ScarriffleandClaude Opus 5 963e5a74ae Untertitel so gross und so bunt, wie man sie braucht
Die Voreinstellung des Browsers ist weisse Schrift auf schwarzem Kasten, in
einer Grösse, die er aus der Höhe des Videos rechnet. Auf einem grossen
Bildschirm aus drei Metern Abstand ist das zu klein, und wer schlecht sieht,
braucht es anders.

Einstellbar sind Grösse (60 bis 300 Prozent in Zehnerschritten),
Schriftfarbe (Weiss, Hellgelb, Hellblau, Schwarz) und Hintergrund
(Halbdunkel, Schwarz, Grau, Ohne).

Gestaltet wird mit `::cue`, nicht mit eigenen Kästen. Der Browser zeichnet
die Einblendungen selbst — Position, Umbruch, Zeilenabstand und die
Platzangaben aus der Datei. Das nachzubauen hiesse, all das noch einmal zu
schreiben und dabei schlechter zu werden.

Gemessen an einem Video mit echter Spur, Bild für Bild: 200 Prozent in
Hellgelb ohne Kasten und 140 Prozent in Hellblau auf Grau kommen beide so
heraus, wie sie gemeint sind.

Ohne Kasten setzt es von selbst einen Schatten. Weisse Schrift in einer
hellen Szene ist sonst weg, und das wäre eine Einstellung, die sich selbst
unbrauchbar macht. Mit Kasten wäre derselbe Schatten nur Unschärfe.

Die Einstellung sitzt im Untertitelmenü, abgetrennt unter den Spuren — wie
der Tonversatz im Tonmenü. Ob die Schrift gross genug ist, sieht man nur an
einem laufenden Film, in diesem Licht, aus diesem Abstand; wer dafür die
Wiedergabe verlassen muss, stellt zweimal falsch ein, bevor er einmal
richtig liegt.

Gemerkt wird im Browser, nicht am Konto: wie gross Schrift sein muss, hängt
am Bildschirm und am Abstand davor. Dasselbe Konto am Telefon und am
Fernseher will zwei verschiedene Grössen.

Farbfelder statt einer Liste mit Farbnamen — „Hellblau" muss man lesen und
sich vorstellen, ein Feld sieht man. Das gewählte trägt einen Ring aussen
herum und keinen Haken darin: ein Haken wäre auf Weiss unsichtbar und auf
Schwarz erst recht. „Ohne Hintergrund" zeigt ein Karomuster, weil ein
leeres Feld nach Weiss aussähe.

Gelesen wird nur, was bekannt ist. Ein fremder Eintrag im Speicher darf
nicht zu beliebigem CSS in der Seite werden.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-08 06:43:26 +02:00

Flaro

Ein nativer Jellyfin-Client für iPhone, iPad, Mac und Apple TV — dunkel, mit ausfahrbarer Seitenleiste und Offline-Downloads.

Der Name ist ein Platzhalter. Siehe Flaro/Branding.swift.

Stand

Alle sechs Phasen sind gebaut. Anmeldung, Blättern und Wiedergabe laufen am echten Server; der Rest ist unterschiedlich weit geprüft.

Der Fahrplan steht in docs/superpowers/specs/2026-09-11-flaro-design.md.

Phase Inhalt Stand
0 Projektgerüst, Design-Tokens, Navigation ✅
1 Anmeldung, Bibliothek, DirectPlay ✅ am Server geprüft, iPhone und iPad
2 Transcoding, adaptive Bitrate, Spuren, Sync ✅ Wiedergabe geprüft; Transcoding selbst noch nicht erzwungen
3 Download-Engine und Offline-Wiedergabe ⚠️ Downloads starten, Offline-Wiedergabe noch nicht bestätigt
4 Download-Intelligenz ⚠️ komprimierte Downloads ungeprüft
5 Feinschliff und Personalisierung ✅ gebaut, teilweise geprüft
6 Live-TV mit EPG ⚠️ Empfänger werden gefunden, Sender noch nicht bestätigt

„Ungeprüft" heißt: die Logik ist von Tests abgedeckt, an einem echten Bestand aber noch nicht gesehen.

Was der Praxistest gelehrt hat

Drei Fehler, die kein Test gefunden hätte, weil sie in Annahmen über fremde Bibliotheken steckten — sie stehen als Warnung im jeweiligen Quelltext:

  • URLSessionDownloadTask gilt auch bei 404 als erfolgreich und legt die Fehlerseite als Datei ab.
  • Hintergrund-Sitzungen setzen abgerissene Übertragungen still bei null fort, ohne es zu melden — gemessen wurden sieben Anläufe hintereinander.
  • Jellyfins Transcode-Endpunkt bildet eine Tonspur je Sitzung ab. Ein Download kommt deshalb einspurig an, und welche Spur es ist, entscheidet sich am Server. Der Grund, warum beim Herunterladen gefragt wird.

