ScarriffleandClaude Opus 5 b0db4f8f5f Bei VLC sass das Bild nie richtig — und der Knopf wirkte nie
Zwei Fehler, die dieselbe Ursache haben: alles, was über VLC läuft, ging
an der Bildebene vorbei, an der die App gedreht hat.

**Das Bild sass nicht mittig.** Nicht ein paar Punkte daneben — gemessen
eine Anzeigefläche von 1200×480 Punkt in einer Zeichenfläche von 711×400,
unten rechts angeschlagen, im falschen Seitenverhältnis. Der Grund steht
im Vertrag von `VLCDrawable`: VLCKit fragt die Grösse **einmal** beim
Anlegen ab und überlässt seine Anzeigefläche danach der
Autoresizing-Maske. Eine Maske hält aber den Unterschied fest, nicht das
Verhältnis — was beim Anlegen zu gross war, bleibt für immer um denselben
Betrag zu gross. Und angelegt wird sie mitten in der Drehung ins
Querformat, während SwiftUI sie einblendet: also regelmässig falsch.

Die Zeichenfläche ist jetzt eine eigene Klasse, die ihrer Anzeigefläche
bei jedem Layout wieder die eigene Grösse gibt. Danach gemessen: 695,7 ×
400 Punkt, Rand links 130,0, rechts 130,3 — mittig.

**Der Knopf für einpassen/füllen tat nichts.** Er schrieb `videoGravity`
auf eine `AVPlayerLayer`, die bei VLC gar nicht im Baum hängt. Die
Einstellung geht deshalb jetzt durch die Engine: `setVideoFit` am
Protokoll, beim Systemplayer eine Voreinstellung, die nichts tut — dort
macht es die Bildebene —, bei VLC `videoFitMode`. `smaller` heisst bei
libvlc „fit inside", `larger` „fit outside".

Gemessen, im Querformat auf einem Pro Max, über VLC:

    eingepasst   695,7 × 400 pt   Rand l/r 130,0/130,3   o/u 20,0/20,0
    füllend      935,3 × 440 pt   Rand l/r  10,3/ 10,3   o/u  0,0/ 0,0

**Zurückgenommen:** im Kommentar an `videoFit` stand, ein `didSet` auf
einer `@Observable`-Klasse werde nicht gemeldet. Das stimmt nicht —
`HomeLayoutSettings` lebt davon. Ein Kommentar, der einen falschen
Mechanismus behauptet, schickt den nächsten in die falsche Richtung;
jetzt steht der belegte Grund dort.

Dazu, damit dieser Weg überhaupt prüfbar ist: die Attrappe meldet mit
`--vlc` DTS-Ton. AVFoundation kann das nicht, also fällt die App auf
VLCKit zurück. Die Beispieldatei bleibt dieselbe — geprüft wird der Weg,
nicht der Ton. Ohne diesen Schalter ist der VLC-Zweig im Simulator gar
nicht zu erreichen, und genau deshalb lagen beide Fehler so lange da.

Ebenfalls dabei: `EdgeInsets.symmetrical` mit fünf Tests und das Polster
im Player, das damit nicht mehr verschiebt statt einrückt.

iOS und tvOS bauen, 465 Tests grün.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-30 21:05:57 +02:00

Flixy

Ein nativer Plex-Client für iPhone und iPad — dunkel, mit ausfahrbarer Seitenleiste und Offline-Downloads.

Der Name ist ein Platzhalter. Siehe Flixy/Branding.swift.

Stand

Alle sechs Phasen sind gebaut. Anmeldung, Blättern und Wiedergabe laufen am echten Server; der Rest ist unterschiedlich weit geprüft.

Der Fahrplan steht in docs/superpowers/specs/2026-09-11-flixy-design.md.

Phase Inhalt Stand
0 Projektgerüst, Design-Tokens, Navigation ✅
1 Anmeldung, Bibliothek, DirectPlay ✅ am Server geprüft, iPhone und iPad
2 Transcoding, adaptive Bitrate, Spuren, Sync ✅ Wiedergabe geprüft; Transcoding selbst noch nicht erzwungen
3 Download-Engine und Offline-Wiedergabe ⚠️ Downloads starten, Offline-Wiedergabe noch nicht bestätigt
4 Download-Intelligenz ⚠️ komprimierte Downloads ungeprüft
5 Feinschliff und Personalisierung ✅ gebaut, teilweise geprüft
6 Live-TV mit EPG ⚠️ Empfänger werden gefunden, Sender noch nicht bestätigt

„Ungeprüft" heißt: die Logik ist von Tests abgedeckt, an einem echten Bestand aber noch nicht gesehen.

Was der Praxistest gelehrt hat

Drei Fehler, die kein Test gefunden hätte, weil sie in Annahmen über fremde Bibliotheken steckten — sie stehen als Warnung im jeweiligen Quelltext:

  • VLCKit ruft seinen Delegaten vom eigenen Thread, nicht über die Hauptwarteschlange. MainActor.assumeIsolated brach die App beim Drücken auf Play hart ab.
  • app.plex.tv/auth verknüpft den Code nicht, wenn man im Browser schon bei Plex angemeldet ist — es springt auf watch.plex.tv weiter. plex.tv/link tut es zuverlässig.
  • URLSessionDownloadTask gilt auch bei 404 als erfolgreich und legt die Fehlerseite als Datei ab.

