Files
Flaro/server/Dockerfile
T
ScarriffleandClaude Opus 5 ac04901ccc Neun gemeldete Fehler, und die Frage, welcher Build gerade läuft
Ein grosser Commit, weil die Punkte einander bedingen: ohne lesbare
Fehlermeldung war die Serienerkennung nicht zu diagnostizieren, und ohne
Build-Kennung nicht einmal festzustellen, ob überhaupt der gebaute Stand
läuft. Zwei der neun Meldungen betrafen Funktionen, die seit Stunden im
Quelltext stehen.

Version und Build. Die Version steht fest; daneben eine Kennung aus
sechs Zeichen, die sich bei jedem Docker-Bau ändert. Sie steht in der
Verwaltung, unter /health und im Protokoll bei jedem Start. Damit ist
"reden wir vom selben Build?" in zwei Sekunden beantwortet statt in
einem halben Tag.

Serien. Lag eine Datei direkt im Serienordner und trug vor der
Folgennummer nichts, wurde der ganze Dateiname zum Serientitel: aus 95
Serien wurden 737, jede mit einer Folge, bei jedem Lauf neu. Dazu lief
der Scan in Verweise hinein — derselbe Ordner unter zwei Namen ergab
zwei Serien. Und weder neue noch umgezogene Dateien standen in der
Pfadliste des Laufs, weshalb ein doppelt gesehener Pfad eine zweite
Zeile mit gleichem (LibraryId, Path) anlegte und der
Eindeutigkeitsindex den ganzen Speichervorgang scheitern liess. Jede
Serienanlage wird jetzt im Tagesprotokoll begründet.

Fehlermeldungen. "An error occurred while saving the entity changes"
stand englisch in einer deutschen Oberfläche und nannte weder Ursache
noch nächsten Schritt. Jetzt geht der vollständige Text ins Protokoll
und ein deutscher Satz ohne Fehlercode in die Anzeige — auch für
"Failed to fetch", das aus dem Browser kam und nie übersetzt wurde.

Protokolle. Die Ansicht holte die ganze Datei und zeigte 800 Zeilen
davon; bei zwei Megabyte brach die Verbindung ab. Gelesen wird jetzt
serverseitig rückwärts, mit einem Knopf für mehr.

Auswahlfelder. Die drei <select> zeichnete das Betriebssystem: ein
helles Systemmenü mitten in der dunklen Oberfläche. Ersetzt durch ein
eigenes Listenfeld mit Tastaturbedienung.

Bildwahl. Drei Raster untereinander in einem scrollenden Dialog hiess
zwei Scrollebenen übereinander. Jetzt ein Reiter je Bildtyp.

Sprache. Die Serversprache stand in der Serverliste zwischen Name,
Metadaten und Fassung — gesucht und nicht gefunden. Sie hat jetzt einen
eigenen Abschnitt ganz oben.

Dazu: ein Knopf, der den erfassten Inhalt einer Mediathek verwirft, ohne
Name und Pfad mitzunehmen; ein Abschnitt Speicher mit den drei Pfaden,
ihrer Belegung und dem Leeren des Bildspeichers; und die Korrektur einer
Zuordnung frischt nur noch die Kachel auf statt die ganze Seite.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-04 15:55:56 +02:00

