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Scarriffle
d90352a86b DMG für den eigenen Rechner
Der App Store ist für Onyx kein Weg: er verlangt die Sandbox, und ohne die
gäbe es keinen privilegierten Helfer, keinen IOKit-Zugriff, keine
Audio-Taps — also weder Lüftersteuerung noch Ladelimit, Hardwaremesswerte
oder Mixer. Das steht so in der Planung, war aber nie als Skript hinterlegt,
das man ohne Zertifikatsantrag laufen lassen kann.

Scripts/local-dmg.sh füllt die Lücke: Release-Build mit dem
Entwicklerzertifikat, dieselben drei Prüfungen wie beim Verteilen —
Signatur, App-Group, Kennung des Helfers — und ein DMG mit Verweis auf den
Programme-Ordner.

Der Unterschied zu release.sh ist nicht die Verpackung, sondern die
Signatur. Auf dem Mac, auf dem das Zertifikat zuhause ist, läuft es; auf
einem fremden meldet Gatekeeper einen unbekannten Entwickler. Für die
Weitergabe bleibt es bei Developer ID und Notarisierung.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 12:52:17 +02:00
Scarriffle
c6f0a5a848 Vorschau liest macOS' eigene Hintergrundverwaltung
NSWorkspace.desktopImageURL ist die alte Schnittstelle: sie meldet das letzte
Bild, das als Datei gesetzt wurde — auch dann noch, wenn es längst gelöscht
ist. Genau das war hier der Fall, der Pfad zeigt auf eine Datei, die es nicht
mehr gibt. Seit macOS 14 führt das System die Auswahl in
com.apple.wallpaper/Store/Index.plist, je Bildschirm und je Schreibtisch, und
Anbieter wie Fotos hinterlegen dort ihre Zwischenspeicher.

Die Datei ist doppelt verpackt: die Konfiguration je Bildschirm steckt als
eigene Property-Liste in einem Datenfeld der äußeren. Ohne den zweiten
Durchgang findet man gar nichts.

Gelesen wird nur der Eintrag dieses Bildschirms, nachgeschlagen über die
Display-Kennung. In der Datei stehen auch alte Bildschirme, der
Bildschirmschoner und alles, was einmal gesetzt war — das Neueste von allem zu
nehmen führt zuverlässig zu einem Bild, das mit dem Schreibtisch nichts zu tun
hat. Ausprobiert: dabei kam ein weißes Platzhalterbild aus einem Kurzbefehl
heraus. Fehlt der Eintrag oder die Datei, ist ein Systembild die ehrlichere
Antwort als ein Rateergebnis.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 00:08:44 +02:00
Scarriffle
152d36c904 Vorschau: Notch zurück, und der eigene Hintergrund wird wirklich versucht
Die Notch verschwand, sobald zum ersten Mal ein Bild geladen wurde: ein
skalierbares Bild meldet seine eigene Größe als Wunschgröße, und die tausend
Bildpunkte der Vorlage haben den Stapel auf tausend Punkte aufgeblasen. Notch,
Menüleiste und Auslösefläche saßen dann am Rand dieser unsichtbaren Fläche und
lagen außerhalb des Ausschnitts. Vorher fiel es nicht auf, weil nie ein Bild
ankam. Das Bild wird jetzt auf Maß gebracht, bevor es in den Stapel geht.

Und der eigentliche Wunsch: dein Hintergrundbild statt eines Ersatzes. Es
liegt auf dem Schreibtisch, und dorthin fragt macOS beim ersten Lesen einmal
nach. Die Prüfung mit isReadableFile, die ich vorher davorgesetzt hatte,
beantwortet macOS in diesen Ordnern mit „nein", ohne zu fragen — die Vorschau
blieb damit dauerhaft beim Ersatzbild, obwohl eine Freigabe möglich gewesen
wäre. Jetzt wird gelesen statt geprüft, mit den drei nötigen Erklärungen in
der Info.plist. Wird die Freigabe verweigert, bleibt es beim Systembild.

