rechts zwischen den Zusatzelementen, obwohl er zur Lautstärke
gehört, und die Prozentzahl sprang zwischen zwei Zeilen.

Die Farben folgen SoundSource **nicht**. Dort ist jeder Regler grün; in Onyx
ist Farbe ein Signal — die Verstärkung über 100 % ist eines, eine
gewöhnliche Lautstärke nicht.

Nebenbei zwei Fehler im Regler: der Knopf stand an den Enden über die Bahn
hinaus, und die Ziehposition rechnete ohne seine Breite. Am rechten Anschlag
ließen sich die letzten Prozent deshalb nicht einstellen.

Das Popover ist die Hauptfläche und jetzt 330 statt 280 Punkte breit.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 16:05:37 +02:00
Scarriffle
93fe95827f Panel wächst in die Breite, Menüleiste wird schmaler
Das Raster ist weg. Widgets stehen nebeneinander, alle gleich groß, in
der Reihenfolge aus den Einstellungen. Das Panel sitzt am oberen Rand —
nach unten zu wachsen bedeckt den Bildschirm, nach rechts und links legt
es sich in den ohnehin leeren Streifen neben der Notch. Eine zweite Reihe
entsteht erst, wenn der Bildschirm keine weitere Kachel mehr hergibt.

Die Größenauswahl fällt damit weg, und das ist kein Verlust: ein 2×1
neben einem 2×2 lässt oben rechts eine Lücke, die niemand füllen kann und
die aussieht wie ein Fehler. Genau daher kam auch die Überlappung. Ein
Test prüft jetzt für ein bis zwölf Kacheln, dass sich keine zwei
schneiden und alle vollständig im Panel liegen — außerhalb heißt oben:
hinter der Notch. Kacheln werden zusätzlich beschnitten, damit
überquellender Inhalt nicht über den Nachbarn zeichnet.

Der Kalender wählt jetzt zwischen Monatsraster und Terminliste. Das war
vorher an die Kachelgröße gekoppelt und ist in Wahrheit eine Frage
dessen, was man sehen will.

In der Menüleiste wird die Breite gemessen statt geschätzt. Vorher stand
je Darstellungsart eine feste Zahl im Code, großzügig gewählt — mit dem
Ergebnis, dass neben jedem Wert Platz für ein weiteres Symbol blieb, in
dem nichts stand. Gemessen wird die breiteste vorkommende Zeichenfolge,
nicht die gerade angezeigte, sonst springt die Leiste bei jedem Messwert.
Die Balkendarstellung bekommt ihre Breite aus der Kernzahl, die erst nach
der ersten Messung feststeht.

Popover schließen jetzt beim Klick daneben. `behavior = .transient`
genügt nicht: es greift, solange die eigene App aktiv ist, aber Onyx läuft
als .accessory und wird durch einen Klick auf ein Statuselement nicht
aktiviert. Ein Klick in ein fremdes Fenster erreichte das Popover gar
nicht. Ein globaler Beobachter sieht solche Klicks, ein lokaler die in der
eigenen App, Escape schließt ebenfalls — und es ist immer nur eines offen.

Mixer und Lüfter haben eigene Menüleistenelemente. Beides regelt man
mitten in etwas anderem; der Weg über ein Einstellungsfenster war zu weit.
Die Lüfter sind damit auch als Panel-Kachel echt statt Platzhalter.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 11:07:20 +02:00
Scarriffle
a0342205fd Phase 9: Einrichtung, Autostart, Notarisierung — und die Mixer-Optik
Die Einrichtung beim ersten Start erklärt jede der vier Sachen einzeln und
fragt jede einzeln an. Vier Systemdialoge hintereinander wären der übliche
Weg und der falsche: wer nicht weiß wofür, klickt viermal „Nicht erlauben",
und danach fragt macOS nie wieder. Sie kommt beim ersten Start immer, auch
wenn zufällig schon alles erlaubt ist — sie erklärt auch den Helfer und den
Autostart.

Beim Autostart ist `requiresApproval` der Zustand, der weh tut. Wer das
Anmeldeobjekt in den Systemeinstellungen abgeschaltet hat, kann in Onyx auf
den Schalter drücken, so oft er will. Als „aus" angezeigt führt das in eine
Schleife, also steht dort jetzt, wo es weitergeht.

Der Mixer verliert den Schalter je Programm. Zehn Mini-Schalter untereinander
sind das, was den Eindruck macht; am Regler zu ziehen ist ohnehin die
Entscheidung, dieses Programm zu regeln, und der große Ausschalter stellt
alles zurück. Der Regler ist selbst gezeichnet — der Systemregler bringt sein
eigenes Erscheinungsbild mit und kann nicht zeigen, worauf es hier ankommt:
den Pegel und die Grenze bei 100 %.

Der Pegel wird im selben Durchlauf gemessen, in dem verstärkt wird, und über
`Atomic` weitergereicht. Eine gewöhnliche Eigenschaft wäre ein Wettlauf, eine
Sperre im Audiothread der klassische Weg zu Aussetzern. Dabei fällt das
`Date()` aus dem Echtzeitpfad, das dort nie hingehört hat.

Zwei Funde beim Bauen des Release-Wegs, beide hätten erst nach dem Hochladen
zur Ablehnung geführt: der Helfer wurde ohne sicheren Zeitstempel signiert,
und das Adapter-Framework ad-hoc. Beides gilt jetzt nur noch im Debug.
Scripts/release.sh prüft Zertifikat und Notarisierungsprofil vorweg, statt
nach zehn Minuten Bauen zu scheitern.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 10:36:26 +02:00
Scarriffle
8308536227 Phase 8: Ablage, AirDrop und Calendarr
Calendarr liefert Termine über den Gruppencontainer. Streng lesend: keine
eigene Anmeldung, kein Netz, kein Schreiben zurück.

