Core Audio meldet Prozesse, nicht Programme. Angezeigt wurden deshalb Kennungen wie „com.apple.WebKit.GPU" und Dutzende Systemdienste, die theoretisch Ton ausgeben könnten, es aber nie tun. ProcessNaming fragt erst das laufende Programm, kürzt sonst bekannte Hilfsprozess-Endungen weg und schlägt das übergeordnete Programm nach — Chromes Ton kommt aus einem Helfer, angezeigt gehört Chrome. Symbole gehen denselben Weg, sonst steht neben dem Namen ein Platzhalter. ProcessVisibility zeigt, was klingt, kürzlich klang oder geregelt wird. Die Nachlaufzeit von zwei Minuten ist der eigentliche Punkt: ohne sie verschwindet Spotify beim Pausieren aus der Liste, und man kann die Lautstärke genau dann nicht mehr einstellen, wenn man es will. Geregelte Programme bleiben immer — wer etwas leiser gedreht hat, muss es auch zurückdrehen können. Die Prozentzahl wandert vom Namen zum Regler. Oben war sie genau die Breite, die den Namen abgeschnitten hat. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Onyx
Notch-Erweiterung für macOS. Beim Überfahren der Notch fährt ein Panel mit eigenen Widgets aus — Kalender, Wetter, Medien, Hardware, Netzwerk, Audio-Mixer, Ablage und AirDrop.
Zielgerät: MacBook Pro mit Apple Silicon, macOS 26+.
Bauen
xcodegen generate # erzeugt Onyx.xcodeproj aus project.yml
open Onyx.xcodeproj # dann ⌘R
Voraussetzungen: Xcode 26, XcodeGen,
Signierung mit Team PP34X97WS3.
Tests laufen ohne Xcode:
cd Packages/OnyxKit && swift test
Aufbau
Die Projektdefinition liegt als project.yml vor, nicht als handgepflegte
.xcodeproj — so ist im Diff lesbar, was sich an den Build-Einstellungen ändert.
Onyx/ App-Target (nicht sandboxed, Hardened Runtime)
Packages/OnyxKit/ Alle Module als lokales Swift-Package
OnyxCore Einzelinstanz-Sicherung
OnyxDesign Farben, Maße, Bewegung — einzige Quelle
OnyxNotch Panel-Fenster, Geometrie, Zustandsmaschine
OnyxWidgetKit Widget-Protokoll, Layout-Engine, Persistenz
OnyxMenuBar Modul-Protokoll für Menüleisten-Elemente
CalendarProvider EventKit (und später Calendarr)
WeatherProvider WeatherKit + CoreLocation
MediaProvider MediaRemote-Adapter, AppleScript, Medientasten
Vendor/ Fremdcode im Quellzustand (siehe unten)
Spikes/ Wegwerf-Werkzeuge zur API-Verifikation
docs/spikes/ Was dabei herauskam — auch die Sackgassen
Entscheidungen, die man sonst für Fehler hält
Keine App-Sandbox. Sie ist mit dem privilegierten Helper, mit IOKit und mit dem MediaRemote-Adapter unvereinbar. Der App-Group-Container für Calendarr bleibt trotzdem erreichbar — auf macOS ist er von der Sandbox unabhängig. Nachgemessen in docs/spikes/D-appgroup.md.
TCC-Entitlements trotz fehlender Sandbox. Bei aktivierter Hardened Runtime
verlangt macOS com.apple.security.personal-information.* auch ohne Sandbox.
Fehlt eine davon, erscheint der Berechtigungsdialog gar nicht erst — ohne
Fehlermeldung. Das hat einen halben Abend gekostet:
docs/spikes/E-tcc-hardened-runtime.md.
ENABLE_DEBUG_DYLIB = NO. Xcode lagert im Debug-Build den Programmcode in
eine eigene dylib aus. TCC ordnet Berechtigungsanfragen dann dem verbleibenden
Rumpf zu, der weder Info.plist noch Entitlements trägt.
Eigenes Einstellungsfenster. SwiftUIs Settings-Szene öffnet über einen
privaten Selektor, der bei Apps ohne Menüleiste unzuverlässig ankommt.
Der MediaRemote-Adapter wird nicht gelinkt. Er wird von /usr/bin/perl
geladen, einem berechtigten Systemprogramm — im eigenen Prozess greift Apples
Entitlement-Prüfung und es käme nichts an.
Fremdcode
Vendor/mediaremote-adapter — ungive/mediaremote-adapter,
BSD-3-Clause. Als Quellcode eingebettet und beim Bauen kompiliert, nicht als
fertige Binary: so ist nachvollziehbar, was läuft. Stand siehe
ONYX-VERSION.txt.
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