Ein Tahoe-Hintergrund als Ersatz ist nicht drin: unter den Systembildern liegt
davon nur „Tahoe Day.mov", ein Video von 170 Megabyte. Deshalb weiter Sonoma.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 23:54:11 +02:00
Scarriffle
a2be84f4d5 Absturz beim Laden des Hintergrundbilds — und derselbe Fehler in der Ablage
Was in einer View steht, ist an den Hauptthread gebunden: die Konformität zu
`View` vererbt das, auch an statische Methoden, die damit nichts zu tun haben.
Das Laden lief absichtlich nebenher — und lief damit in die Isolationsprüfung,
die das Programm anhält. Der Compiler hat genau das gemeldet:

  warning: call to main actor-isolated static method 'systemWallpaper()' in a
  synchronous nonisolated context
  note: main actor isolation inferred from conformance to protocol 'View'

Eine Warnung, keine Fehlermeldung. Ich hatte den Bau nur nach `error:`
durchsucht und sie deshalb nicht gesehen.

Das Laden liegt jetzt in einem eigenen Typ neben der View, wo es die Bindung
nicht gibt. Dieselbe Suche über den ganzen Bau hat einen zweiten Fall
gefunden: `FileDropView.stage` wird aus dem Abschlussblock von
`loadFileRepresentation` gerufen, also von irgendeinem Thread, gehört aber zu
einem `ViewModifier`. Das hätte jeden Dateiabwurf auf die Ablage angehalten.

Dazu die Verbesserung, die beim letzten Mal wegen eines falschen
Arbeitsverzeichnisses nicht angekommen ist: gesucht wird zuerst unter den
Originalen und erst danach in `.thumbnails`. Die kleinen Bilder messen 214
Punkte in der Breite und sind auf einem Retina-Schirm sichtbar unscharf.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 23:43:22 +02:00
Scarriffle
6c92e7fed6 Auslösefläche: die Vorschau zeigt wieder einen Bildschirm
Dein Hintergrundbild liegt in ~/Desktop, und dorthin lässt macOS keine App
ohne Freigabe. NSWorkspace gibt den Pfad trotzdem heraus, NSImage gibt danach
still nil zurück — und die Vorschau blieb schwarz, ohne jeden Hinweis worauf.
Gemessen: isReadableFile meldet false, das Laden schlägt fehl.

Um eine Ordnerfreigabe zu bitten, nur um ein Vorschaubildchen zu malen, wäre
die falsche Frage. Also wird jetzt vorher geprüft, ob sich die Datei lesen
lässt, und wenn nicht, kommt ein Standardhintergrund von macOS —
/System/Library/Desktop Pictures, von neu nach alt durchgesehen, hier landet
es bei Sonoma. Die Bilder liegen auf jedem Mac und werden nur gelesen.

Geladen über CGImageSource statt NSImage: die Vorlagen sind 6016 Punkte im
Quadrat und zwanzig Megabyte schwer, gebraucht werden tausend Punkte. Und ein
Hintergrundbild kann mehrere Bilder enthalten, hell und dunkel im selben HEIC.

Das Dekodieren dauert gut hundert Millisekunden, deshalb läuft es neben dem
Zeichnen statt davor — sonst hätte das Fenster beim Öffnen so lange gestanden.
Danach liegt das Bild im Cache.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 23:30:43 +02:00
Scarriffle
784b210bc2 Vorschau mit Schreibtischhintergrund, Fenster breit genug für die Reiter
Die Vorschau der Auslösefläche war eine schwarze Fläche — als Bildschirm
kaum zu erkennen. Jetzt liegt der echte Schreibtischhintergrund darunter.
Apples eigene Bilder lassen sich nicht mitliefern (Lizenz, und ein
Tahoe-Hintergrund wiegt zweistellige Megabyte); der eigene ist ohnehin der
bessere Anker, weil man genau ihn wiedererkennt. Fehlt er, bleibt ein
Verlauf in Onyx-Farben.

Dabei fiel auf, dass Notch und Auslösefläche oberhalb des Bildschirms
schwebten statt in ihm zu sitzen: die Rundung lag auf dem Hintergrund
allein, nicht auf dem Ganzen. Sie schneidet jetzt Hintergrund, Menüleiste
und Fläche gemeinsam ab.

Und das Einstellungsfenster war zu schmal für sechs Reiter — die Leiste
wurde rechts abgeschnitten, „Berechtigungen" war nicht mehr erreichbar. 780
statt 620 Punkte, Mindestbreite 740. Beim Nachrechnen der reinen Textbreiten
kommt man auf 560 und liegt damit deutlich daneben: macOS legt je Reiter
Innenabstand und Trenner dazu.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 13:51:37 +02:00
Scarriffle
a84e5a0c8e Auslösefläche einstellbar, Blitz immer lesbar, Menüleiste schmaler
Der Blitz war ein Loch in der Füllung — über dem gefüllten Teil liest man
ihn, über dem leeren ist es Transparenz auf Transparenz. Bei wenig Ladung
sitzt er fast ganz im Leeren und verschwindet.