Aufbau

Die Xcode-Projektdatei wird aus project.yml erzeugt und ist nicht eingecheckt — das erspart Konflikte in der pbxproj.

xcodegen generate
open Flixy.xcodeproj

Wichtig: Xcode vorher beenden.

xcodegen generate schreibt project.pbxproj neu. Ein geöffnetes Xcode liest das nicht nach — es hält seinen eigenen Stand im Speicher und überschreibt die frisch erzeugte Datei beim nächsten Sichern wieder. Neue Dateien fehlen dann im Build, ohne dass irgendwo ein Fehler auftaucht.

Das ist der Preis dafür, die Projektdatei aus Git herauszuhalten. Immer wenn Dateien dazukommen oder project.yml sich ändert: Xcode mit ⌘Q beenden, xcodegen generate, neu öffnen.

Ob der Build aktuell ist, steht in der App unter Einstellungen → Diagnose als Build-Datum.

Der Code liegt zum größten Teil in lokalen Packages unter Packages/FlixyKit. Das App-Target enthält nur Oberfläche und Navigation.

Modul Aufgabe Hängt ab von
PlexKit Anmeldung, Endpunkte, Modelle. Kein SwiftUI. —
FlixyDesign Farben, Typografie, wiederkehrende Bausteine. —
FlixyPlayback Wiedergabe-Abstraktion und die Entscheidung DirectPlay/Transcode. PlexKit
FlixyDownloads Warteschlange, Hintergrundübertragung, Offline-Bestand. PlexKit

Warum zwei Player

iOS spielt weder Matroska-Dateien noch DTS- oder TrueHD-Ton — und genau das liegt in typischen Plex-Beständen. PlaybackDecider prüft deshalb pro Datei, ob AVPlayer sie nativ öffnen kann (dann gibt es Bild-in-Bild und AirPlay gratis), und schickt sie sonst an VLCKit.

Ab Phase 2 kommt der dritte Weg dazu: Server-Transcoding. Dafür ist genau eine Funktion zu erweitern — PlaybackDecider.decide(media:part:policy:). Die Oberfläche bleibt unberührt.

Tests

Die Logik-Tests laufen ohne Simulator, deshalb in Sekunden:

cd Packages/FlixyKit && swift test

Die wichtigste Testdatei ist PlaybackDeciderTests — sie hält fest, welche Datei auf welchem Weg landet, und schlägt an, sobald jemand DeviceCapabilities anfasst.

Die Antwort-Vorlagen unter Tests/PlexKitTests/Fixtures sind von Hand geschrieben und gehören durch echte Mitschnitte ersetzt, sobald ein Server erreichbar ist — siehe das README dort.

Die Oberfläche wird von Hand im Simulator geprüft.

Was noch am echten Server zu prüfen ist

  1. Komprimierte Downloads. Sie laufen über den Universal-Transcoder mit protocol=http statt über die umständliche Sync-API. Offen: ob Plex eine Content-Length mitschickt (ohne sie gibt es keinen Fortschrittsbalken und kein Fortsetzen) und ob die Datei durchsuchbar ist. Original bleibt solange Voreinstellung. Siehe transcodedDownloadURL in PlexServer+Playback.swift. Ein Fehlschlag erscheint immerhin als solcher — die Plausibilitätsprüfung in DownloadCoordinator.implausibility verwirft Fehlerseiten und abgebrochene Übertragungen, statt sie als fertig zu verbuchen.
  2. Live-TV: die Senderliste. Dass die Empfänger unter Dvr gefunden werden, ist geprüft. Ob /livetv/dvrs/{id}/channels die Sender liefert, nicht. Die Ansicht unterscheidet beide Fälle: „Kein Empfänger eingerichtet" gegen „Keine Sender" — daran ist ablesbar, wo es hakt.
  3. App-Größe. Die iOS-Slice von VLCKit ist unstripped 239 MB. Was davon im fertigen Archiv übrig bleibt, ist noch nicht gemessen.
  4. Große Dateien im Hintergrund. Das Verhalten mit einem 40-GB-Remux — vor allem Pausieren und Fortsetzen — ist nur gegen Testdaten geprüft.

Voraussetzungen

  • Xcode 26 oder neuer
  • iOS 26.0 auf dem Zielgerät
  • XcodeGen (brew install xcodegen)

Live-TV untersuchen, ohne zu bauen

Die Live-TV-Schnittstelle von Plex ist nirgends beschrieben, und jede Vermutung darüber ging bisher als TestFlight-Build hinaus und kam als Screenshot zurück. Irgendwann war das Upload-Kontingent des Tages aufgebraucht — für eine Frage, die keine Oberfläche braucht.

cd Packages/FlixyKit && swift run FlixyProbe

Beim ersten Lauf zeigt das Werkzeug einen Code für plex.tv/link; danach liegt der Token im Schlüsselbund dieses Rechners. Es sucht den Server, liest Senderliste und Programm und probiert das Einschalten durch — mit derselben Logik wie die App, nur in Sekunden statt in einem halben Tag.

Ausgegeben werden Pfade, Kennungen und die Antworten des Servers. Keine vollständigen Adressen, also auch kein Token.

S
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