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Scarriffle
a84e5a0c8e Auslösefläche einstellbar, Blitz immer lesbar, Menüleiste schmaler
Der Blitz war ein Loch in der Füllung — über dem gefüllten Teil liest man
ihn, über dem leeren ist es Transparenz auf Transparenz. Bei wenig Ladung
sitzt er fast ganz im Leeren und verschwindet.

Statt zwischen Schwarz und Weiß zu faden geht er den Weg von macOS: geteilt
gezeichnet, über der Füllung ausgestanzt, daneben ausgemalt. Damit ist er
bei jedem Ladestand lesbar, ohne Bewegung in der Menüleiste. Ein Test
prüft, dass sich die beiden Teile an der Kante treffen statt zu überlappen —
sonst wäre der Blitz an der Nahtstelle dicker.

Die Auslösefläche der Notch lässt sich jetzt einstellen, mit Vorschau. Wie
genau jemand die Notch trifft, hängt an Hand und Zeigegerät; feste Werte im
Code waren dafür die falsche Antwort. Die Vorschau zeigt einen
nachgebildeten Bildschirm mit Notch und eingefärbter Fläche — „24 Punkte
unter der Notch" ist keine Vorstellung, die jemand im Kopf hat.

Die Menüleistenbreiten folgen jetzt dem, was dasteht. „Temp 53°" stand in
einer Box für „Temp 100 °C", und in der Menüleiste ist Platz das knappste
Gut. Dieselbe Hysterese wie beim Netzwerk: sofort wachsen, zögernd
schrumpfen.

Das Mixer-Symbol war ausgeschaltet auf 55 % abgeblendet. Das war meine Idee
und ein Fehlgriff: über einem hellen Schreibtischhintergrund ist es damit
praktisch weg. Ob der Mixer läuft, erfährt man beim Klick — dafür muss man
das Symbol aber erst finden.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 12:46:02 +02:00
Scarriffle
93fe95827f Panel wächst in die Breite, Menüleiste wird schmaler
Das Raster ist weg. Widgets stehen nebeneinander, alle gleich groß, in
der Reihenfolge aus den Einstellungen. Das Panel sitzt am oberen Rand —
nach unten zu wachsen bedeckt den Bildschirm, nach rechts und links legt
es sich in den ohnehin leeren Streifen neben der Notch. Eine zweite Reihe
entsteht erst, wenn der Bildschirm keine weitere Kachel mehr hergibt.

Die Größenauswahl fällt damit weg, und das ist kein Verlust: ein 2×1
neben einem 2×2 lässt oben rechts eine Lücke, die niemand füllen kann und
die aussieht wie ein Fehler. Genau daher kam auch die Überlappung. Ein
Test prüft jetzt für ein bis zwölf Kacheln, dass sich keine zwei
schneiden und alle vollständig im Panel liegen — außerhalb heißt oben:
hinter der Notch. Kacheln werden zusätzlich beschnitten, damit
überquellender Inhalt nicht über den Nachbarn zeichnet.

Der Kalender wählt jetzt zwischen Monatsraster und Terminliste. Das war
vorher an die Kachelgröße gekoppelt und ist in Wahrheit eine Frage
dessen, was man sehen will.

In der Menüleiste wird die Breite gemessen statt geschätzt. Vorher stand
je Darstellungsart eine feste Zahl im Code, großzügig gewählt — mit dem
Ergebnis, dass neben jedem Wert Platz für ein weiteres Symbol blieb, in
dem nichts stand. Gemessen wird die breiteste vorkommende Zeichenfolge,
nicht die gerade angezeigte, sonst springt die Leiste bei jedem Messwert.
Die Balkendarstellung bekommt ihre Breite aus der Kernzahl, die erst nach
der ersten Messung feststeht.

Popover schließen jetzt beim Klick daneben. `behavior = .transient`
genügt nicht: es greift, solange die eigene App aktiv ist, aber Onyx läuft
als .accessory und wird durch einen Klick auf ein Statuselement nicht
aktiviert. Ein Klick in ein fremdes Fenster erreichte das Popover gar
nicht. Ein globaler Beobachter sieht solche Klicks, ein lokaler die in der
eigenen App, Escape schließt ebenfalls — und es ist immer nur eines offen.

Mixer und Lüfter haben eigene Menüleistenelemente. Beides regelt man
mitten in etwas anderem; der Weg über ein Einstellungsfenster war zu weit.
Die Lüfter sind damit auch als Panel-Kachel echt statt Platzhalter.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 11:07:20 +02:00
Guido Schmit
594d7c422a Phase 5: Hardware- und Netzwerkmonitor, Panel und Menüleiste
Sechs neue Widgets (CPU, GPU, Speicher, Akku, Sensoren, Netzwerk) und dieselben
sechs als einzeln aktivierbare Menüleisten-Module mit fünf Darstellungsarten.

Panel-Widget und Menüleisten-Modul derselben Größe teilen sich die Messschleife
über Referenzzählung. Ohne das liefe für jede Anzeige ein eigener Timer mit
denselben IOKit- und SMC-Abfragen — bei sechs Modulen und ebenso vielen Widgets
ein Vielfaches der nötigen Arbeit. Meldet sich der letzte Konsument ab, hört die
Schleife auf; im Ruhezustand misst Onyx nichts.