Statt zwischen Schwarz und Weiß zu faden geht er den Weg von macOS: geteilt
gezeichnet, über der Füllung ausgestanzt, daneben ausgemalt. Damit ist er
bei jedem Ladestand lesbar, ohne Bewegung in der Menüleiste. Ein Test
prüft, dass sich die beiden Teile an der Kante treffen statt zu überlappen —
sonst wäre der Blitz an der Nahtstelle dicker.

Die Auslösefläche der Notch lässt sich jetzt einstellen, mit Vorschau. Wie
genau jemand die Notch trifft, hängt an Hand und Zeigegerät; feste Werte im
Code waren dafür die falsche Antwort. Die Vorschau zeigt einen
nachgebildeten Bildschirm mit Notch und eingefärbter Fläche — „24 Punkte
unter der Notch" ist keine Vorstellung, die jemand im Kopf hat.

Die Menüleistenbreiten folgen jetzt dem, was dasteht. „Temp 53°" stand in
einer Box für „Temp 100 °C", und in der Menüleiste ist Platz das knappste
Gut. Dieselbe Hysterese wie beim Netzwerk: sofort wachsen, zögernd
schrumpfen.

Das Mixer-Symbol war ausgeschaltet auf 55 % abgeblendet. Das war meine Idee
und ein Fehlgriff: über einem hellen Schreibtischhintergrund ist es damit
praktisch weg. Ob der Mixer läuft, erfährt man beim Klick — dafür muss man
das Symbol aber erst finden.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 12:46:02 +02:00
Scarriffle
68e53d3f6f Panel deckt die Menüleiste nicht mehr zu
Die Fläche reichte über die ganze Breite bis an die Bildschirmoberkante,
damit sie mit der schwarzen Notch zu einem Körper verschmilzt. Bei einer
Kachel ging das auf; bei sechs deckt sie die komplette Menüleiste zu, samt
aller Statuselemente.

Die Silhouette ist jetzt ein T: oben ein Steg in Notch-Breite, ab Unterkante
der Menüleiste die volle Fläche. Die Notch bleibt verschmolzen, die
Menüleiste bleibt frei.

Das allein hätte nur so ausgesehen, als wäre es gelöst. Das Fenster liegt
weiterhin über der Leiste, dort nur durchsichtig — und ein durchsichtiges
Fenster schluckt Klicks trotzdem. Die Trefferprüfung reicht sie jetzt
durch: links und rechts der Notch gehört der oberste Streifen der
Menüleiste.

Aus demselben Grund fragt der Koordinator nicht mehr den Fensterrahmen,
sondern die sichtbare Fläche. Wer den Rahmen befragt, hält einen Klick auf
ein fremdes Statuselement für einen Klick ins Panel — und einen Zeiger über
der Menüleiste für einen im Panel.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 17:44:07 +02:00
Scarriffle
667fb61c96 Absturz beim XPC-Rückruf, Menü zurück, Fenster weg von der Notch
Der Absturzbericht war eindeutig:

  Thread 8: com.apple.NSXPCConnection.m-user…onyx.helper
    swift_task_isCurrentExecutorWithFlags
    closure #3 in FanControl.proxy()
    EXC_BREAKPOINT

Die Rückrufe der XPC-Verbindung erben die MainActor-Isolation der Methode,
in der sie stehen. XPC ruft sie aber auf seiner eigenen Warteschlange auf,
Swift 6 prüft das zur Laufzeit und beendet den Prozess. Das
`Task { @MainActor in … }` im Rumpf half nicht: die Prüfung geschieht beim
Betreten des Abschlusses, nicht beim Zugriff.

Alle sieben Rückrufe sind jetzt `@Sendable`. Und weil das eine Fehlerklasse
ist und kein Einzelfall, dieselbe Behandlung für die übrigen Stellen, an
denen ein MainActor-Typ einen Abschluss an eine Systemschnittstelle gibt:
Papierkorb, Vorschaubilder, Adapter-Ende, Darwin-Nachricht.

