Ein grosser Commit, weil die Punkte einander bedingen: ohne lesbare Fehlermeldung war die Serienerkennung nicht zu diagnostizieren, und ohne Build-Kennung nicht einmal festzustellen, ob überhaupt der gebaute Stand läuft. Zwei der neun Meldungen betrafen Funktionen, die seit Stunden im Quelltext stehen. Version und Build. Die Version steht fest; daneben eine Kennung aus sechs Zeichen, die sich bei jedem Docker-Bau ändert. Sie steht in der Verwaltung, unter /health und im Protokoll bei jedem Start. Damit ist "reden wir vom selben Build?" in zwei Sekunden beantwortet statt in einem halben Tag. Serien. Lag eine Datei direkt im Serienordner und trug vor der Folgennummer nichts, wurde der ganze Dateiname zum Serientitel: aus 95 Serien wurden 737, jede mit einer Folge, bei jedem Lauf neu. Dazu lief der Scan in Verweise hinein — derselbe Ordner unter zwei Namen ergab zwei Serien. Und weder neue noch umgezogene Dateien standen in der Pfadliste des Laufs, weshalb ein doppelt gesehener Pfad eine zweite Zeile mit gleichem (LibraryId, Path) anlegte und der Eindeutigkeitsindex den ganzen Speichervorgang scheitern liess. Jede Serienanlage wird jetzt im Tagesprotokoll begründet. Fehlermeldungen. "An error occurred while saving the entity changes" stand englisch in einer deutschen Oberfläche und nannte weder Ursache noch nächsten Schritt. Jetzt geht der vollständige Text ins Protokoll und ein deutscher Satz ohne Fehlercode in die Anzeige — auch für "Failed to fetch", das aus dem Browser kam und nie übersetzt wurde. Protokolle. Die Ansicht holte die ganze Datei und zeigte 800 Zeilen davon; bei zwei Megabyte brach die Verbindung ab. Gelesen wird jetzt serverseitig rückwärts, mit einem Knopf für mehr. Auswahlfelder. Die drei <select> zeichnete das Betriebssystem: ein helles Systemmenü mitten in der dunklen Oberfläche. Ersetzt durch ein eigenes Listenfeld mit Tastaturbedienung. Bildwahl. Drei Raster untereinander in einem scrollenden Dialog hiess zwei Scrollebenen übereinander. Jetzt ein Reiter je Bildtyp. Sprache. Die Serversprache stand in der Serverliste zwischen Name, Metadaten und Fassung — gesucht und nicht gefunden. Sie hat jetzt einen eigenen Abschnitt ganz oben. Dazu: ein Knopf, der den erfassten Inhalt einer Mediathek verwirft, ohne Name und Pfad mitzunehmen; ein Abschnitt Speicher mit den drei Pfaden, ihrer Belegung und dem Leeren des Bildspeichers; und die Korrektur einer Zuordnung frischt nur noch die Kachel auf statt die ganze Seite. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Flaro
Ein nativer Jellyfin-Client für iPhone, iPad, Mac und Apple TV — dunkel, mit ausfahrbarer Seitenleiste und Offline-Downloads.
Der Name ist ein Platzhalter. Siehe Flaro/Branding.swift.
Stand
Alle sechs Phasen sind gebaut. Anmeldung, Blättern und Wiedergabe laufen am echten Server; der Rest ist unterschiedlich weit geprüft.
Der Fahrplan steht in
docs/superpowers/specs/2026-09-11-flaro-design.md.
| Phase | Inhalt | Stand |
|---|---|---|
| 0 | Projektgerüst, Design-Tokens, Navigation | ✅ |
| 1 | Anmeldung, Bibliothek, DirectPlay | ✅ am Server geprüft, iPhone und iPad |
| 2 | Transcoding, adaptive Bitrate, Spuren, Sync | ✅ Wiedergabe geprüft; Transcoding selbst noch nicht erzwungen |
| 3 | Download-Engine und Offline-Wiedergabe | ⚠️ Downloads starten, Offline-Wiedergabe noch nicht bestätigt |
| 4 | Download-Intelligenz | ⚠️ komprimierte Downloads ungeprüft |
| 5 | Feinschliff und Personalisierung | ✅ gebaut, teilweise geprüft |
| 6 | Live-TV mit EPG | ⚠️ Empfänger werden gefunden, Sender noch nicht bestätigt |
„Ungeprüft" heißt: die Logik ist von Tests abgedeckt, an einem echten Bestand aber noch nicht gesehen.
Was der Praxistest gelehrt hat
Drei Fehler, die kein Test gefunden hätte, weil sie in Annahmen über fremde Bibliotheken steckten — sie stehen als Warnung im jeweiligen Quelltext:
URLSessionDownloadTaskgilt auch bei 404 als erfolgreich und legt die Fehlerseite als Datei ab.- Hintergrund-Sitzungen setzen abgerissene Übertragungen still bei null fort, ohne es zu melden — gemessen wurden sieben Anläufe hintereinander.
- Jellyfins Transcode-Endpunkt bildet eine Tonspur je Sitzung ab. Ein Download kommt deshalb einspurig an, und welche Spur es ist, entscheidet sich am Server. Der Grund, warum beim Herunterladen gefragt wird.
