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Vorrania/docs/ROADMAP.md
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ScarriffleandClaude Opus 5 b2dda78a7b Rueckgabe-Erinnerung: ein Meldetag ist eine Meldung
Erinnert an faellige Rueckgaben verliehener Einzelstuecke, auf dem Weg der
Ablauf-Meldungen: lokale Benachrichtigung, geplant aus GET /loans?due_in=.
Je Server einstellbar - "X vorher", am Rueckgabetag, und taeglich weiter,
solange etwas ueberfaellig ist. Ein Verleih ohne Rueckgabedatum ist nie
faellig und kommt nicht vor.

Zwei Aenderungen am bestehenden Plan waren dafuer noetig, und beide haben
denselben Grund: Der Plan muss allein stehen. Der BGAppRefreshTask ist
keine Garantie - iOS fuehrt ihn nur aus, wenn es will -, also darf die
Erinnerung nicht davon abhaengen, dass die App geoeffnet wird.

1. Alles, was an einem Tag auf einem Server anliegt, wird EINE Meldung.
   Vorher waren es zwei Arten (bald ablaufend, abgelaufen) mit je eigener
   Kennung; mit dem Verleih waeren es vier geworden. iOS erlaubt 64
   geplante Mitteilungen je App - ein Platz je Tag statt je Art ist die
   Voraussetzung dafuer, dass der Horizont ueberhaupt hineinpasst. Ein
   vergessener Verleih hat sonst mit taeglicher Meldung den ganzen Monat
   belegt und alle MHD-Meldungen verdraengt, weil die weiter in der
   Zukunft liegen und bei der Kappung zuerst wegfallen.

2. Horizont 30 statt 60 Tage. Er ist damit die Zusage, wie lange die App
   ungeoeffnet bleiben darf, ohne dass Erinnerungen ausfallen. Ein
   laengerer Horizont haette nur spaetere Tage eingeplant und dafuer die
   naechsten verdraengt. Preis: Eine MHD-Regel mit mehr als 30 Tagen
   Vorlauf greift erst, wenn das Datum in dieses Fenster rueckt.

Der LoanPlanner ist wie der ExpiryPlanner netzfrei und ohne iOS-Typen
gebaut, damit sich die Entscheidungen ohne Geraet nachrechnen lassen.
Gespeicherte Konfigurationen werden mit decodeIfPresent gelesen - eine
bestehende Einstellung bleibt nach dem Update gueltig.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-17 09:47:26 +02:00

10 KiB
Raw Blame History

Vorrania – Roadmap

Selfhostbare Lebensmittel-Lagerverwaltung. Aufbau in mehreren Schritten.

Schritt 1 – Fundament ✅

  • Backend (FastAPI + PostgreSQL): Datenmodell, Auth mit Rollen (Admin/Benutzer), Chargen mit MHD, FEFO-Auslagern, Open-Food-Facts-Lookup (v0-API) mit lokalem Fallback.
  • Web-UI (React/Vite): Login, Dashboard, Ein-/Auslagern, Produkte, Lagerorte, Benutzerverwaltung, Einkaufsliste.
  • Deployment: Docker Compose + install.sh (Docker-/curl-Autoinstall, Secrets, erster Admin, Health-Check), README.
  • Tests: pytest für FEFO, Einheiten-Umrechnung und OFF-Mengenerkennung.

Schritt 1b – Ausbau Web-UI ✅

  • Design: professionelles Layout mit Seitenleiste, eigenes SVG-Icon-Set (bewusst keine Emojis), Light-/Dark-Mode, konsistente Farbcodierung (gelb = Warnfrist, rot = abgelaufen).
  • Gruppen: Verwaltung, Zuordnung im Produkt, Gruppen-Mindestbestand mit Einheit, Auto-Zuordnungsvorschlag aus der OFF-Kategorie.
  • Einheiten (verwaltbar): eigene Tabelle mit Art (Anzahl/Gewicht/Volumen) und Umrechnungsfaktor. Eingebaut: Stück, Gramm, Kilogramm, Milliliter, Liter. Admins können weitere anlegen (z.B. Pfund = 500 g). Gilt für Produkte und Gruppen-Mindestbestände; Bestände werden intern in der kanonischen Basiseinheit (Stück/Gramm/Milliliter) gespeichert.
  • Einlagern: Drei-Wege-Barcode-Erkennung (bekannt / bei OFF gefunden → inline anlegen / unbekannt), mehrere Chargen je Vorgang mit eigenem MHD, Warnung bei bereits abgelaufenem MHD.
  • Auslagern: automatisch per FEFO oder gezielte Auswahl einer Charge/MHD, auch Teilmengen.
  • Chargen bearbeiten: Menge/MHD korrigieren und Chargen löschen (mit Protokollierung als Korrektur-Bewegung).
  • Lagerorte: beliebig tief verschachtelbar (Schrank → Fach → Kiste → …).
  • Mindestbestände: je Produkt wahlweise in der Produkteinheit oder in Packungen.
  • Verlauf: Bewegungsprotokoll (wer/was/wann), Einstellungen: Ablauf-Warnfrist.
  • Import / Export: CSV (eine Zeile je Charge, in Excel bearbeitbar) und JSON (vollständiges Backup inkl. Einheiten, Gruppen, Lagerorte). Der Import ist rein additiv – unbekannte Produkte/Gruppen/Lagerorte werden angelegt, Chargen ergänzt, nichts gelöscht oder überschrieben.
  • Migration: schonendes Nachziehen neuer Spalten beim Start (ADD COLUMN IF NOT EXISTS), damit bestehende Installationen ihre Daten behalten.