Dazu drei Dinge aus dem Bericht von eben:

Der Linksklick aufs Menüleistensymbol fuhr das Panel aus — und ging dabei
als Fixieren durch. Danach stand das Panel offen und reagierte auf nichts
mehr. Das war schlechter als das Problem, das es lösen sollte. Ein
Statuselement zeigt bei einem Klick sein Menü; alles andere überrascht.
„Panel öffnen" bleibt draußen.

Ein Klick daneben schließt jetzt auch ein fixiertes Panel. „Klick fixiert"
ist eine gute Regel, aber wer sie nicht kennt, sitzt sonst vor etwas, das
offen steht und nicht reagiert — und sucht den Fehler in der App.

Einstellungs- und Einrichtungsfenster gehen nicht mehr direkt unter der
Notch auf. `center()` setzt oberhalb der Mitte; der Schließknopf landete
damit so weit oben, dass man auf dem Weg dorthin die Notch auslöste.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 12:54:32 +02:00
Scarriffle
5ba9e551a4 Ladelimit gehört zum Akku, nicht zu den Lüftern
Der Regler stand in der Lüfterkachel, weil dort der Helfer schon angebunden
war. Das ist die Sicht des Programmierers, nicht die des Nutzers: gesucht
wird er beim Akku, und zwar genau dann, wenn man auf den Ladestand schaut.

Er steht jetzt in der Akku-Kachel des Panels und im Akku-Popover der
Menüleiste. Angebunden über ein Protokoll statt über einen direkten Zugriff:
geschrieben wird vom privilegierten Helfer, und der gehört zur App, nicht zu
MetricsProvider — die Akku-Ansicht soll ihn bedienen können, ohne ihn zu
kennen. Ohne laufenden Helfer ist der Regler sichtbar, aber gesperrt, mit dem
Hinweis, wo er herkommt. Ein Regler, der still nichts tut, ist schlimmer als
einer, der sagt warum.

Dazu Protokollierung, warum das Panel schließt: Zeigerposition,
Auslösefläche, Fensterrahmen. „Es ging zu, obwohl ich noch drin war" ist
ohne diese drei Zahlen eine Behauptung gegen eine andere — und meine
automatisierten Proben halten den Zeiger perfekt still, treffen den Fall
also nie.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 12:20:00 +02:00
Scarriffle
a54b332723 Notch: Toleranz für zitternde Hände, „Panel öffnen" fliegt raus
Warum meine Proben grün waren und deine Hand nicht: jedes einzelne
Abtastbild außerhalb der Auslösefläche hat das Aufziehen sofort
abgebrochen. Ein Zeiger, den eine Hand an den oberen Rand führt, steht
dort aber nicht still — er wandert um ein paar Punkte. Damit fing die
Entprellzeit von 220 ms dauernd von vorn an und kam nie ans Ziel.
`CGWarpMouseCursorPosition` setzt den Zeiger auf einen Punkt und hält ihn
absolut still; deshalb war jede automatisierte Probe 19 von 19 grün.

Kurzes Herausrutschen bricht jetzt nicht mehr ab: die Entprellzeit läuft
weiter, parallel läuft die Abbruchfrist von 300 ms. Kommt der Zeiger
zurück, wird die Frist gestoppt — die Entprellzeit setzt bewusst nicht neu
an, sonst dauerte es bei jedem Grenzübertritt wieder von vorn.

Das allein hätte einen neuen Fehler gebracht, und ein vorhandener Test hat
ihn gefunden: beim beiläufigen Streifen der Notch wäre die Entprellzeit
abgelaufen, während der Zeiger längst weg war — das Panel wäre für ein
Zehntel aufgeblitzt. Die Maschine merkt sich deshalb, wo der Zeiger steht,
und öffnet nur, wenn er da ist. Ist die Entprellzeit abgelaufen, während er
draußen war, geht es beim Zurückkommen ohne weiteres Warten auf.

Die Auslösefläche reicht außerdem 14 statt 4 Punkte unter die Notch. Vier
Punkte sind keine Fläche, die eine Hand trifft.

„Panel öffnen" ist aus dem Menü verschwunden. Ein Menüeintrag für etwas,
das beim Berühren der Notch von selbst passiert, beschreibt einen Umweg um
die eigentliche Bedienung herum. Als Notausgang bleibt es erreichbar, nur
ohne eigene Zeile: Linksklick auf das Symbol fährt das Panel aus,
Rechtsklick zeigt Einstellungen und Beenden.

