Scarriffle a84e5a0c8e Auslösefläche einstellbar, Blitz immer lesbar, Menüleiste schmaler
Der Blitz war ein Loch in der Füllung — über dem gefüllten Teil liest man
ihn, über dem leeren ist es Transparenz auf Transparenz. Bei wenig Ladung
sitzt er fast ganz im Leeren und verschwindet.

Statt zwischen Schwarz und Weiß zu faden geht er den Weg von macOS: geteilt
gezeichnet, über der Füllung ausgestanzt, daneben ausgemalt. Damit ist er
bei jedem Ladestand lesbar, ohne Bewegung in der Menüleiste. Ein Test
prüft, dass sich die beiden Teile an der Kante treffen statt zu überlappen —
sonst wäre der Blitz an der Nahtstelle dicker.

Die Auslösefläche der Notch lässt sich jetzt einstellen, mit Vorschau. Wie
genau jemand die Notch trifft, hängt an Hand und Zeigegerät; feste Werte im
Code waren dafür die falsche Antwort. Die Vorschau zeigt einen
nachgebildeten Bildschirm mit Notch und eingefärbter Fläche — „24 Punkte
unter der Notch" ist keine Vorstellung, die jemand im Kopf hat.

Die Menüleistenbreiten folgen jetzt dem, was dasteht. „Temp 53°" stand in
einer Box für „Temp 100 °C", und in der Menüleiste ist Platz das knappste
Gut. Dieselbe Hysterese wie beim Netzwerk: sofort wachsen, zögernd
schrumpfen.

Das Mixer-Symbol war ausgeschaltet auf 55 % abgeblendet. Das war meine Idee
und ein Fehlgriff: über einem hellen Schreibtischhintergrund ist es damit
praktisch weg. Ob der Mixer läuft, erfährt man beim Klick — dafür muss man
das Symbol aber erst finden.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 12:46:02 +02:00

Onyx

Notch-Erweiterung für macOS. Beim Überfahren der Notch fährt ein Panel mit eigenen Widgets aus — Kalender, Wetter, Medien, Hardware, Netzwerk, Audio-Mixer, Ablage und AirDrop.

Zielgerät: MacBook Pro mit Apple Silicon, macOS 26+.


Bauen

xcodegen generate          # erzeugt Onyx.xcodeproj aus project.yml
open Onyx.xcodeproj        # dann ⌘R

Voraussetzungen: Xcode 26, XcodeGen, Signierung mit Team PP34X97WS3.

Tests laufen ohne Xcode:

cd Packages/OnyxKit && swift test

Ein notarisiertes DMG baut Scripts/release.sh. Es braucht zwei Dinge, die einmalig einzurichten sind — ein „Developer ID Application“-Zertifikat und ein notarytool-Zugangsprofil; beides steht im Kopf des Skripts. Das Skript prüft beides vorweg und bricht ab, statt nach zehn Minuten Bauen zu scheitern.


Aufbau

Die Projektdefinition liegt als project.yml vor, nicht als handgepflegte .xcodeproj — so ist im Diff lesbar, was sich an den Build-Einstellungen ändert.

Onyx/                    App-Target (nicht sandboxed, Hardened Runtime)
Packages/OnyxKit/        Alle Module als lokales Swift-Package
  OnyxCore               Einzelinstanz-Sicherung
  OnyxDesign             Farben, Maße, Bewegung — einzige Quelle
  OnyxNotch              Panel-Fenster, Geometrie, Zustandsmaschine
  OnyxWidgetKit          Widget-Protokoll, Layout-Engine, Persistenz
  OnyxMenuBar            Modul-Protokoll für Menüleisten-Elemente
  CalendarProvider       EventKit (und später Calendarr)
  WeatherProvider        WeatherKit + CoreLocation
  MediaProvider          MediaRemote-Adapter, AppleScript, Medientasten
Vendor/                  Fremdcode im Quellzustand (siehe unten)
Spikes/                  Wegwerf-Werkzeuge zur API-Verifikation
docs/spikes/             Was dabei herauskam — auch die Sackgassen

Entscheidungen, die man sonst für Fehler hält

Keine App-Sandbox. Sie ist mit dem privilegierten Helper, mit IOKit und mit dem MediaRemote-Adapter unvereinbar. Der App-Group-Container für Calendarr bleibt trotzdem erreichbar — auf macOS ist er von der Sandbox unabhängig. Nachgemessen in docs/spikes/D-appgroup.md.

TCC-Entitlements trotz fehlender Sandbox. Bei aktivierter Hardened Runtime verlangt macOS com.apple.security.personal-information.* auch ohne Sandbox. Fehlt eine davon, erscheint der Berechtigungsdialog gar nicht erst — ohne Fehlermeldung. Das hat einen halben Abend gekostet: docs/spikes/E-tcc-hardened-runtime.md.

ENABLE_DEBUG_DYLIB = NO. Xcode lagert im Debug-Build den Programmcode in eine eigene dylib aus. TCC ordnet Berechtigungsanfragen dann dem verbleibenden Rumpf zu, der weder Info.plist noch Entitlements trägt.

Eigenes Einstellungsfenster. SwiftUIs Settings-Szene öffnet über einen privaten Selektor, der bei Apps ohne Menüleiste unzuverlässig ankommt.

Der MediaRemote-Adapter wird nicht gelinkt. Er wird von /usr/bin/perl geladen, einem berechtigten Systemprogramm — im eigenen Prozess greift Apples Entitlement-Prüfung und es käme nichts an.

Signiert wird im Release anders als im Debug. Der Helfer und der Adapter bekommen nur im Release einen sicheren Zeitstempel, und der Adapter wird dort mit der echten Identität statt ad-hoc signiert. Beides verlangt die Notarisierung, und beides fällt sonst erst nach dem Hochladen auf. Im Debug wären es nur Netzanfragen bei jedem Bauen.

Die Abdeckung eines Calendarr-Schnappschusses steht nicht in der Datei. Sie ist zugesagtes Verhalten des Schreibers (49 Tage nach vorn) und wird von CalendarrSnapshotReader daraus abgeleitet. Sie aus dem frühesten Termin zu erschließen wäre naheliegend und falsch: mehrtägige Termine ragen ins Fenster hinein und werden mitgeschrieben, obwohl ihr Anfang nicht abgedeckt ist. Ein Test hält das fest.

Der Audiomixer hat keinen Schalter je Programm mehr. Am Regler zu ziehen ist die Entscheidung, dieses Programm zu regeln. Ein Schalter davor wäre eine Hürde, die nichts schützt — der große Ausschalter stellt ohnehin alles zurück.


Fremdcode

Vendor/mediaremote-adapterungive/mediaremote-adapter, BSD-3-Clause. Als Quellcode eingebettet und beim Bauen kompiliert, nicht als fertige Binary: so ist nachvollziehbar, was läuft. Stand siehe ONYX-VERSION.txt.


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