ScarriffleandClaude Opus 5 2809821c9b Vier Fehler, und bei zweien log der Kommentar daneben
**Der Einstellungsknopf lag hinter der Abspielleiste.** Gemessen: `.pl`
steht auf Stufe 150, `#chrome` auf gar keiner, und die kleine Leiste spannte
über die ganze Breite — genau über die unteren 72 Bildpunkte der
Seitenleiste, wo „Einstellungen" klebt. Weil der Spieler bei jedem Wechsel
der Adresse minimiert, stand sie zuverlässig im Weg, sobald man dorthin
wollte.

Die Leiste beginnt jetzt hinter der Seitenleiste. Nicht über die Stufen
gelöst, und das ist der Punkt: `#chrome` höher zu setzen hiesse, die
Seitenleiste läge auch über dem grossen Spieler — es ist dieselbe Hülle.
Dass diese Leiste Platz wegnimmt statt sich darüberzulegen, stand für
Inhalt, Hinweise und Auswahlleiste ohnehin schon da; die Seitenleiste war
die vergessene vierte. Gemessen, 1400 Bildpunkte breit: Leiste ab 240,
Knopf bei 0, keine Überschneidung, und ein Treffertest in der Knopfmitte
trifft den Knopf.

**Ein Klick auf eine Kategorie kam nie an.** Dort sprang der Code in die
Mediathek und suchte danach `.filterzeile select`, um den Wert zu setzen.
Die Filterzeile hat kein `<select>` — `auswahl()` baut einen Knopf, mit
Absicht und begründet. Der Zweig lief also nie, und man landete in der
ungefilterten Mediathek. Der Kommentar daneben behauptete das Gegenteil.

Das Genre steht jetzt in der Adresse: `#/m/{id}/mediathek/Horror`. Das
löst zugleich das zweite Problem — die Mediathek wird unter ihrem Weg
gemerkt, und stünde das Genre nur im Kopf, zeigte ein zweiter Besuch die
Liste des ersten. Geprüft: Klick setzt den Weg und die Pille, Neuladen
behält beides, Zurück führt auf die Kategorien, Vorwärts wieder hinein.

**Zurückgezogene Einladungen blieben für immer stehen.** Der Knopfblock
steckte ganz in `if (!e.revokedAt)`, eine erledigte Zeile hatte also gar
keinen Knopf. Die Serverbegründung — eine Zeile wegzuwerfen hiesse,
hinterher nicht mehr zu wissen, dass es den Link je gab — bleibt richtig,
sie gilt nur nicht ewig: eine Liste, aus der nichts verschwindet, wird
unlesbar, und dann sieht man die eine Zeile nicht mehr, um die es ging.

Deshalb kein umgedeutetes DELETE, sondern `?purge=true`, und das greift nur
bei einem Link, der ohnehin keine Tür mehr öffnet. Ein gültiger wird mit
einem deutschen Satz abgewiesen.

**Poster in der falschen Sprache.** „365 Tage" stand mit polnischem Plakat
da. Kein fehlender Anbieter: für den Schriftzug gab es die sprachgewichtete
Wahl längst, fürs Plakat wurde das blanke `poster_path` der Hauptantwort
genommen — bei TMDB das Bild der Originalsprache, wenn in der gewünschten
keines eingetragen ist. Die sortierte Liste lag im selben Abruf schon vor
und wurde ausschliesslich für den Schriftzug benutzt.

Plakat und Hintergrund nehmen jetzt dieselbe Rangfolge: eingestellte
Sprache, dann sprachlos, dann Englisch. Sprachlos vor Englisch ist keine
Verlegenheit — ein Bild ohne Sprachkennung trägt keinen Text, und ein
Plakat ohne Titel ist für einen deutschen Bestand besser als dasselbe mit
englischem. Im Bilderdialog stehen die Kandidaten jetzt ebenso sortiert.
Bestehende Titel ändern sich beim nächsten Auffrischen; von Hand gesetzte
Plakate bleiben unangetastet.

676 Tests grün, davon zehn neue.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-08 17:46:46 +02:00

Flaro

Ein nativer Jellyfin-Client für iPhone, iPad, Mac und Apple TV — dunkel, mit ausfahrbarer Seitenleiste und Offline-Downloads.

Der Name ist ein Platzhalter. Siehe Flaro/Branding.swift.

Stand

Alle sechs Phasen sind gebaut. Anmeldung, Blättern und Wiedergabe laufen am echten Server; der Rest ist unterschiedlich weit geprüft.

Der Fahrplan steht in docs/superpowers/specs/2026-09-11-flaro-design.md.

Phase Inhalt Stand
0 Projektgerüst, Design-Tokens, Navigation ✅
1 Anmeldung, Bibliothek, DirectPlay ✅ am Server geprüft, iPhone und iPad
2 Transcoding, adaptive Bitrate, Spuren, Sync ✅ Wiedergabe geprüft; Transcoding selbst noch nicht erzwungen
3 Download-Engine und Offline-Wiedergabe ⚠️ Downloads starten, Offline-Wiedergabe noch nicht bestätigt
4 Download-Intelligenz ⚠️ komprimierte Downloads ungeprüft
5 Feinschliff und Personalisierung ✅ gebaut, teilweise geprüft
6 Live-TV mit EPG ⚠️ Empfänger werden gefunden, Sender noch nicht bestätigt

„Ungeprüft" heißt: die Logik ist von Tests abgedeckt, an einem echten Bestand aber noch nicht gesehen.