Dazu Protokollierung jedes Zustandswechsels und jeder Unterdrückung. Ohne
diese Spur ist ein Panel, das sich „manchmal nicht öffnet", nicht zu
untersuchen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 12:12:31 +02:00
Scarriffle
453353de58 Notch öffnet zuverlässig, Einstellungen beenden Onyx nicht mehr
Das Öffnen hing allein an Mausereignissen. Der Auslösebereich liegt aber in
der Menüleiste, und dorthin stellt macOS Bewegungen nicht verlässlich an
fremde Programme zu — mal kommen sie an, mal nicht, je nachdem, was gerade
den Zeiger führt. Ein Verfahren, das eine Zustellung voraussetzt, die es
nicht gibt, kann nicht zuverlässig sein.

Die Zeigerposition wird deshalb jetzt immer abgefragt, im Ruhezustand
zehnmal je Sekunde, bei offenem Panel sechzigmal. Die Monitore sind nur noch
Beschleunigung. Kosten: 0,1 % CPU im Leerlauf, gemessen. Nachgeprüft mit
fünf Anläufen aus verschiedenen Richtungen — fünfmal offen.

Die Unterdrückung war zu grob: jedes Vollbildfenster galt als Grund, das
Panel wegzuhalten. Damit war die Notch tot, sobald Xcode im Vollbild lief.
Gemeint war immer nur der Film über den ganzen Bildschirm, und den erkennt
man daran, dass etwas den Bildschirm wachhält — ein Textfenster tut das
nicht. Beide Bedingungen zusammen, nicht eine davon.

Dazu ein Loch, das dabei auffiel: fiel die Unterdrückung weg, während der
Zeiger schon in der Notch stand, wartete die Maschine auf ein Ereignis, das
erst bei der nächsten Bewegung kam.

Der rote Knopf blendet Fenster jetzt aus, statt sie zu schließen. Onyx hat
kein Hauptfenster; „Fenster zu" heißt hier nie „fertig". Manche
Hilfsprogramme erzwingen aber genau diese Gleichung und beenden eine App,
sobald ihr letztes Fenster verschwindet — dann war Onyx nach einem Blick in
die Einstellungen weg, samt Menüleiste und Notch. Ein Fenster, das nie
wirklich schließt, gibt dafür keinen Anlass.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 11:21:00 +02:00
Guido Schmit
0297b3ad0d Schließen entruckeln: Material fest, Maske animiert, Zeiger abgefragt
Drei Ursachen, davon zwei echte Fehler.

Die NSVisualEffectView steckte in einem Rahmen, dessen Größe animiert wurde.
Ein Weichzeichner muss dann in jedem Einzelbild neu in anderer Größe gerechnet
werden — am teuersten genau beim Schließen, wo die Fläche am schnellsten
schrumpft. Das Material behält jetzt feste Größe, animiert wird nur die Maske
davor. Tint, Bänderung und Kante sind reine SwiftUI-Formen und dürfen weiter in
der Größe animieren. Auch die Schattendeckkraft ist jetzt konstant statt
animiert; sie aufzublenden kostete pro Bild eine neue Weichzeichnung.

Onyx bekam Mausbewegungen über dem eigenen Panel praktisch nicht mit. Der
globale Monitor feuert nur für Ereignisse an fremde Programme, der lokale nur
wenn Onyx aktiv ist — was es als .accessory-App nie ist. Ausgerechnet beim
Verlassen des Panels kam das Ereignis also verspätet oder gar nicht. Solange
ein Panel offen ist, wird die Zeigerposition jetzt mit 60 Hz abgefragt; der
Timer läuft ausschließlich in dieser Zeit.

Öffnen und Schließen benutzten dieselbe Kurve. Schließen ist jetzt kürzer und
ohne Nachschwingen: beim Öffnen sieht man zu, beim Schließen ist man schon
woanders.

Nebenbefund beim Prüfen: es liefen zwei Onyx-Instanzen aus verschiedenen Builds
gleichzeitig, jede mit eigener Zustandsmaschine auf derselben Notch. Das dürfte
einen guten Teil der Hakeligkeit erklärt haben.
2026-08-10 17:52:42 +02:00
Guido Schmit
65f9fbfa4e Inhalt beginnt unterhalb der Notch statt dahinter
Das Panel reichte oben bündig an die Bildschirmkante, damit seine Fläche mit
der schwarzen Notch-Hardware zu einem Körper verschmilzt. Die Notch ist aber
undurchsichtig — die obersten 38 pt Inhalt waren schlicht nicht zu sehen. Links
und rechts daneben liegt in diesem Streifen zusätzlich die Menüleiste, der ganze
Streifen ist also unbrauchbar.

