Scarriffle 152d36c904 Vorschau: Notch zurück, und der eigene Hintergrund wird wirklich versucht
Die Notch verschwand, sobald zum ersten Mal ein Bild geladen wurde: ein
skalierbares Bild meldet seine eigene Größe als Wunschgröße, und die tausend
Bildpunkte der Vorlage haben den Stapel auf tausend Punkte aufgeblasen. Notch,
Menüleiste und Auslösefläche saßen dann am Rand dieser unsichtbaren Fläche und
lagen außerhalb des Ausschnitts. Vorher fiel es nicht auf, weil nie ein Bild
ankam. Das Bild wird jetzt auf Maß gebracht, bevor es in den Stapel geht.

Und der eigentliche Wunsch: dein Hintergrundbild statt eines Ersatzes. Es
liegt auf dem Schreibtisch, und dorthin fragt macOS beim ersten Lesen einmal
nach. Die Prüfung mit isReadableFile, die ich vorher davorgesetzt hatte,
beantwortet macOS in diesen Ordnern mit „nein", ohne zu fragen — die Vorschau
blieb damit dauerhaft beim Ersatzbild, obwohl eine Freigabe möglich gewesen
wäre. Jetzt wird gelesen statt geprüft, mit den drei nötigen Erklärungen in
der Info.plist. Wird die Freigabe verweigert, bleibt es beim Systembild.

Ein Tahoe-Hintergrund als Ersatz ist nicht drin: unter den Systembildern liegt
davon nur „Tahoe Day.mov", ein Video von 170 Megabyte. Deshalb weiter Sonoma.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 23:54:11 +02:00

Onyx

Notch-Erweiterung für macOS. Beim Überfahren der Notch fährt ein Panel mit eigenen Widgets aus — Kalender, Wetter, Medien, Hardware, Netzwerk, Audio-Mixer, Ablage und AirDrop.

Zielgerät: MacBook Pro mit Apple Silicon, macOS 26+.


Bauen

xcodegen generate          # erzeugt Onyx.xcodeproj aus project.yml
open Onyx.xcodeproj        # dann ⌘R

Voraussetzungen: Xcode 26, XcodeGen, Signierung mit Team PP34X97WS3.

Tests laufen ohne Xcode:

cd Packages/OnyxKit && swift test

Ein notarisiertes DMG baut Scripts/release.sh. Es braucht zwei Dinge, die einmalig einzurichten sind — ein „Developer ID Application“-Zertifikat und ein notarytool-Zugangsprofil; beides steht im Kopf des Skripts. Das Skript prüft beides vorweg und bricht ab, statt nach zehn Minuten Bauen zu scheitern.


Aufbau

Die Projektdefinition liegt als project.yml vor, nicht als handgepflegte .xcodeproj — so ist im Diff lesbar, was sich an den Build-Einstellungen ändert.

Onyx/                    App-Target (nicht sandboxed, Hardened Runtime)
Packages/OnyxKit/        Alle Module als lokales Swift-Package
  OnyxCore               Einzelinstanz-Sicherung
  OnyxDesign             Farben, Maße, Bewegung — einzige Quelle
  OnyxNotch              Panel-Fenster, Geometrie, Zustandsmaschine
  OnyxWidgetKit          Widget-Protokoll, Layout-Engine, Persistenz
  OnyxMenuBar            Modul-Protokoll für Menüleisten-Elemente
  CalendarProvider       EventKit (und später Calendarr)
  WeatherProvider        WeatherKit + CoreLocation
  MediaProvider          MediaRemote-Adapter, AppleScript, Medientasten
Vendor/                  Fremdcode im Quellzustand (siehe unten)
Spikes/                  Wegwerf-Werkzeuge zur API-Verifikation
docs/spikes/             Was dabei herauskam — auch die Sackgassen

Entscheidungen, die man sonst für Fehler hält

Keine App-Sandbox. Sie ist mit dem privilegierten Helper, mit IOKit und mit dem MediaRemote-Adapter unvereinbar. Der App-Group-Container für Calendarr bleibt trotzdem erreichbar — auf macOS ist er von der Sandbox unabhängig. Nachgemessen in docs/spikes/D-appgroup.md.

TCC-Entitlements trotz fehlender Sandbox. Bei aktivierter Hardened Runtime verlangt macOS com.apple.security.personal-information.* auch ohne Sandbox. Fehlt eine davon, erscheint der Berechtigungsdialog gar nicht erst — ohne Fehlermeldung. Das hat einen halben Abend gekostet: docs/spikes/E-tcc-hardened-runtime.md.

ENABLE_DEBUG_DYLIB = NO. Xcode lagert im Debug-Build den Programmcode in eine eigene dylib aus. TCC ordnet Berechtigungsanfragen dann dem verbleibenden Rumpf zu, der weder Info.plist noch Entitlements trägt.

Eigenes Einstellungsfenster. SwiftUIs Settings-Szene öffnet über einen privaten Selektor, der bei Apps ohne Menüleiste unzuverlässig ankommt.

Der MediaRemote-Adapter wird nicht gelinkt. Er wird von /usr/bin/perl geladen, einem berechtigten Systemprogramm — im eigenen Prozess greift Apples Entitlement-Prüfung und es käme nichts an.

Signiert wird im Release anders als im Debug. Der Helfer und der Adapter bekommen nur im Release einen sicheren Zeitstempel, und der Adapter wird dort mit der echten Identität statt ad-hoc signiert. Beides verlangt die Notarisierung, und beides fällt sonst erst nach dem Hochladen auf. Im Debug wären es nur Netzanfragen bei jedem Bauen.

Die Abdeckung eines Calendarr-Schnappschusses steht nicht in der Datei. Sie ist zugesagtes Verhalten des Schreibers (49 Tage nach vorn) und wird von CalendarrSnapshotReader daraus abgeleitet. Sie aus dem frühesten Termin zu erschließen wäre naheliegend und falsch: mehrtägige Termine ragen ins Fenster hinein und werden mitgeschrieben, obwohl ihr Anfang nicht abgedeckt ist. Ein Test hält das fest.

Der Audiomixer hat keinen Schalter je Programm mehr. Am Regler zu ziehen ist die Entscheidung, dieses Programm zu regeln. Ein Schalter davor wäre eine Hürde, die nichts schützt — der große Ausschalter stellt ohnehin alles zurück.


Fremdcode

Vendor/mediaremote-adapterungive/mediaremote-adapter, BSD-3-Clause. Als Quellcode eingebettet und beim Bauen kompiliert, nicht als fertige Binary: so ist nachvollziehbar, was läuft. Stand siehe ONYX-VERSION.txt.


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