Zwei Onyx-Instanzen sind kein Schönheitsfehler. Jede bringt eine eigene Zustandsmaschine, eigene Timer und eine eigene Animation auf dieselbe Notch — das Ergebnis sieht aus wie ein Ruckler und ist keiner. Genau das ist beim Testen passiert, mit zwei Builds aus verschiedenen Ordnern. Die zuletzt gestartete Instanz gewinnt, nicht die erste. Beim Entwickeln ist das die frisch gebaute; die andere Reihenfolge hieße, nach jedem Build weiter die alte Fassung zu testen, ohne es zu merken. Im normalen Gebrauch ist der Unterschied unsichtbar, weil Onyx kein Fenster hat, das man stattdessen in den Vordergrund holen könnte. Erkannt wird über die Bundle-Kennung, nicht über den Pfad: die Instanzen, die sich real in die Quere kommen, stammen aus verschiedenen Build-Ordnern und teilen sich nur die Kennung. Erst terminate(), nach 1,5 s forceTerminate(). Überlebt eine trotzdem — der reale Fall ist eine aus Xcode gestartete Instanz, die im Debugger hängt und selbst SIGKILL übersteht — tritt die neue Instanz zurück und sagt per Dialog, warum und was zu tun ist. Ein stiller Rücktritt sähe aus wie ein Startfehler. Die Entscheidungsregel liegt als reine Funktion in OnyxCore und ist getestet, inklusive des Falls, dass die eigene PID mehrfach in der Liste steht — sich selbst zu beenden wäre der denkbar schlechteste Ausgang. In der Praxis geprüft: `open -n` erzwingt einen Zweitstart, danach läuft genau eine Instanz. 80 Tests grün.
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