Zwei Symbole auf grauem Grund sagen nicht, was zu tun ist. Jetzt: dunkler Verlauf in den Onyx-Farben, Titel, ein Satz darunter, eine Haarlinie und ein Pfeil, der vom Programm zum Programme-Ordner zeigt. Die Fassung steht in der Fußzeile — damit man später weiß, was man installiert hat. Der Hintergrund wird gezeichnet, nicht mitgeliefert: ein Bild im Verzeichnis wäre eine Datei, die niemand mehr anfasst und die bei jeder Farbänderung veraltet. So stehen die Onyx-Farben genau einmal, im selben Werkzeugkasten wie der Rest. Der Aufwand steckt nicht im Bild, sondern in der Reihenfolge: Fenstergröße, Symbolplätze und Hintergrund leben in der .DS_Store des Abbilds. Die schreibt nur der Finder, und nur in ein beschreibbares Abbild. Also erst UDRW, dann über AppleScript einrichten, warten bis der Finder geschrieben hat, dann zusammenpressen. Schlägt die Automatisierung fehl, bleibt das Fenster schlicht statt das Skript abzubrechen. Als Bibliothek, weil beide Wege dasselbe Fenster zeigen sollen — der lokale wie der notarisierte. Und als TIFF mit beiden Auflösungen: als reines PNG wäre der Hintergrund auf einem Retina-Bildschirm doppelt so groß wie das Fenster. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Onyx
Notch-Erweiterung für macOS. Beim Überfahren der Notch fährt ein Panel mit eigenen Widgets aus — Kalender, Wetter, Medien, Hardware, Netzwerk, Audio-Mixer, Ablage und AirDrop.
Zielgerät: MacBook Pro mit Apple Silicon, macOS 26+.
Bauen
xcodegen generate # erzeugt Onyx.xcodeproj aus project.yml
open Onyx.xcodeproj # dann ⌘R
Voraussetzungen: Xcode 26, XcodeGen,
Signierung mit Team PP34X97WS3.
Tests laufen ohne Xcode:
cd Packages/OnyxKit && swift test
Ein notarisiertes DMG baut Scripts/release.sh. Es braucht zwei Dinge, die
einmalig einzurichten sind — ein „Developer ID Application“-Zertifikat und ein
notarytool-Zugangsprofil; beides steht im Kopf des Skripts. Das Skript prüft
beides vorweg und bricht ab, statt nach zehn Minuten Bauen zu scheitern.
Aufbau
Die Projektdefinition liegt als project.yml vor, nicht als handgepflegte
.xcodeproj — so ist im Diff lesbar, was sich an den Build-Einstellungen ändert.
Onyx/ App-Target (nicht sandboxed, Hardened Runtime)
Packages/OnyxKit/ Alle Module als lokales Swift-Package
OnyxCore Einzelinstanz-Sicherung
OnyxDesign Farben, Maße, Bewegung — einzige Quelle
OnyxNotch Panel-Fenster, Geometrie, Zustandsmaschine
OnyxWidgetKit Widget-Protokoll, Layout-Engine, Persistenz
OnyxMenuBar Modul-Protokoll für Menüleisten-Elemente
CalendarProvider EventKit (und später Calendarr)
WeatherProvider WeatherKit + CoreLocation
MediaProvider MediaRemote-Adapter, AppleScript, Medientasten
Vendor/ Fremdcode im Quellzustand (siehe unten)
Spikes/ Wegwerf-Werkzeuge zur API-Verifikation
docs/spikes/ Was dabei herauskam — auch die Sackgassen
Entscheidungen, die man sonst für Fehler hält
Keine App-Sandbox. Sie ist mit dem privilegierten Helper, mit IOKit und mit dem MediaRemote-Adapter unvereinbar. Der App-Group-Container für Calendarr bleibt trotzdem erreichbar — auf macOS ist er von der Sandbox unabhängig. Nachgemessen in docs/spikes/D-appgroup.md.
TCC-Entitlements trotz fehlender Sandbox. Bei aktivierter Hardened Runtime
verlangt macOS com.apple.security.personal-information.* auch ohne Sandbox.
Fehlt eine davon, erscheint der Berechtigungsdialog gar nicht erst — ohne
Fehlermeldung. Das hat einen halben Abend gekostet:
docs/spikes/E-tcc-hardened-runtime.md.
ENABLE_DEBUG_DYLIB = NO. Xcode lagert im Debug-Build den Programmcode in
eine eigene dylib aus. TCC ordnet Berechtigungsanfragen dann dem verbleibenden
Rumpf zu, der weder Info.plist noch Entitlements trägt.
Eigenes Einstellungsfenster. SwiftUIs Settings-Szene öffnet über einen
privaten Selektor, der bei Apps ohne Menüleiste unzuverlässig ankommt.
Der MediaRemote-Adapter wird nicht gelinkt. Er wird von /usr/bin/perl
geladen, einem berechtigten Systemprogramm — im eigenen Prozess greift Apples
Entitlement-Prüfung und es käme nichts an.
Signiert wird im Release anders als im Debug. Der Helfer und der Adapter bekommen nur im Release einen sicheren Zeitstempel, und der Adapter wird dort mit der echten Identität statt ad-hoc signiert. Beides verlangt die Notarisierung, und beides fällt sonst erst nach dem Hochladen auf. Im Debug wären es nur Netzanfragen bei jedem Bauen.
Die Abdeckung eines Calendarr-Schnappschusses steht nicht in der Datei. Sie
ist zugesagtes Verhalten des Schreibers (49 Tage nach vorn) und wird von
CalendarrSnapshotReader daraus abgeleitet. Sie aus dem frühesten Termin zu
erschließen wäre naheliegend und falsch: mehrtägige Termine ragen ins Fenster
hinein und werden mitgeschrieben, obwohl ihr Anfang nicht abgedeckt ist. Ein
Test hält das fest.
Der Audiomixer hat keinen Schalter je Programm mehr. Am Regler zu ziehen ist die Entscheidung, dieses Programm zu regeln. Ein Schalter davor wäre eine Hürde, die nichts schützt — der große Ausschalter stellt ohnehin alles zurück.
Fremdcode
Vendor/mediaremote-adapter — ungive/mediaremote-adapter,
BSD-3-Clause. Als Quellcode eingebettet und beim Bauen kompiliert, nicht als
fertige Binary: so ist nachvollziehbar, was läuft. Stand siehe
ONYX-VERSION.txt.
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