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Vorrania/docs/ROADMAP.md
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ScarriffleandClaude Opus 5 aa72d8342a App: Einzelstuecke verleihen - alle Scan-Wege enden schon dort
Verleih-Abschnitt im Einzelstueck: an wen, seit wann, bis wann, dazu
Herausgeben bzw. Zuruecknehmen und der Verleih-Verlauf. Pflicht ist nur der
Name; Grund und Rueckgabedatum sind abschaltbar, weil "kurz mal
mitgenommen" nicht an einem Datum scheitern soll.

Der Abschnitt sitzt bewusst oben in ItemEditView, und zwar nicht nur der
Wichtigkeit wegen: QR ueber Nachschlagen, eingenaehtes NFC-Tag und ein
angetipptes Tag (vorrania://i/<UID>) landen alle in genau dieser Ansicht.
Damit ist "scannen und verleihen" ueberall moeglich, ohne einen eigenen
Weg dafuer zu bauen.

In der Einzelstueck-Liste steht der Verleih unter dem Stueck - ueberfaellig
in Rot - und das Filter-Menue kann auf Verliehen, Ueberfaellig oder Im Haus
eingrenzen. Wo etwas ist, war bisher immer der Lagerort; ist es verliehen,
ist der Entleiher die Antwort, und der Lagerort steht daneben.

days_overdue rechnet der Server (GET /loans, ItemOut.loan), damit App und
Web nicht getrennt rechnen und nicht auseinanderlaufen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-17 09:36:05 +02:00

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# Vorrania – Roadmap
Selfhostbare Lebensmittel-Lagerverwaltung. Aufbau in mehreren Schritten.
## Schritt 1 – Fundament ✅
- Backend (FastAPI + PostgreSQL): Datenmodell, Auth mit Rollen (Admin/Benutzer),
Chargen mit MHD, FEFO-Auslagern, Open-Food-Facts-Lookup (v0-API) mit lokalem Fallback.
- Web-UI (React/Vite): Login, Dashboard, Ein-/Auslagern, Produkte, Lagerorte,
Benutzerverwaltung, Einkaufsliste.
- Deployment: Docker Compose + `install.sh` (Docker-/curl-Autoinstall, Secrets,
erster Admin, Health-Check), README.
- Tests: pytest für FEFO, Einheiten-Umrechnung und OFF-Mengenerkennung.
## Schritt 1b – Ausbau Web-UI ✅
- **Design:** professionelles Layout mit Seitenleiste, eigenes SVG-Icon-Set
(bewusst keine Emojis), Light-/Dark-Mode, konsistente Farbcodierung
(gelb = Warnfrist, rot = abgelaufen).
- **Gruppen:** Verwaltung, Zuordnung im Produkt, Gruppen-Mindestbestand **mit Einheit**,
Auto-Zuordnungsvorschlag aus der OFF-Kategorie.
- **Einheiten (verwaltbar):** eigene Tabelle mit Art (Anzahl/Gewicht/Volumen) und
Umrechnungsfaktor. Eingebaut: Stück, Gramm, Kilogramm, Milliliter, Liter.
Admins können weitere anlegen (z.B. Pfund = 500 g). Gilt für Produkte **und**
Gruppen-Mindestbestände; Bestände werden intern in der kanonischen Basiseinheit
(Stück/Gramm/Milliliter) gespeichert.
- **Einlagern:** Drei-Wege-Barcode-Erkennung (bekannt / bei OFF gefunden → inline
anlegen / unbekannt), mehrere Chargen je Vorgang mit eigenem MHD,
Warnung bei bereits abgelaufenem MHD.
- **Auslagern:** automatisch per FEFO **oder** gezielte Auswahl einer Charge/MHD,
auch Teilmengen.
- **Chargen bearbeiten:** Menge/MHD korrigieren und Chargen löschen (mit
Protokollierung als Korrektur-Bewegung).
- **Lagerorte:** beliebig tief verschachtelbar (Schrank → Fach → Kiste → …).
- **Mindestbestände:** je Produkt wahlweise in der Produkteinheit oder in Packungen.
- **Verlauf:** Bewegungsprotokoll (wer/was/wann), **Einstellungen:** Ablauf-Warnfrist.
- **Import / Export:** CSV (eine Zeile je Charge, in Excel bearbeitbar) und JSON
(vollständiges Backup inkl. Einheiten, Gruppen, Lagerorte). Der Import ist rein
additiv – unbekannte Produkte/Gruppen/Lagerorte werden angelegt, Chargen ergänzt,
nichts gelöscht oder überschrieben.