Die Abdeckung ist der Kern und kein Detail. Der Schnappschuss reicht 49
Tage nach vorne, und das steht nirgends in der Datei — es ist zugesagtes
Verhalten des Schreibers. Außerhalb liegt keine Information vor, nicht
keine Termine; das Monatsraster graut solche Tage aus, statt „frei" zu
behaupten. Verlockend wäre, die Abdeckung aus dem frühesten Termin
abzuleiten. Das ist falsch, und ein Test hält es fest: mehrtägige Termine
ragen ins Fenster hinein und werden mitgeschrieben, obwohl ihr Anfang
nicht abgedeckt ist.

Bei „beide Quellen" ist die Abdeckung der Schnitt, nicht die Vereinigung.
Ein Tag gilt nur als bekannt, wenn ihn jede Quelle abdeckt. Umgekehrt
darf ein Ausfall einer Quelle die andere nicht mitreißen: Calendarr nie
geöffnet zu haben knipst den Apple-Kalender nicht aus.

Die Ablage kopiert, statt zu verweisen. Anhänge aus Mail oder WhatsApp
liegen in temporären Verzeichnissen — ein Verweis wäre in Stunden tot,
und die Ablage wäre leer, wenn man sie braucht. Aus demselben Grund nimmt
die Fläche UTType.item statt public.file-url an: solche Anhänge kommen
als Dateiversprechen, und loadFileRepresentation löst beides ein. Die
übergebene Datei existiert nur innerhalb des Rückrufs, also wird sie dort
sofort gesichert statt später auf dem MainActor.

Gelöscht wird in den Papierkorb. Automatisches Aufräumen ist standardmäßig
aus — eine Ablage, die ungefragt löscht, ist ein Papierkorb mit
Zeitschaltuhr.

Nebenbei: „mixer.on" und „network.vpn.active" standen als rohe Schlüssel
in der Oberfläche. Label(_:systemImage:) kennt kein Bundle und sucht immer
im Hauptbundle.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 10:16:19 +02:00
Scarriffle
28b1b4270e Audiomixer zeigt Programme statt Prozesse
Core Audio meldet Prozesse, nicht Programme. Angezeigt wurden deshalb
Kennungen wie „com.apple.WebKit.GPU" und Dutzende Systemdienste, die
theoretisch Ton ausgeben könnten, es aber nie tun.

ProcessNaming fragt erst das laufende Programm, kürzt sonst bekannte
Hilfsprozess-Endungen weg und schlägt das übergeordnete Programm nach —
Chromes Ton kommt aus einem Helfer, angezeigt gehört Chrome. Symbole
gehen denselben Weg, sonst steht neben dem Namen ein Platzhalter.

ProcessVisibility zeigt, was klingt, kürzlich klang oder geregelt wird.
Die Nachlaufzeit von zwei Minuten ist der eigentliche Punkt: ohne sie
verschwindet Spotify beim Pausieren aus der Liste, und man kann die
Lautstärke genau dann nicht mehr einstellen, wenn man es will. Geregelte
Programme bleiben immer — wer etwas leiser gedreht hat, muss es auch
zurückdrehen können.

Die Prozentzahl wandert vom Namen zum Regler. Oben war sie genau die
Breite, die den Namen abgeschnitten hat.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 09:54:20 +02:00
Guido Schmit
bfa8c9dab1 Phase 7: Per-Programm-Audiomixer über Core-Audio-Taps
Ein Tap mit mutedWhenTapped schaltet die ursprüngliche Ausgabe eines Programms
stumm und liefert das Signal stattdessen bei Onyx ab; ein privates
Aggregate-Device aus Tap und echtem Ausgabegerät gibt es nach der Verstärkung
wieder aus. Das ist der einzige Weg, den macOS ohne eigenen Treiber anbietet.

Die Kennlinie ist hergeleitet, nicht geraten: halbe empfundene Lautstärke sind
rund −10 dB, also Faktor 0,316. Aus 0,5^k = 0,316 folgt k ≈ 1,66. Die Skala ist
damit symmetrisch — 50 % sind −10 dB, 200 % sind +10 dB. Mein erster Ansatz mit
der vierten Potenz ergab bei halbem Regler 6 % statt 32 %; der Test hat das
gefangen, bevor es an einen Lautsprecher kam.

Über 100 % greift ein weicher Begrenzer. Ohne ihn schneidet die Hardware die
Werte hart ab, und das knackt hörbar. Er arbeitet erst ab 0,7, weil eine
Begrenzung, die schon bei Zimmerlautstärke einsetzt, matt klingt.

Der Mixer ist standardmäßig aus, und auch eingeschaltet greift er nur bei
ausdrücklich gewählten Programmen ein. Alles andere läuft unverändert vorbei.
Der Notausschalter steht sichtbar in der Ansicht, nicht in einem Menü: wenn der
Ton weg ist, ist das der Knopf, den man sucht.

Drei Fehlerfälle sind eingeplant, weil jeder von ihnen ein stummes Programm
bedeutet. Der Wachhund baut Taps neu auf, die nur noch Stille liefern — der
bekannte Fall aus Spike C. Ein Wechsel des Ausgabegeräts baut alle Taps neu
auf, weil sie am alten Gerät hängen. Und ein fehlgeschlagener Aufbau räumt sich
selbst weg, statt in einem halben Zustand zu verharren.

Beim Beenden von Onyx wird der Mixer abgebaut: sonst bleiben die abgegriffenen
Programme stumm zurück.

178 Tests grün, App-Signatur gültig.
2026-08-10 23:09:48 +02:00