117 lines
5.0 KiB
Docker

# syntax=docker/dockerfile:1
# Die Oberfläche zuerst, in einem eigenen Abschnitt: sie braucht Node, der
# Server nicht. So landet Node nie im fertigen Image.
FROM --platform=$BUILDPLATFORM node:22-alpine AS web
WORKDIR /web
COPY web/app/package.json web/app/package-lock.json ./
RUN npm ci
COPY web/app/ ./
RUN npm run build
# Gebaut wird auf der Architektur des Bauwirts, übersetzt wird für die des
# Ziels — `dotnet publish -a` kann das. Ohne diese Trennung liefe der Bau für
# arm64 unter Emulation und dauerte ein Vielfaches.
FROM --platform=$BUILDPLATFORM mcr.microsoft.com/dotnet/sdk:10.0 AS build
ARG TARGETARCH
WORKDIR /src
# Erst die Projektdateien, dann wiederherstellen: so bleibt die
# Paket-Wiederherstellung in der Ebenenzwischenablage, solange sich keine
# Abhängigkeit ändert. Ohne diesen Schritt lädt jeder Bau alles neu.
# `--parents` behält die Verzeichnisse bei. **Ein Muster statt einer Liste**,
# weil eine Liste bei jedem neuen Projekt vergessen wird — und dann scheitert
# erst der Bau im Container, nicht der auf dem Arbeitsrechner.
COPY --parents server/src/*/*.csproj ./
RUN dotnet restore server/src/Flaro.Api/Flaro.Api.csproj -a $TARGETARCH
COPY server/ ./server/
RUN dotnet publish server/src/Flaro.Api/Flaro.Api.csproj -a $TARGETARCH -c Release -o /app --no-restore
FROM mcr.microsoft.com/dotnet/aspnet:10.0 AS runtime
# ffmpeg und die Treiber für Hardware-Beschleunigung.
#
# **Als eigenes Programm, nicht als Bibliothek.** Flaro ruft es als Prozess
# auf; damit bleiben die Lizenzen getrennt (ffmpeg steht unter GPL) und ein
# Absturz dort nimmt den Server nicht mit.
#
# `mesa-va-drivers` bedient AMD und ältere Intel, `intel-media-va-driver` die
# neueren Intel — beide über VAAPI an `/dev/dri`. Welcher greift, entscheidet
# sich zur Laufzeit danach, was durchgereicht wurde.
#
# **Die Intel-Treiber nur auf amd64.** Es gibt sie für arm64 nicht, und ein
# unbedingtes `apt-get install` liess den Bau dort mit Code 100 abbrechen —
# eine Meldung, die nicht verrät, welches der sechs Pakete fehlt.
ARG TARGETARCH
RUN apt-get update \
&& apt-get install -y --no-install-recommends \
ffmpeg libva2 libva-drm2 mesa-va-drivers curl \
&& if [ "$TARGETARCH" = "amd64" ]; then \
apt-get install -y --no-install-recommends intel-media-va-driver i965-va-driver; \
fi \
&& rm -rf /var/lib/apt/lists/*
# **Die Verzeichnisse müssen hier angelegt werden, nicht erst beim Start.**
# Docker legt den Einhängepunkt eines frischen benannten Volumes sonst als
# `root` an und übernimmt für ein leeres Volume die Rechte aus dem Image —
# gibt es das Verzeichnis im Image nicht, erbt es `root:root`, und der erste
# Start scheitert für jeden, der kein Bind Mount benutzt.
RUN mkdir -p /config /cache /transcode && chown -R 1000:1000 /config /cache /transcode
# **Kein root.** Die Kennung 1000 ist die des ersten Benutzers auf fast jedem
# Linux und auf den üblichen NAS-Geräten — wessen Dateien anders gehören, setzt
# in der Compose-Datei `user: "<uid>:<gid>"`. Das ist Docker-Bordmittel und
# braucht weder ein Startskript noch root im Container.
USER 1000:1000
# **Kein eigenes ASPNETCORE_URLS.** Das Basisimage setzt seit .NET 8 selbst
# ASPNETCORE_HTTP_PORTS=8080; beides zusammen ergab bei jedem Start die
# Warnung „Overriding HTTP_PORTS '8080'". Zwei Wege zum selben Port sind
# einer zu viel.
ENV FLARO_DATA=/config \
FLARO_CACHE=/cache \
FLARO_TRANSCODE=/transcode \
DOTNET_gcServer=0
# **Welches Abbild das hier ist.**
#
# Sechs Zeichen, bei jedem Bau neu gewürfelt — auch dann, wenn am Quelltext
# nichts anders ist. Die Version sagt, welcher Stand gemeint ist; diese
# Kennung sagt, welches Abbild wirklich läuft.
#
# Das ist keine Spielerei: zwei Funktionen standen nachweislich im Quelltext
# und waren auf dem Server trotzdem nicht zu sehen. Ob dort ein älteres
# Abbild lief, war nicht feststellbar, und die Fehlersuche lief einen halben
# Tag ins Leere. Seitdem beantwortet ein Blick die erste aller Fragen.
#
# Ganz unten, weil jede Änderung daran alle folgenden Schichten neu baut —
# und das sind hier nur noch die beiden COPY-Zeilen.
ARG FLARO_BUILD=DEV
ENV FLARO_BUILD=${FLARO_BUILD}
WORKDIR /app
COPY --from=build /app .
COPY --from=web /web/dist ./wwwroot
EXPOSE 8080
# **Eine Gesundheitsprüfung, die den Server fragt — nicht die Laufzeit.**
#
# Ohne sie weiss Docker nur, dass ein Prozess läuft. Die Oberfläche eines NAS
# zeigt dann minutenlang „wird bereitgestellt", während der Server längst
# antwortet, und niemand kann unterscheiden, ob er noch wandert oder hängt.
#
# `/health` und nicht `dotnet --info`: letzteres sagt nur, dass die Laufzeit
# da ist, und das war sie auch, als der Server noch migrierte.
#
# 60 Sekunden Anlaufzeit, weil die Migrationen beim ersten Start einer
# gefüllten Datenbank länger brauchen als ein Startvorgang sonst.
HEALTHCHECK --interval=30s --timeout=5s --start-period=60s --retries=3 \
CMD curl -fsS http://localhost:8080/health || exit 1
VOLUME ["/config", "/cache", "/transcode"]
ENTRYPOINT ["dotnet", "Flaro.Api.dll"]