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Scarriffle
a0342205fd Phase 9: Einrichtung, Autostart, Notarisierung — und die Mixer-Optik
Die Einrichtung beim ersten Start erklärt jede der vier Sachen einzeln und
fragt jede einzeln an. Vier Systemdialoge hintereinander wären der übliche
Weg und der falsche: wer nicht weiß wofür, klickt viermal „Nicht erlauben",
und danach fragt macOS nie wieder. Sie kommt beim ersten Start immer, auch
wenn zufällig schon alles erlaubt ist — sie erklärt auch den Helfer und den
Autostart.

Beim Autostart ist `requiresApproval` der Zustand, der weh tut. Wer das
Anmeldeobjekt in den Systemeinstellungen abgeschaltet hat, kann in Onyx auf
den Schalter drücken, so oft er will. Als „aus" angezeigt führt das in eine
Schleife, also steht dort jetzt, wo es weitergeht.

Der Mixer verliert den Schalter je Programm. Zehn Mini-Schalter untereinander
sind das, was den Eindruck macht; am Regler zu ziehen ist ohnehin die
Entscheidung, dieses Programm zu regeln, und der große Ausschalter stellt
alles zurück. Der Regler ist selbst gezeichnet — der Systemregler bringt sein
eigenes Erscheinungsbild mit und kann nicht zeigen, worauf es hier ankommt:
den Pegel und die Grenze bei 100 %.

Der Pegel wird im selben Durchlauf gemessen, in dem verstärkt wird, und über
`Atomic` weitergereicht. Eine gewöhnliche Eigenschaft wäre ein Wettlauf, eine
Sperre im Audiothread der klassische Weg zu Aussetzern. Dabei fällt das
`Date()` aus dem Echtzeitpfad, das dort nie hingehört hat.

Zwei Funde beim Bauen des Release-Wegs, beide hätten erst nach dem Hochladen
zur Ablehnung geführt: der Helfer wurde ohne sicheren Zeitstempel signiert,
und das Adapter-Framework ad-hoc. Beides gilt jetzt nur noch im Debug.
Scripts/release.sh prüft Zertifikat und Notarisierungsprofil vorweg, statt
nach zehn Minuten Bauen zu scheitern.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 10:36:26 +02:00
Guido Schmit
433cdcc3dd Phase 4: Medien-Widget mit dreistufiger Kaskade
Adapter für alles inklusive Browser, AppleScript für Spotify und Musik,
Medientasten als letzte Reserve. Die Reihenfolge ist keine Vorliebe, sondern
Absicherung: Apple hat die Now-Playing-Schnittstelle in macOS 15.4 schon
einmal zugemacht. Fällt der Adapter aus, verliert das Widget seine Anzeige —
aber nicht seine Funktion. Deshalb bleiben die Transporttasten auch dann
bedienbar, wenn gar keine Metadaten da sind.

Der Fortschritt zählt zwischen den Ereignissen selbst hoch. Spike B hatte
gezeigt, dass elapsedTime nicht laufend nachgeliefert wird: ein Scrubber, der
stur den letzten Wert anzeigt, steht still, während der Titel läuft. Gerechnet
wird aus asOf und playbackRate, begrenzt auf die Titellänge — sonst zeigt die
Anzeige nach dem Ende weiter steigende Zahlen.

Teilmeldungen (diff = true) ergänzen den Stand, statt ihn zu ersetzen. Eine
Meldung mit nur der Position würde sonst Titel, Interpret und Cover löschen.

In AnyDecodable wird Bool vor Double geprüft. Andernfalls wird "playing": true
zu 1 und die Wiedergabe gilt für immer als angehalten.

Play/Pause schaltet sofort um, statt auf das nächste Ereignis zu warten. Ein
Knopf, der eine halbe Sekunde später reagiert, fühlt sich kaputt an; das echte
Ereignis korrigiert den Stand ohnehin.

Der Adapter liegt als Quellcode unter Vendor/ (BSD-3, Stand in
ONYX-VERSION.txt) und wird beim Bauen kompiliert, statt als fertige Binary
eingecheckt zu werden. Er wird bewusst nicht gelinkt: geladen wird er von
/usr/bin/perl, im eigenen Prozess greift Apples Entitlement-Prüfung.

124 Tests grün.
2026-08-10 21:02:13 +02:00