Eine Kategorie mit Artikeln zeigte "0 EANs", und der Versuch, den Code eines eigenen Artikels einzutragen, scheiterte mit "Dieser Code ist bereits vergeben". Beides war fachlich richtig, aber nirgends erklaert. Hintergrund: Die Code-Liste einer Kategorie ist eine Vorratsliste fuer Artikel, die es noch nicht gibt. Sie greift nur, wenn beim Einlagern ein unbekannter Code gescannt wird - dann landet der neu angelegte Artikel in dieser Kategorie (routers/products.lookup). Haengt ein Code bereits an einem Artikel, findet die Suche immer zuerst den Artikel; ein gleichlautender Kategorie-Eintrag koennte nie wirken. Die Spalte zaehlte bisher ausschliesslich diese Vorratscodes, nie die Codes der enthaltenen Artikel - daher die irritierende 0. Die Kategorie liefert jetzt zusaetzlich die Codes ihrer Artikel mit (product_barcodes, rein informativ). Beide Herkuenfte stehen in einer Liste: Artikel-Codes sind als solche gekennzeichnet, nennen den Artikel und lassen sich hier nicht loeschen, weil sie am Artikel haengen. Bewusst ohne Dublette in der Datenbank - ein zweiter Datensatz koennte nie greifen und beim Loeschen des Artikels verwaisen. Die Spalte zaehlt beide Herkuenfte. Die Fehlermeldung sagt jetzt, wem ein Code gehoert: beim Artikel mit Namen und dem Hinweis, dass Artikel-Codes hier nicht eingetragen werden muessen; bei einer anderen Kategorie mit deren Namen. Signal beim Einlagern: Wird ein Code erkannt, der einer Kategorie zugeordnet ist, steht jetzt deutlich sichtbar "Wird automatisch der Kategorie X zugeordnet" samt Begruendung - sowohl im Web als auch in der App, und in beiden Faellen (Open-Food-Facts-Treffer und voellig unbekannter Code). Nach dem Anlegen meldet die Web-Oberflaeche zurueck, welche Kategorie es geworden ist. Vorher stand die Zuordnung nur als Nebensatz in grauer Kleinschrift. Getestet: Gegen die laufende API geprueft, dass eine Kategorie die Codes ihrer Artikel meldet (Haupt-Barcode und zusaetzliche Alias-Codes), dass das Eintragen eines Artikel-Codes und eines fremden Kategorie-Codes mit der jeweils richtigen Begruendung abgewiesen wird und dass ein echter Vorratscode weiterhin angelegt werden kann. iOS-Geraetebuild und Web-Build fehlerfrei, 40 pytest-Tests gruen. Dabei zwei Uebersetzungsfehler durch deutsche Anfuehrungszeichen gefunden: Das schliessende Zeichen war ein gerades ", das den String vorzeitig beendete. Korrigiert und die uebrigen Vorkommen im Projekt gleich mit vereinheitlicht. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
🥫 Project-Good – Selfhostbare Lebensmittel-Lagerverwaltung
Ein selbst gehosteter Dienst zur Verwaltung deines Lebensmittelvorrats: Ein-/Auslagern per Barcode, MHD-/Ablaufverwaltung mit Chargen, Mindestbestände, automatische Einkaufsliste – mit Web-UI und (in Vorbereitung) nativer iOS-App.
Dies ist Schritt 1 (Fundament). Der komplette Fahrplan steht in docs/ROADMAP.md.
Features (Schritt 1)
- Barcode-Lookup über Open Food Facts mit lokalem Fallback (unbekannte Produkte selbst anlegen).
- Chargen mit MHD: Jedes Einlagern erzeugt eine Charge mit eigenem Mindesthaltbarkeitsdatum. Beim Auslagern wird automatisch die zuerst ablaufende Charge zuerst entnommen (FEFO – First Expired, First Out).
- Einheiten: Basiseinheit Stück / Gramm / Milliliter plus optionale Packungsgröße → Ein-/Auslagern in Packungen oder Teilmengen (z. B. 200 g).
- Mindestbestände pro Produkt → automatische Einkaufsliste.
- Ablaufwarnung für bald ablaufende Chargen (Frist konfigurierbar).
- Lagerorte (flach; Unterlagerorte folgen in Schritt 3).
- Mehrbenutzer mit Rollen:
- Admin – verwaltet Produkte, Lagerorte, Benutzer, Mindestbestände.
- Nutzer – nur ein-/auslagern und ansehen.
- Bewegungen werden protokolliert (wer hat wann was ein-/ausgelagert).
Architektur
| Teil | Technik |
|---|---|
| Backend | Python · FastAPI · SQLAlchemy |
| DB | PostgreSQL |
| Web-UI | React · Vite (via nginx ausgeliefert) |
| iOS | SwiftUI (Schritt 2) |
| Deploy | Docker Compose · install.sh |
backend/ FastAPI-App + Tests
web/ React/Vite SPA
deploy/ docker-compose.yml, install.sh, .env.example
docs/ Roadmap
Installation (selfhosted, Linux)
Voraussetzung: eine Linux-Maschine (Server, NAS, Raspberry Pi …). Docker wird bei Bedarf automatisch installiert.
git clone https://git.scarriffle.com/Scarriffle/project-good.git
cd project-good/deploy
chmod +x install.sh
./install.sh # interaktiv – fragt Port & Admin-Passwort
# oder vollautomatisch mit generiertem Admin-Passwort:
# ./install.sh --yes
Ist das Gitea-Repo privat, fragt
git clonenach Benutzername + Access-Token. Fallsgitfehlt:apt update && apt install -y git.
Nach dem Start:
- Web-UI:
http://<server-ip>:8080(Port konfigurierbar) - Anmeldung mit dem im Installer angezeigten Admin-Benutzer/Passwort.
Aktualisieren
cd project-good/deploy
./update.sh # holt den neuesten Stand aus Git und baut neu
./update.sh --prune # zusätzlich alte Images aufräumen
./update.sh --no-pull # nur neu bauen, ohne git pull
Das Skript ist von überall aufrufbar, nutzt die vorhandene deploy/.env und
prüft am Ende, ob das Backend wieder erreichbar ist.
Verwaltung:
cd deploy
docker compose logs -f # Logs ansehen
docker compose down # stoppen
docker compose up -d # starten
Die Konfiguration liegt in deploy/.env (Passwörter, Port, JWT-Secret). Für den
Produktivbetrieb bitte hinter einen HTTPS-Reverse-Proxy (z. B. Caddy/Traefik) stellen.
Entwicklung (ohne Docker)
Backend:
cd backend
python -m venv .venv && source .venv/bin/activate
pip install -r requirements.txt
# lokale SQLite-DB nutzen:
export DATABASE_URL="sqlite:///./project_good.db"
uvicorn app.main:app --reload
API-Doku dann unter http://localhost:8000/docs.
Web:
cd web
npm install
npm run dev # http://localhost:5173, proxyt /api → localhost:8000
Tests:
cd backend
pip install -r requirements.txt
pytest # prüft FEFO-Abbuchung und Einheiten-Umrechnung
Nächste Schritte
Native iOS-App (Schritt 2) und fortgeschrittene Features (Gruppen-Intelligenz, Unterlagerorte, Push-Benachrichtigungen …) – siehe docs/ROADMAP.md.