Aufbau

Die Xcode-Projektdatei wird aus project.yml erzeugt und ist nicht eingecheckt — das erspart Konflikte in der pbxproj.

xcodegen generate
open Flaro.xcodeproj

Wichtig: Xcode vorher beenden.

xcodegen generate schreibt project.pbxproj neu. Ein geöffnetes Xcode liest das nicht nach — es hält seinen eigenen Stand im Speicher und überschreibt die frisch erzeugte Datei beim nächsten Sichern wieder. Neue Dateien fehlen dann im Build, ohne dass irgendwo ein Fehler auftaucht.

Das ist der Preis dafür, die Projektdatei aus Git herauszuhalten. Immer wenn Dateien dazukommen oder project.yml sich ändert: Xcode mit ⌘Q beenden, xcodegen generate, neu öffnen.

Ob der Build aktuell ist, steht in der App unter Einstellungen → Diagnose als Build-Datum.

Der Code liegt zum größten Teil in lokalen Packages unter Packages/FlaroKit. Das App-Target enthält nur Oberfläche und Navigation.

Modul Aufgabe Hängt ab von
MediaKit Die serverneutrale Grundschicht: Typen und Rechnungen, die für jeden Server gelten. —
JellyfinKit Anmeldung, Endpunkte, Modelle. Kein SwiftUI. MediaKit
FlaroDesign Farben, Typografie, wiederkehrende Bausteine. —
FlaroPlayback Wiedergabe-Abstraktion und die Entscheidung DirectPlay/Umpacken/Transcode. MediaKit
FlaroDownloads Warteschlange, Hintergrundübertragung, Offline-Bestand. MediaKit

Warum umgepackt wird

iOS spielt weder Matroska-Dateien noch DTS- oder TrueHD-Ton — und genau das liegt in typischen Beständen. PlaybackDecider prüft deshalb pro Datei, ob AVPlayer sie nativ öffnen kann, und lässt sie sonst vom Server umpacken: Bild und Ton wandern unverändert in eine MP4, nur die Schachtel wechselt. Das kostet den Server fast nichts — und die Wiedergabe bleibt im Systemplayer, also mit Bild-in-Bild, AirPlay und Systembedienung.

Ein zweiter Player stand hier einmal. Er konnte zwar alles öffnen, brachte aber keines dieser drei Dinge mit.

Ab Phase 2 kommt der dritte Weg dazu: Server-Transcoding. Dafür ist genau eine Funktion zu erweitern — PlaybackDecider.decide(media:part:policy:). Die Oberfläche bleibt unberührt.

Tests

Die Logik-Tests laufen ohne Simulator, deshalb in Sekunden:

cd Packages/FlaroKit && swift test

Die wichtigste Testdatei ist PlaybackDeciderTests — sie hält fest, welche Datei auf welchem Weg landet, und schlägt an, sobald jemand DeviceCapabilities anfasst.

Die Antwort-Vorlagen unter Tests/JellyfinKitTests/Fixtures sind echte Mitschnitte vom Server.

Die Oberfläche wird von Hand im Simulator geprüft.

Was noch am echten Server zu prüfen ist

  1. Komprimierte Downloads. Offen: ob der Server bei den umgerechneten Stufen eine Content-Length mitschickt. Ohne sie greift beim Prüfen auf Vollständigkeit nur die weiche Regel, und ein Fortschrittsbalken ist eine Schätzung. Ein Fehlschlag erscheint immerhin als solcher — die Plausibilitätsprüfung in DownloadCoordinator.implausibility verwirft Fehlerseiten und abgerissene Übertragungen, statt sie als fertig zu verbuchen.
  2. Sprachkennungen nach dem Umpacken. Jellyfin verliert sie: alle Spuren kommen als und an, obwohl die Quelle sie führt. Am fertigen Download gemessen, Ursache noch offen.
  3. Große Dateien im Hintergrund. Das Verhalten mit einem 40-GB-Remux — vor allem Pausieren und Fortsetzen — ist nur gegen Testdaten geprüft.

Voraussetzungen

  • Xcode 26 oder neuer
  • iOS 26.0 auf dem Zielgerät
  • XcodeGen (brew install xcodegen)

Fragen stellen, ohne zu bauen

Jede Vermutung über die Schnittstelle eines Servers ging bisher als TestFlight-Build hinaus und kam einen halben Tag später als Screenshot zurück. Irgendwann war das Upload-Kontingent des Tages aufgebraucht — für eine Frage, die keine Oberfläche braucht.

cd Packages/FlaroKit
swift run FlaroProbe --jellyfin <host>          # Welche Leiter baut der Server?
swift run FlaroProbe --spuren <host> <suche>    # Welche Tonspuren hat ein Titel?
swift run FlaroProbe --playlist <url>           # Was steht in dieser HLS-Leiter?

--jellyfin und --spuren fragen nach Benutzername und Passwort und legen den Token im Schlüsselbund dieses Rechners ab. --playlist braucht gar keine Anmeldung.

Ausgegeben werden Pfade, Kennungen und die Antworten des Servers. Keine vollständigen Adressen, also auch kein Token.

S
Description
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Languages
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Swift 38.4%
TypeScript 12.5%
CSS 2.5%
HTML 2.2%
Other 1.3%