Aufbau
Die Xcode-Projektdatei wird aus project.yml erzeugt und ist nicht
eingecheckt — das erspart Konflikte in der pbxproj.
xcodegen generate
open Flaro.xcodeproj
Wichtig: Xcode vorher beenden.
xcodegen generateschreibtproject.pbxprojneu. Ein geöffnetes Xcode liest das nicht nach — es hält seinen eigenen Stand im Speicher und überschreibt die frisch erzeugte Datei beim nächsten Sichern wieder. Neue Dateien fehlen dann im Build, ohne dass irgendwo ein Fehler auftaucht.Das ist der Preis dafür, die Projektdatei aus Git herauszuhalten. Immer wenn Dateien dazukommen oder
project.ymlsich ändert: Xcode mit ⌘Q beenden,xcodegen generate, neu öffnen.Ob der Build aktuell ist, steht in der App unter Einstellungen → Diagnose als Build-Datum.
Der Code liegt zum größten Teil in lokalen Packages unter Packages/FlaroKit.
Das App-Target enthält nur Oberfläche und Navigation.
| Modul | Aufgabe | Hängt ab von |
|---|---|---|
MediaKit |
Die serverneutrale Grundschicht: Typen und Rechnungen, die für jeden Server gelten. | — |
JellyfinKit |
Anmeldung, Endpunkte, Modelle. Kein SwiftUI. | MediaKit |
FlaroDesign |
Farben, Typografie, wiederkehrende Bausteine. | — |
FlaroPlayback |
Wiedergabe-Abstraktion und die Entscheidung DirectPlay/Umpacken/Transcode. | MediaKit |
FlaroDownloads |
Warteschlange, Hintergrundübertragung, Offline-Bestand. | MediaKit |
Warum umgepackt wird
iOS spielt weder Matroska-Dateien noch DTS- oder TrueHD-Ton — und genau das
liegt in typischen Beständen. PlaybackDecider prüft deshalb pro Datei, ob
AVPlayer sie nativ öffnen kann, und lässt sie sonst vom Server umpacken:
Bild und Ton wandern unverändert in eine MP4, nur die Schachtel wechselt. Das
kostet den Server fast nichts — und die Wiedergabe bleibt im Systemplayer,
also mit Bild-in-Bild, AirPlay und Systembedienung.
Ein zweiter Player stand hier einmal. Er konnte zwar alles öffnen, brachte aber keines dieser drei Dinge mit.
Ab Phase 2 kommt der dritte Weg dazu: Server-Transcoding. Dafür ist genau eine
Funktion zu erweitern — PlaybackDecider.decide(media:part:policy:). Die
Oberfläche bleibt unberührt.
Tests
Die Logik-Tests laufen ohne Simulator, deshalb in Sekunden:
cd Packages/FlaroKit && swift test
Die wichtigste Testdatei ist PlaybackDeciderTests — sie hält fest, welche
Datei auf welchem Weg landet, und schlägt an, sobald jemand
DeviceCapabilities anfasst.
Die Antwort-Vorlagen unter Tests/JellyfinKitTests/Fixtures sind echte
Mitschnitte vom Server.
Die Oberfläche wird von Hand im Simulator geprüft.
Was noch am echten Server zu prüfen ist
- Komprimierte Downloads. Offen: ob der Server bei den umgerechneten
Stufen eine
Content-Lengthmitschickt. Ohne sie greift beim Prüfen auf Vollständigkeit nur die weiche Regel, und ein Fortschrittsbalken ist eine Schätzung. Ein Fehlschlag erscheint immerhin als solcher — die Plausibilitätsprüfung inDownloadCoordinator.implausibilityverwirft Fehlerseiten und abgerissene Übertragungen, statt sie als fertig zu verbuchen. - Sprachkennungen nach dem Umpacken. Jellyfin verliert sie: alle Spuren
kommen als
undan, obwohl die Quelle sie führt. Am fertigen Download gemessen, Ursache noch offen. - Große Dateien im Hintergrund. Das Verhalten mit einem 40-GB-Remux — vor allem Pausieren und Fortsetzen — ist nur gegen Testdaten geprüft.
Voraussetzungen
- Xcode 26 oder neuer
- iOS 26.0 auf dem Zielgerät
- XcodeGen (
brew install xcodegen)
Fragen stellen, ohne zu bauen
Jede Vermutung über die Schnittstelle eines Servers ging bisher als TestFlight-Build hinaus und kam einen halben Tag später als Screenshot zurück. Irgendwann war das Upload-Kontingent des Tages aufgebraucht — für eine Frage, die keine Oberfläche braucht.
cd Packages/FlaroKit
swift run FlaroProbe --jellyfin <host> # Welche Leiter baut der Server?
swift run FlaroProbe --spuren <host> <suche> # Welche Tonspuren hat ein Titel?
swift run FlaroProbe --playlist <url> # Was steht in dieser HLS-Leiter?
--jellyfin und --spuren fragen nach Benutzername und Passwort und legen den
Token im Schlüsselbund dieses Rechners ab. --playlist braucht gar keine
Anmeldung.
Ausgegeben werden Pfade, Kennungen und die Antworten des Servers. Keine vollständigen Adressen, also auch kein Token.