- **Migration:** schonendes Nachziehen neuer Spalten beim Start
(`ADD COLUMN IF NOT EXISTS`), damit bestehende Installationen ihre Daten behalten.
## Schritt 2 – Native iOS-App (SwiftUI) ✅
- Login (Server-URL + Passwort, Token im Keychain), „angemeldet bleiben“ abwählbar.
- Barcode-Scan (AVFoundation) mit Nahbereich-Autofokus, Licht und Tippen zum Scharfstellen.
- Einlagern-Flow: scannen → Lookup/Vorbefüllung → Menge + Einheit + MHD (mehrere Chargen).
- **MHD per Texterkennung** ablesbar (VisionKit); erkannte Daten werden vorgeschlagen,
nie ungefragt übernommen.
- Auslagern-Flow: scannen → Menge/Einheit, FEFO oder Chargenauswahl.
- Einkaufsliste, „bald ablaufend“ und Produktliste mit Bearbeiten.
- Home-Screen-Shortcuts und URL-Schema `vorrania://checkin` / `checkout`.
- Anzeige folgt dem Datumsformat aus den Servereinstellungen.
## Schritt 2b – MHD-Genauigkeit und Benennung ✅
- **MHD wahlweise nur mit Monat und Jahr.** Gespeichert wird weiterhin ein echtes
Datum (Monatsletzter), damit FEFO unverändert arbeitet; die Genauigkeit steht
getrennt an Charge und Produkt. Export/Import bleiben verlustfrei.
- **Kategorien als eigene Ebene neben den Gruppen.** Zuvor wurden beide Begriffe
vermischt – aus der Open-Food-Facts-Kategorie wurde sogar eine *Gruppe* geraten.
Jetzt getrennt: Die **Gruppe** zählt Bestände mehrerer Marken zusammen
(Mindestbestand, EAN-Codes), die **Kategorie** ordnet nur die Artikelliste und
ist verschachtelbar (Süßwaren → Schokolade). Mitgelieferte Startliste,
Vorschlag aus der OFF-Einordnung, Filter in App und Web.
- **EAN-Codes an der Gruppe werden automatisch gepflegt:** Beim Zuordnen eines
Artikels landet sein Code dort, beim Gruppenwechsel wandert er mit, beim
Löschen verschwindet er. Vorher blieb die Codeliste einer Gruppe leer, obwohl
Artikel darin lagen.
- **Eigenes Logo und Favicon** je Installation (Einstellungen → Darstellung).
## Schritt 2c – Modulare Startseite mit Auswertungen ✅
- **Raster statt fester Seite:** Die Übersicht besteht aus Karten, die sich ziehen,
in der Größe ändern und einrasten lassen (react-grid-layout, 12 Spalten).
„Anordnen" schaltet das frei, gespeichert wird ausdrücklich.
- **Pro Benutzer eigene Anordnung** (`dashboard_layouts`, `user_id = NULL` ist die
Admin-Vorgabe). Admins speichern eine Vorgabe für alle und können sie über
`dashboard_enforced` auch **verbindlich** setzen; Benutzer setzen jederzeit
auf die Vorgabe zurück.
- **15 Karten** im Verzeichnis `web/src/dashboard/cards.jsx`: Schnellzugriff,
Status, zwei Kennzahlen, Bald ablaufend, Abgelaufen, Einkaufsliste, letzte
Bewegungen sowie sechs Auswertungen. Eine neue Karte ist ein Eintrag mehr.
- **Diagramme als eigene SVG-Komponenten** (kein Diagramm-Paket): Ring, gestapelte
Balken, Linie mit Fadenkreuz. Zustandsfarben (ok/bald/abgelaufen) sind
Statusangaben aus den Tokens und stehen nie ohne Beschriftung; Kategorien nutzen
eine geprüfte Farbreihe in fester Ordnung, ab sieben Kategorien wird zu „Andere"
gebündelt. Hell und Dunkel haben eigene Stufen.
- **Alle Mengen in Artikeleinheiten** (Gläser, Packungen, Stück). Gramm und Stück
lassen sich nicht addieren – Gebinde schon. Der Helfer dafür liegt jetzt einmal
zentral in `backend/app/services/conversion.py::article_unit`.
- **Verlauf** wird aus den Bewegungen rückwärts vom heutigen Bestand rekonstruiert.
*Bekannte Ungenauigkeit:* Die Umrechnung nutzt die heutige Packungsgröße; wird
sie später geändert, verschiebt sich auch die Historie.
