Scarriffle 7a3d2c1c39 Pegel auch für Ausgabe und Mikrofon
Die Programmzeilen hatten ihren mitlaufenden Ausschlag, die beiden Systemregler
nicht. Jetzt beide, in derselben Form: der Pegel läuft im Regler mit, nicht
daneben.

Der Ausgangspegel kommt über einen globalen Tap — denselben Weg wie der Mixer,
nur ohne Stummschalten und ohne Ausgabe. Ausgenommen werden die Programme, die
der Mixer bereits abgreift: ein Tap sieht das Signal vor dem Stummschalten,
sie zählten sonst doppelt — einmal als Original, das niemand hört, und einmal
als das, was Onyx daraus macht. Ändert sich diese Liste, wird der Tap neu
aufgebaut.

Der Mikrofonpegel geht nur mit echter Aufnahme. Es gibt keine Eigenschaft am
Gerät, die den Ausschlag verrät — einen Pegel bekommt nur, wer das Signal
liest, und genau das meldet macOS mit dem orangen Punkt. Das ist richtig so,
also läuft die Messung nur, solange die Ansicht offen ist, und hört beim
Schließen sofort auf. Ein Zähler statt eines Schalters, weil Panel und Popover
gleichzeitig offen sein können.

Geräte, die keine Fließkommawerte liefern, bleiben ohne Pegel: als Fließkomma
gelesene Ganzzahlen ergeben keinen falschen Ausschlag, sondern Unsinn.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 18:17:40 +02:00
2026-08-13 18:17:40 +02:00

Onyx

Notch-Erweiterung für macOS. Beim Überfahren der Notch fährt ein Panel mit eigenen Widgets aus — Kalender, Wetter, Medien, Hardware, Netzwerk, Audio-Mixer, Ablage und AirDrop.

Zielgerät: MacBook Pro mit Apple Silicon, macOS 26+.


Bauen

xcodegen generate          # erzeugt Onyx.xcodeproj aus project.yml
open Onyx.xcodeproj        # dann ⌘R

Voraussetzungen: Xcode 26, XcodeGen, Signierung mit Team PP34X97WS3.

Tests laufen ohne Xcode:

cd Packages/OnyxKit && swift test

Ein notarisiertes DMG baut Scripts/release.sh. Es braucht zwei Dinge, die einmalig einzurichten sind — ein „Developer ID Application“-Zertifikat und ein notarytool-Zugangsprofil; beides steht im Kopf des Skripts. Das Skript prüft beides vorweg und bricht ab, statt nach zehn Minuten Bauen zu scheitern.


Aufbau

Die Projektdefinition liegt als project.yml vor, nicht als handgepflegte .xcodeproj — so ist im Diff lesbar, was sich an den Build-Einstellungen ändert.

Onyx/                    App-Target (nicht sandboxed, Hardened Runtime)
Packages/OnyxKit/        Alle Module als lokales Swift-Package
  OnyxCore               Einzelinstanz-Sicherung
  OnyxDesign             Farben, Maße, Bewegung — einzige Quelle
  OnyxNotch              Panel-Fenster, Geometrie, Zustandsmaschine
  OnyxWidgetKit          Widget-Protokoll, Layout-Engine, Persistenz
  OnyxMenuBar            Modul-Protokoll für Menüleisten-Elemente
  CalendarProvider       EventKit (und später Calendarr)
  WeatherProvider        WeatherKit + CoreLocation
  MediaProvider          MediaRemote-Adapter, AppleScript, Medientasten
Vendor/                  Fremdcode im Quellzustand (siehe unten)
Spikes/                  Wegwerf-Werkzeuge zur API-Verifikation
docs/spikes/             Was dabei herauskam — auch die Sackgassen

Entscheidungen, die man sonst für Fehler hält

Keine App-Sandbox. Sie ist mit dem privilegierten Helper, mit IOKit und mit dem MediaRemote-Adapter unvereinbar. Der App-Group-Container für Calendarr bleibt trotzdem erreichbar — auf macOS ist er von der Sandbox unabhängig. Nachgemessen in docs/spikes/D-appgroup.md.

TCC-Entitlements trotz fehlender Sandbox. Bei aktivierter Hardened Runtime verlangt macOS com.apple.security.personal-information.* auch ohne Sandbox. Fehlt eine davon, erscheint der Berechtigungsdialog gar nicht erst — ohne Fehlermeldung. Das hat einen halben Abend gekostet: docs/spikes/E-tcc-hardened-runtime.md.

ENABLE_DEBUG_DYLIB = NO. Xcode lagert im Debug-Build den Programmcode in eine eigene dylib aus. TCC ordnet Berechtigungsanfragen dann dem verbleibenden Rumpf zu, der weder Info.plist noch Entitlements trägt.

Eigenes Einstellungsfenster. SwiftUIs Settings-Szene öffnet über einen privaten Selektor, der bei Apps ohne Menüleiste unzuverlässig ankommt.

Der MediaRemote-Adapter wird nicht gelinkt. Er wird von /usr/bin/perl geladen, einem berechtigten Systemprogramm — im eigenen Prozess greift Apples Entitlement-Prüfung und es käme nichts an.

Signiert wird im Release anders als im Debug. Der Helfer und der Adapter bekommen nur im Release einen sicheren Zeitstempel, und der Adapter wird dort mit der echten Identität statt ad-hoc signiert. Beides verlangt die Notarisierung, und beides fällt sonst erst nach dem Hochladen auf. Im Debug wären es nur Netzanfragen bei jedem Bauen.

Die Abdeckung eines Calendarr-Schnappschusses steht nicht in der Datei. Sie ist zugesagtes Verhalten des Schreibers (49 Tage nach vorn) und wird von CalendarrSnapshotReader daraus abgeleitet. Sie aus dem frühesten Termin zu erschließen wäre naheliegend und falsch: mehrtägige Termine ragen ins Fenster hinein und werden mitgeschrieben, obwohl ihr Anfang nicht abgedeckt ist. Ein Test hält das fest.

Der Audiomixer hat keinen Schalter je Programm mehr. Am Regler zu ziehen ist die Entscheidung, dieses Programm zu regeln. Ein Schalter davor wäre eine Hürde, die nichts schützt — der große Ausschalter stellt ohnehin alles zurück.


Fremdcode

Vendor/mediaremote-adapterungive/mediaremote-adapter, BSD-3-Clause. Als Quellcode eingebettet und beim Bauen kompiliert, nicht als fertige Binary: so ist nachvollziehbar, was läuft. Stand siehe ONYX-VERSION.txt.


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