Die Fläche bleibt deshalb, wo sie war; nur der Inhalt rückt nach unten. Das
Fenster wächst entsprechend mit (446x340 → 446x378), damit unten nichts
abgeschnitten wird.

Der Controller nimmt jetzt die Inhaltsgröße entgegen und schlägt den Freiraum
selbst auf. Keine Aufrufstelle muss daran denken, und beim Wechsel zwischen
eingebautem Display (38 pt) und externem (virtueller Balken) wandert der
Freiraum automatisch mit.

Gegengemessen statt geschätzt: die Zentrierung war korrekt (Panel-midX 900 =
Notch-midX 900), der Fehler lag allein in der Höhe. Vier Tests halten den
Inhaltsbereich jetzt außerhalb der Notch fest, auch für den virtuellen Balken.

70 Tests grün.
2026-08-10 17:43:30 +02:00
Guido Schmit
715031f153 Panel wächst aus der Notch, statt einzublenden
Die Fläche wird nicht eingeblendet — sie beginnt exakt in der Notch-Silhouette
und wächst von dort nach unten und zur Seite, deckungsgleich mit der schwarzen
Hardware darüber. Eingeblendetes Panel wirkt wie Glas; Onyx soll sich wie ein
fester Körper anfühlen, der herausfährt.

Der Inhalt hat eine eigene Kurve: beim Öffnen um 90 ms verzögert, damit die
Fläche vorweg läuft und kein Text sich mitdehnt; beim Schließen sofort weg,
damit beim Einfahren nichts gestaucht wird. Die Eckenrundung wandert mit
(10 → 26), sonst sieht die kleine Form aufgeblasen aus.

Drei Fallstricke, die im Code stehen:

Der Fensterschatten folgt dem Fensterrahmen, nicht der gezeichneten Form. Das
Fenster hat immer volle Panelgröße, damit die Animation Platz hat — der
Systemschatten läge also die ganze Zeit um eine unsichtbare Fläche. Deshalb
hasShadow = false und Schatten aus SwiftUI.

Ausgefahren wird erst im nächsten Runloop-Durchlauf. Im selben Durchlauf wie
orderFrontRegardless sieht SwiftUI keinen Zustandswechsel, sondern nur den
Endzustand, und das Panel wäre schlagartig da.

NotchHostingView nimmt Klicks nur dort an, wo etwas zu sehen ist. Sonst
verschluckt das volle Fenster während des Aus- und Einfahrens Klicks in seiner
leeren Fläche.
2026-08-10 17:25:27 +02:00
Guido Schmit
fbe13fd1cb Phase 1: Notch-Shell, Design-System, Menüleisten-Infrastruktur
Zustandsmaschine und Geometrie sind testgetrieben entstanden und tragen 40
Tests — sie sind frei von AppKit, damit jeder Übergang ohne Fenster und ohne
Warten prüfbar ist. Zeit kommt nur als Ereignis herein.

Zwei Entscheidungen, die im Code begründet sind:

Der Zeiger wird über einen globalen Ereignismonitor verfolgt, nicht über ein
unsichtbares Fenster auf der Notch. Ein solches Fenster müsste Mausereignisse
annehmen, um sie zu bemerken, und würde damit Menüleiste und Fensterknöpfe
darunter unbenutzbar machen.

"Nur internes Display" fällt auf ein externes zurück, wenn kein eingebautes da
ist. Am Dock mit geschlossenem Deckel hieße die Einstellung wörtlich genommen,
dass Onyx unerreichbar wird.

Design: NSVisualEffectView mit eigenem Tint statt Liquid Glass — Onyx ist Stein,
kein Glas. Alle Farben und Maße liegen als Tokens in OnyxDesign.

Menüleiste: jedes Modul bekommt ein eigenes NSStatusItem. Elemente, denen macOS
mangels Platz keine Breite gibt, werden erkannt und gemeldet, statt still zu
verschwinden.

App-Target über XcodeGen, damit die Projektdefinition im Diff lesbar bleibt.
Nicht sandboxed, mit App-Group-Entitlement — baut, startet, signiert mit
PP34X97WS3.
2026-08-10 17:17:16 +02:00