## Schritt 2e – Verleih von Einzelstücken (Backend ✅, Oberfläche offen)
- **Eigene Tabelle `item_loans` statt eines Lagerort-Werts „verliehen".** Der
Lagerort am Stück bleibt stehen und sagt weiter, wohin es nach der Rückgabe
zurückgehört; ein Lagerort-Wert hätte diese Information vernichtet.
Je Vorgang: Entleiher (Freitext), Grund (Freitext, optional), Verleihdatum,
erwartetes Rückgabedatum (**optional** – „kurz mal mitgenommen" soll nicht an
einem Datumszwang scheitern) und das Konto, das herausgegeben hat.
- **Zurückgegebene Verleihe bleiben stehen** (`returned_on` gesetzt) – damit ist
die Tabelle gleichzeitig die Verleih-Historie je Stück. Ein Teilindex auf die
offenen Vorgänge sichert ab, dass ein Stück nicht zweimal gleichzeitig
verliehen ist.
- **Verliehen heißt nicht im Bestand.** Ein verliehenes Stück zählt nirgends
mehr mit – weder am Lagerort noch im Gesamtbestand. Entschieden wird das an
einer Stelle (`services/loans.py::nicht_verliehen`), die alle fünf Zählungen
benutzen. „Was liegt hier?" behauptet damit nicht länger, das Stück liege im
Regal. *Folge:* Fällt es unter den Mindestbestand, erscheint der Artikel auf
der Einkaufsliste – gewollt, aber gut zu wissen.
- **Verleihen darf jeder** angemeldete Benutzer (es ist eine Buchung wie Ein- und
Auslagern, keine Stammdatenänderung) und wird mit dem Konto protokolliert. Nur
das *Löschen* eines Vorgangs bleibt Admins vorbehalten, weil es Historie
vernichtet.
- **Bewusst keine `Movement`-Bewegung je Verleih:** Der Verlauf rechnet den
Bestand rückwärts aus vorzeichenbehafteten Bewegungen – ein Abgang ohne
Gegenbuchung würde diese Kurve verfälschen.
- **Web-Oberfläche:** Verleihen und Zurücknehmen in der Einzelstück-Tabelle
eines Artikels und in der Liste aller Einzelstücke (Spalten „Verliehen an" und
„Zurück bis", filter- und sortierbar), zwei Dashboard-Karten („Verliehen",
„Überfällige Verleihe") und der Verleih-Verlauf je Stück. Überfällig ist rot,
demnächst fällig gelb – dieselben Zustandsfarben wie beim MHD.
- **Nach dem Scannen direkt verleihen:** Das Ziel eines Einzelstück-QR bzw.
NFC-Tags (`/i/<uid>`) leitete vorher nur zum Artikel weiter. Jetzt zeigt es,
was man in der Hand hält, und bietet Verleihen bzw. Zurücknehmen an der Stelle
an – Gegenstück zur Lagerort-Seite (`/l/<code>`).
- **iOS-App:** Verleih-Abschnitt im Einzelstück mit Herausgeben und
Zurücknehmen, Verleih-Verlauf, Zustand in der Einzelstück-Liste und ein Filter
*Verliehen / Überfällig / Im Haus*. Weil alle Scan-Wege (QR über
*Nachschlagen*, NFC-Tag, `vorrania://i/<UID>`) in derselben Ansicht enden, ist
„scannen und verleihen" damit überall möglich, ohne einen eigenen Weg dafür.
- Noch offen: die **Rückgabe-Erinnerung**. Sie kann nur den Weg der
Ablauf-Meldungen gehen (lokale Benachrichtigung der App aus einem
Server-Snapshot, `GET /loans?due_in=…` ist dafür schon die Datenquelle) –
echtes Push fehlt weiterhin, siehe Schritt 3. Beachten: iOS erlaubt 60
geplante Meldungen je App, die sich Verleih und MHD dann teilen müssen.
## Schritt 3 – Weitere Ideen – offen
- **Ablauf-Push-Benachrichtigungen** via APNs (setzt die App voraus).
- **Einkaufsliste verfeinern:** Abhaken dauerhaft speichern, manuelle Einträge,
Mengenvorschläge in Packungen.
- **Statistik/Auswertung** über den Bewegungsverlauf (Verbrauch pro Zeitraum).
- **Lagerort beim Auslagern** berücksichtigen bzw. pro Charge wählbar beim Einlagern.
- **Produktbilder lokal cachen** (aktuell direkt von Open Food Facts geladen).
- **Alembic-Migrationen** statt `create_all` + Startup-ALTER, sobald das Schema stabil ist.