Scarriffle 8308536227 Phase 8: Ablage, AirDrop und Calendarr
Calendarr liefert Termine über den Gruppencontainer. Streng lesend: keine
eigene Anmeldung, kein Netz, kein Schreiben zurück.

Die Abdeckung ist der Kern und kein Detail. Der Schnappschuss reicht 49
Tage nach vorne, und das steht nirgends in der Datei — es ist zugesagtes
Verhalten des Schreibers. Außerhalb liegt keine Information vor, nicht
keine Termine; das Monatsraster graut solche Tage aus, statt „frei" zu
behaupten. Verlockend wäre, die Abdeckung aus dem frühesten Termin
abzuleiten. Das ist falsch, und ein Test hält es fest: mehrtägige Termine
ragen ins Fenster hinein und werden mitgeschrieben, obwohl ihr Anfang
nicht abgedeckt ist.

Bei „beide Quellen" ist die Abdeckung der Schnitt, nicht die Vereinigung.
Ein Tag gilt nur als bekannt, wenn ihn jede Quelle abdeckt. Umgekehrt
darf ein Ausfall einer Quelle die andere nicht mitreißen: Calendarr nie
geöffnet zu haben knipst den Apple-Kalender nicht aus.

Die Ablage kopiert, statt zu verweisen. Anhänge aus Mail oder WhatsApp
liegen in temporären Verzeichnissen — ein Verweis wäre in Stunden tot,
und die Ablage wäre leer, wenn man sie braucht. Aus demselben Grund nimmt
die Fläche UTType.item statt public.file-url an: solche Anhänge kommen
als Dateiversprechen, und loadFileRepresentation löst beides ein. Die
übergebene Datei existiert nur innerhalb des Rückrufs, also wird sie dort
sofort gesichert statt später auf dem MainActor.

Gelöscht wird in den Papierkorb. Automatisches Aufräumen ist standardmäßig
aus — eine Ablage, die ungefragt löscht, ist ein Papierkorb mit
Zeitschaltuhr.

Nebenbei: „mixer.on" und „network.vpn.active" standen als rohe Schlüssel
in der Oberfläche. Label(_:systemImage:) kennt kein Bundle und sucht immer
im Hauptbundle.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 10:16:19 +02:00

Onyx

Notch-Erweiterung für macOS. Beim Überfahren der Notch fährt ein Panel mit eigenen Widgets aus — Kalender, Wetter, Medien, Hardware, Netzwerk, Audio-Mixer, Ablage und AirDrop.

Zielgerät: MacBook Pro mit Apple Silicon, macOS 26+.


Bauen

xcodegen generate          # erzeugt Onyx.xcodeproj aus project.yml
open Onyx.xcodeproj        # dann ⌘R

Voraussetzungen: Xcode 26, XcodeGen, Signierung mit Team PP34X97WS3.

Tests laufen ohne Xcode:

cd Packages/OnyxKit && swift test

Aufbau

Die Projektdefinition liegt als project.yml vor, nicht als handgepflegte .xcodeproj — so ist im Diff lesbar, was sich an den Build-Einstellungen ändert.

Onyx/                    App-Target (nicht sandboxed, Hardened Runtime)
Packages/OnyxKit/        Alle Module als lokales Swift-Package
  OnyxCore               Einzelinstanz-Sicherung
  OnyxDesign             Farben, Maße, Bewegung — einzige Quelle
  OnyxNotch              Panel-Fenster, Geometrie, Zustandsmaschine
  OnyxWidgetKit          Widget-Protokoll, Layout-Engine, Persistenz
  OnyxMenuBar            Modul-Protokoll für Menüleisten-Elemente
  CalendarProvider       EventKit (und später Calendarr)
  WeatherProvider        WeatherKit + CoreLocation
  MediaProvider          MediaRemote-Adapter, AppleScript, Medientasten
Vendor/                  Fremdcode im Quellzustand (siehe unten)
Spikes/                  Wegwerf-Werkzeuge zur API-Verifikation
docs/spikes/             Was dabei herauskam — auch die Sackgassen

Entscheidungen, die man sonst für Fehler hält

Keine App-Sandbox. Sie ist mit dem privilegierten Helper, mit IOKit und mit dem MediaRemote-Adapter unvereinbar. Der App-Group-Container für Calendarr bleibt trotzdem erreichbar — auf macOS ist er von der Sandbox unabhängig. Nachgemessen in docs/spikes/D-appgroup.md.

TCC-Entitlements trotz fehlender Sandbox. Bei aktivierter Hardened Runtime verlangt macOS com.apple.security.personal-information.* auch ohne Sandbox. Fehlt eine davon, erscheint der Berechtigungsdialog gar nicht erst — ohne Fehlermeldung. Das hat einen halben Abend gekostet: docs/spikes/E-tcc-hardened-runtime.md.

ENABLE_DEBUG_DYLIB = NO. Xcode lagert im Debug-Build den Programmcode in eine eigene dylib aus. TCC ordnet Berechtigungsanfragen dann dem verbleibenden Rumpf zu, der weder Info.plist noch Entitlements trägt.

Eigenes Einstellungsfenster. SwiftUIs Settings-Szene öffnet über einen privaten Selektor, der bei Apps ohne Menüleiste unzuverlässig ankommt.

Der MediaRemote-Adapter wird nicht gelinkt. Er wird von /usr/bin/perl geladen, einem berechtigten Systemprogramm — im eigenen Prozess greift Apples Entitlement-Prüfung und es käme nichts an.


Fremdcode

Vendor/mediaremote-adapterungive/mediaremote-adapter, BSD-3-Clause. Als Quellcode eingebettet und beim Bauen kompiliert, nicht als fertige Binary: so ist nachvollziehbar, was läuft. Stand siehe ONYX-VERSION.txt.


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Readme 2 MiB
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Swift 97.6%
Shell 2.4%