Vorher stand in der Verwaltung minutenlang "Wird durchsucht…", ohne Hinweis, ob überhaupt etwas passiert. Bei vierzigtausend Dateien ist das nicht zu unterscheiden von einem hängenden Lauf. Scanschritt trägt Phase, Gegenstand und Zählstand und bildet daraus den Satz selbst — im Kern und nicht in der Oberfläche, weil die Apps denselben brauchen und zweimal formuliert er auseinanderdriftet. Sechs Phasen von "Suche Medien in /media/Filme" über "Suche ‚Ich einfach unverbesserlich' bei der Metadatenquelle — 44 von 1204" bis "Räume auf und lege Doppeltes zusammen". Pfade werden auf die letzten zwei Bestandteile gekürzt. ScanAsync und EnrichAsync bekommen je einen optionalen IProgress; optional heisst, dass kein vorhandener Aufrufer bricht. Der Koordinator hält nur den letzten Schritt — eine Liste über vierzigtausend Titel wäre ein Leck im Arbeitsspeicher. Dazu das Tagebuch: eine Datei je Tag unter config/logs, nach lokaler Zeit und nicht nach UTC, weil ein Scan um 23 Uhr am heutigen Datum gesucht wird. Dreissig Tage Aufbewahrung, einstellbar über FLARO_LOG_TAGE — ohne Grenze läuft die config-Partition eines NAS lautlos voll. Es wirft nie: ein volles Dateisystem darf keinen Scan abbrechen. In der Verwaltung lesbar, nach Fehlern filterbar und herunterladbar. Das Containerprotokoll ist nach einem Neustart weg und nur über SSH erreichbar — die Frage "warum wurde der Film gestern Nacht nicht erkannt?" liess sich damit nicht beantworten. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Flaro Web
Die Weboberfläche für Rechner, auf denen es keine App gibt — Windows vor allem.
Aufbau
| Ordner | Was |
|---|---|
app/ |
Das Frontend (Vite, TypeScript) |
server/ |
Ein Server ohne Abhängigkeiten, der die Anfragen weiterreicht und die gebauten Dateien ausliefert |
frontend/ |
Die erste Fassung als einzelne Datei. Läuft, wird abgelöst. |
jellyfin-theme/ |
Ein Kleid für Jellyfins eigene Oberfläche — die kleine Lösung von vorher |
Warum ein eigener Server?
Er löst zwei Dinge, an denen die einzelne Datei scheitert, und zwar unabhängig davon, wie gut das Frontend geschrieben ist:
- Herkunft. Anfragen laufen über
/apiund damit über dieselbe Adresse wie die Seite. Kein CORS, auch nicht beim Streamen. - Klartext und Verschlüsselung. Läuft der Medienserver über
httpund die Seite überhttps, blockiert der Browser den Stream. Dagegen kann keine Zeile im Frontend etwas tun — ein Server davor schon.
Nebenbei bleibt der Zugangsschlüssel beim Server, statt im Browser zu liegen.
Betreiben
cd app && npm install && npm run build
cd ../server && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 node index.js
Dann auf http://localhost:8080. Der Port lässt sich über PORT ändern.
Entwickeln
cd app && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 npm run dev
Vite übernimmt dabei das Weiterreichen, der eigene Server wird nicht gebraucht.