Schritt 2 – Native iOS-App (SwiftUI) ✅

  • Login (Server-URL + Passwort, Token im Keychain), „angemeldet bleiben“ abwählbar.
  • Barcode-Scan (AVFoundation) mit Nahbereich-Autofokus, Licht und Tippen zum Scharfstellen.
  • Einlagern-Flow: scannen → Lookup/Vorbefüllung → Menge + Einheit + MHD (mehrere Chargen).
  • MHD per Texterkennung ablesbar (VisionKit); erkannte Daten werden vorgeschlagen, nie ungefragt übernommen.
  • Auslagern-Flow: scannen → Menge/Einheit, FEFO oder Chargenauswahl.
  • Einkaufsliste, „bald ablaufend“ und Produktliste mit Bearbeiten.
  • Home-Screen-Shortcuts und URL-Schema vorrania://checkin / checkout.
  • Anzeige folgt dem Datumsformat aus den Servereinstellungen.

Schritt 2b – MHD-Genauigkeit und Benennung ✅

  • MHD wahlweise nur mit Monat und Jahr. Gespeichert wird weiterhin ein echtes Datum (Monatsletzter), damit FEFO unverändert arbeitet; die Genauigkeit steht getrennt an Charge und Produkt. Export/Import bleiben verlustfrei.
  • Kategorien als eigene Ebene neben den Gruppen. Zuvor wurden beide Begriffe vermischt – aus der Open-Food-Facts-Kategorie wurde sogar eine Gruppe geraten. Jetzt getrennt: Die Gruppe zählt Bestände mehrerer Marken zusammen (Mindestbestand, EAN-Codes), die Kategorie ordnet nur die Artikelliste und ist verschachtelbar (Süßwaren → Schokolade). Mitgelieferte Startliste, Vorschlag aus der OFF-Einordnung, Filter in App und Web.
  • EAN-Codes an der Gruppe werden automatisch gepflegt: Beim Zuordnen eines Artikels landet sein Code dort, beim Gruppenwechsel wandert er mit, beim Löschen verschwindet er. Vorher blieb die Codeliste einer Gruppe leer, obwohl Artikel darin lagen.
  • Eigenes Logo und Favicon je Installation (Einstellungen → Darstellung).

Schritt 2c – Modulare Startseite mit Auswertungen ✅

  • Raster statt fester Seite: Die Übersicht besteht aus Karten, die sich ziehen, in der Größe ändern und einrasten lassen (react-grid-layout, 12 Spalten). „Anordnen" schaltet das frei, gespeichert wird ausdrücklich.
  • Pro Benutzer eigene Anordnung (dashboard_layouts, user_id = NULL ist die Admin-Vorgabe). Admins speichern eine Vorgabe für alle und können sie über dashboard_enforced auch verbindlich setzen; Benutzer setzen jederzeit auf die Vorgabe zurück.
  • 15 Karten im Verzeichnis web/src/dashboard/cards.jsx: Schnellzugriff, Status, zwei Kennzahlen, Bald ablaufend, Abgelaufen, Einkaufsliste, letzte Bewegungen sowie sechs Auswertungen. Eine neue Karte ist ein Eintrag mehr.
  • Diagramme als eigene SVG-Komponenten (kein Diagramm-Paket): Ring, gestapelte Balken, Linie mit Fadenkreuz. Zustandsfarben (ok/bald/abgelaufen) sind Statusangaben aus den Tokens und stehen nie ohne Beschriftung; Kategorien nutzen eine geprüfte Farbreihe in fester Ordnung, ab sieben Kategorien wird zu „Andere" gebündelt. Hell und Dunkel haben eigene Stufen.
  • Alle Mengen in Artikeleinheiten (Gläser, Packungen, Stück). Gramm und Stück lassen sich nicht addieren – Gebinde schon. Der Helfer dafür liegt jetzt einmal zentral in backend/app/services/conversion.py::article_unit.
  • Verlauf wird aus den Bewegungen rückwärts vom heutigen Bestand rekonstruiert. Bekannte Ungenauigkeit: Die Umrechnung nutzt die heutige Packungsgröße; wird sie später geändert, verschiebt sich auch die Historie.