Was der Praxistest gelehrt hat

Drei Fehler, die kein Test gefunden hätte, weil sie in Annahmen über fremde Bibliotheken steckten — sie stehen als Warnung im jeweiligen Quelltext:

  • URLSessionDownloadTask gilt auch bei 404 als erfolgreich und legt die Fehlerseite als Datei ab.
  • Hintergrund-Sitzungen setzen abgerissene Übertragungen still bei null fort, ohne es zu melden — gemessen wurden sieben Anläufe hintereinander.
  • Jellyfins Transcode-Endpunkt bildet eine Tonspur je Sitzung ab. Ein Download kommt deshalb einspurig an, und welche Spur es ist, entscheidet sich am Server. Der Grund, warum beim Herunterladen gefragt wird.

Aufbau

Die Xcode-Projektdatei wird aus project.yml erzeugt und ist nicht eingecheckt — das erspart Konflikte in der pbxproj.

xcodegen generate
open Flaro.xcodeproj

Wichtig: Xcode vorher beenden.

xcodegen generate schreibt project.pbxproj neu. Ein geöffnetes Xcode liest das nicht nach — es hält seinen eigenen Stand im Speicher und überschreibt die frisch erzeugte Datei beim nächsten Sichern wieder. Neue Dateien fehlen dann im Build, ohne dass irgendwo ein Fehler auftaucht.

Das ist der Preis dafür, die Projektdatei aus Git herauszuhalten. Immer wenn Dateien dazukommen oder project.yml sich ändert: Xcode mit ⌘Q beenden, xcodegen generate, neu öffnen.

Ob der Build aktuell ist, steht in der App unter Einstellungen → Diagnose als Build-Datum.

Der Code liegt zum größten Teil in lokalen Packages unter Packages/FlaroKit. Das App-Target enthält nur Oberfläche und Navigation.

Modul Aufgabe Hängt ab von
MediaKit Die serverneutrale Grundschicht: Typen und Rechnungen, die für jeden Server gelten. —
JellyfinKit Anmeldung, Endpunkte, Modelle. Kein SwiftUI. MediaKit
FlaroDesign Farben, Typografie, wiederkehrende Bausteine. —
FlaroPlayback Wiedergabe-Abstraktion und die Entscheidung DirectPlay/Umpacken/Transcode. MediaKit
FlaroDownloads Warteschlange, Hintergrundübertragung, Offline-Bestand. MediaKit

Warum umgepackt wird

iOS spielt weder Matroska-Dateien noch DTS- oder TrueHD-Ton — und genau das liegt in typischen Beständen. PlaybackDecider prüft deshalb pro Datei, ob AVPlayer sie nativ öffnen kann, und lässt sie sonst vom Server umpacken: Bild und Ton wandern unverändert in eine MP4, nur die Schachtel wechselt. Das kostet den Server fast nichts — und die Wiedergabe bleibt im Systemplayer, also mit Bild-in-Bild, AirPlay und Systembedienung.

Ein zweiter Player stand hier einmal. Er konnte zwar alles öffnen, brachte aber keines dieser drei Dinge mit.

Ab Phase 2 kommt der dritte Weg dazu: Server-Transcoding. Dafür ist genau eine Funktion zu erweitern — PlaybackDecider.decide(media:part:policy:). Die Oberfläche bleibt unberührt.

Tests

Die Logik-Tests laufen ohne Simulator, deshalb in Sekunden:

cd Packages/FlaroKit && swift test

Die wichtigste Testdatei ist PlaybackDeciderTests — sie hält fest, welche Datei auf welchem Weg landet, und schlägt an, sobald jemand DeviceCapabilities anfasst.

Die Antwort-Vorlagen unter Tests/JellyfinKitTests/Fixtures sind echte Mitschnitte vom Server.

Die Oberfläche wird von Hand im Simulator geprüft.

Was noch am echten Server zu prüfen ist

  1. Komprimierte Downloads. Offen: ob der Server bei den umgerechneten Stufen eine Content-Length mitschickt. Ohne sie greift beim Prüfen auf Vollständigkeit nur die weiche Regel, und ein Fortschrittsbalken ist eine Schätzung. Ein Fehlschlag erscheint immerhin als solcher — die Plausibilitätsprüfung in DownloadCoordinator.implausibility verwirft Fehlerseiten und abgerissene Übertragungen, statt sie als fertig zu verbuchen.
  2. Sprachkennungen nach dem Umpacken. Jellyfin verliert sie: alle Spuren kommen als und an, obwohl die Quelle sie führt. Am fertigen Download gemessen, Ursache noch offen.
  3. Große Dateien im Hintergrund. Das Verhalten mit einem 40-GB-Remux — vor allem Pausieren und Fortsetzen — ist nur gegen Testdaten geprüft.

Voraussetzungen

  • Xcode 26 oder neuer
  • iOS 26.0 auf dem Zielgerät
  • XcodeGen (brew install xcodegen)

Fragen stellen, ohne zu bauen

Jede Vermutung über die Schnittstelle eines Servers ging bisher als TestFlight-Build hinaus und kam einen halben Tag später als Screenshot zurück. Irgendwann war das Upload-Kontingent des Tages aufgebraucht — für eine Frage, die keine Oberfläche braucht.

cd Packages/FlaroKit
swift run FlaroProbe --jellyfin <host>          # Welche Leiter baut der Server?
swift run FlaroProbe --spuren <host> <suche>    # Welche Tonspuren hat ein Titel?
swift run FlaroProbe --playlist <url>           # Was steht in dieser HLS-Leiter?

--jellyfin und --spuren fragen nach Benutzername und Passwort und legen den Token im Schlüsselbund dieses Rechners ab. --playlist braucht gar keine Anmeldung.

Ausgegeben werden Pfade, Kennungen und die Antworten des Servers. Keine vollständigen Adressen, also auch kein Token.

S
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