Die Differenzrechnung ist testgetrieben, und die Tests haben zwei echte Fehler
gefunden. Erstens: mein Überlaufschutz beim Durchsatz hielt einen
zurückgesetzten Zähler (Interface-Wechsel) für einen Überlauf und zeigte
4,3 GB/s. Da if_data64 64-Bit-Zähler liefert, die bei 10 Gbit/s erst nach
470 Jahren umlaufen, ist ein kleinerer Wert immer ein Zurücksetzen — die
Unterscheidung produzierte nur den Ausreißer, den sie verhindern sollte.
Zweitens: ByteCountFormatter schrieb bei null „Zero KB/s" statt „0 KB/s".

Bei den CPU-Zählern bleibt der Überlaufschutz nötig: die sind 32 Bit breit und
laufen nach gut 400 Tagen wirklich um, deshalb `&-` statt `-`.

Sensoren kommen über den SMC-Leser aus Spike A statt über die private
IOHID-Schnittstelle — auf dieser Maschine nachweislich verifiziert, und die
dort gefundene Little-Endian-Eigenheit ist berücksichtigt. Nur eine kurze Liste
benannter Fühler statt aller 3486 Keys: eine Wand aus Kürzeln ist keine
Information.

Gegengemessen statt vermutet: 15 Kerne, 39,8 W, GPU 50 %, 16,6/24 GB mit
kritischem Druck, Akku 68 Zyklen bei 100 % Gesundheit, fünf Sensoren, zwei
Lüfter, en0 mit 661 KB/s.

Menüleisten-Module zeichnen in labelColor statt in den Onyx-Farben — nur die
Systemfarbe passt sich heller wie dunkler Leiste an. Feste Breite je
Darstellungsart, sonst schiebt jeder Messwert die halbe Leiste hin und her.

Standardmäßig ist kein Modul aktiv: sechs neue Symbole beim ersten Start wären
eine Zumutung.

145 Tests grün.
2026-08-10 21:48:47 +02:00
Guido Schmit
c0874c83b7 Berechtigungen zeigen ihren Zustand live, Dock-Symbol wird wählbar
Die Einstellungen zeigten weiter "Anfragen", obwohl die Ortung längst lief:
authorizationStatus ist eine Abfrage, keine Beobachtung, und ich hatte sie
einmalig beim Öffnen gelesen. Jetzt meldet locationManagerDidChangeAuthorization
die Änderung, WeatherModel führt daraus einen beobachtbaren Wert, und die
Einstellungen aktualisieren sich, während das Fenster offen steht. Nach der
Zustimmung wird sofort geladen statt beim nächsten Anlauf.

Der Knopf "Systemeinstellungen öffnen" ganz unten zeigte fest auf den
Kalenderbereich — wer ihn beim Standort drückte, landete am falschen Ort. Es
gibt ihn nicht mehr; stattdessen führt jede Berechtigung in ihren eigenen
Bereich, und der Knopf erscheint nur im Zustand "abgelehnt". Bei "noch nie
gefragt" steht dort Anfragen, bei "erteilt" gar nichts: drei Zustände, drei
Antworten. Genau daran ist die erste Fassung gescheitert.

Dock-Symbol ist jetzt eine Einstellung, standardmäßig aus. Onyx läuft als
LSUIElement — das war Absicht und keine Auslassung: es hat kein Hauptfenster
und wäre im Dock ein Symbol, das beim Anklicken nichts öffnet, und es stünde im
Programmumschalter zwischen den Programmen, mit denen man arbeitet. Wer es
trotzdem will, schaltet es ein; die Wahl wird beim Start wieder angewendet.
2026-08-10 21:24:49 +02:00
Guido Schmit
dd25d788c0 Phase 2 abgeschlossen: Einstellungsfenster und Lokalisierung
Einstellungen wirken sofort statt erst nach einem Neustart. In einer App ohne
Fenster ist eine verzögerte Änderung praktisch unauffindbar — man sieht ja
nicht, dass etwas passiert ist. AppModel meldet Layout- und Anzeigeänderungen
an den Koordinator, das Panel zeichnet sich neu und die Panelgröße zieht mit.

Widgets lassen sich hinzufügen, entfernen, in der Größe ändern und per
Drag-and-Drop umsortieren. Angeboten werden nur die Größen, die ein Widget
sinnvoll ausfüllt — ein Mini-Monat in 1x1 wäre unleserlich.

Lokalisierung als String Catalog in DE und EN, Quellsprache Englisch damit die
Schlüssel im Code lesbar bleiben. Der Katalog von OnyxCore musste ausdrücklich
als Ressource deklariert werden: ohne das gibt es kein Bundle.module und die
Übersetzungen wären zur Laufzeit unauffindbar. Im gebauten Bundle liegen jetzt
de.lproj und en.lproj, auch für das Paket.

Kein Menüleisten-Tab: solange es keine Module gibt, wäre das eine Oberfläche
für ein Feature, das noch nicht existiert. Er kommt mit Phase 5.

80 Tests grün.
2026-08-10 18:03:34 +02:00