Schritt 2e – Verleih von Einzelstücken (Backend ✅, Oberfläche offen)

  • Eigene Tabelle item_loans statt eines Lagerort-Werts „verliehen". Der Lagerort am Stück bleibt stehen und sagt weiter, wohin es nach der Rückgabe zurückgehört; ein Lagerort-Wert hätte diese Information vernichtet. Je Vorgang: Entleiher (Freitext), Grund (Freitext, optional), Verleihdatum, erwartetes Rückgabedatum (optional – „kurz mal mitgenommen" soll nicht an einem Datumszwang scheitern) und das Konto, das herausgegeben hat.
  • Zurückgegebene Verleihe bleiben stehen (returned_on gesetzt) – damit ist die Tabelle gleichzeitig die Verleih-Historie je Stück. Ein Teilindex auf die offenen Vorgänge sichert ab, dass ein Stück nicht zweimal gleichzeitig verliehen ist.
  • Verliehen heißt nicht im Bestand. Ein verliehenes Stück zählt nirgends mehr mit – weder am Lagerort noch im Gesamtbestand. Entschieden wird das an einer Stelle (services/loans.py::nicht_verliehen), die alle fünf Zählungen benutzen. „Was liegt hier?" behauptet damit nicht länger, das Stück liege im Regal. Folge: Fällt es unter den Mindestbestand, erscheint der Artikel auf der Einkaufsliste – gewollt, aber gut zu wissen.
  • Verleihen darf jeder angemeldete Benutzer (es ist eine Buchung wie Ein- und Auslagern, keine Stammdatenänderung) und wird mit dem Konto protokolliert. Nur das Löschen eines Vorgangs bleibt Admins vorbehalten, weil es Historie vernichtet.
  • Bewusst keine Movement-Bewegung je Verleih: Der Verlauf rechnet den Bestand rückwärts aus vorzeichenbehafteten Bewegungen – ein Abgang ohne Gegenbuchung würde diese Kurve verfälschen.
  • Web-Oberfläche: Verleihen und Zurücknehmen in der Einzelstück-Tabelle eines Artikels und in der Liste aller Einzelstücke (Spalten „Verliehen an" und „Zurück bis", filter- und sortierbar), zwei Dashboard-Karten („Verliehen", „Überfällige Verleihe") und der Verleih-Verlauf je Stück. Überfällig ist rot, demnächst fällig gelb – dieselben Zustandsfarben wie beim MHD.
  • Nach dem Scannen direkt verleihen: Das Ziel eines Einzelstück-QR bzw. NFC-Tags (/i/<uid>) leitete vorher nur zum Artikel weiter. Jetzt zeigt es, was man in der Hand hält, und bietet Verleihen bzw. Zurücknehmen an der Stelle an – Gegenstück zur Lagerort-Seite (/l/<code>).
  • iOS-App: Verleih-Abschnitt im Einzelstück mit Herausgeben und Zurücknehmen, Verleih-Verlauf, Zustand in der Einzelstück-Liste und ein Filter Verliehen / Überfällig / Im Haus. Weil alle Scan-Wege (QR über Nachschlagen, NFC-Tag, vorrania://i/<UID>) in derselben Ansicht enden, ist „scannen und verleihen" damit überall möglich, ohne einen eigenen Weg dafür.
  • Rückgabe-Erinnerung in der App, auf dem Weg der Ablauf-Meldungen: lokale Benachrichtigung, geplant aus GET /loans?due_in=…. Einstellbar je Server: „X vorher", am Rückgabetag, und täglich weiter, solange etwas überfällig ist. Echtes Push (APNs) fehlt weiterhin, siehe Schritt 3.
  • Eine Meldung je Meldetag und Server statt einer je Meldungsart. Vorher gab es an einem Tag getrennte Mitteilungen für „bald ablaufend" und „abgelaufen"; mit dem Verleih wären es vier geworden. Der Grund ist nicht nur weniger Lärm: iOS erlaubt 64 geplante Mitteilungen je App, und ein Platz je Tag statt je Art ist die Voraussetzung dafür, dass der volle Planungshorizont hineinpasst.
  • Horizont auf 30 Tage (vorher 60). Er ist die Zusage, wie lange die App ungeöffnet bleiben darf, ohne dass Erinnerungen ausfallen – der BGAppRefreshTask ist keine Garantie, iOS führt ihn nur aus, wenn es will. Ein längerer Horizont hätte nur spätere Tage eingeplant und dafür die nächsten verdrängt. Preis: Eine MHD-Regel mit mehr als 30 Tagen Vorlauf greift erst, wenn das Datum in dieses Fenster rückt.

Schritt 3 – Weitere Ideen – offen

  • Ablauf-Push-Benachrichtigungen via APNs (setzt die App voraus).
  • Einkaufsliste verfeinern: Abhaken dauerhaft speichern, manuelle Einträge, Mengenvorschläge in Packungen.
  • Statistik/Auswertung über den Bewegungsverlauf (Verbrauch pro Zeitraum).
  • Lagerort beim Auslagern berücksichtigen bzw. pro Charge wählbar beim Einlagern.
  • Produktbilder lokal cachen (aktuell direkt von Open Food Facts geladen).
  • Alembic-Migrationen statt create_all + Startup-ALTER, sobald das Schema stabil ist.