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Flaro/README.md
T
ScarriffleandClaude Opus 5 a7cf6c5def Halo heisst ab hier Flaro — die Marke stand im Weg
Der Upload zu App Store Connect scheiterte am Namen. „Halo" ist eine
eingetragene Marke von Microsoft; im App Store heisst zwar keine App exakt
so, aber reservierte und markenrechtlich belegte Namen tauchen in keiner
Suche auf. Der einzige verlässliche Test war die Eingabe dort, und die ging
daneben.

**Der Name wurde diesmal vorher geprüft.** Zwanzig Kandidaten gegen den
deutschen und amerikanischen App Store, auf exakte Treffer und auf ähnliche
Namen. „Kavo" wäre dieselbe Wand gewesen — exakt belegt in beiden Stores, in
Deutschland von KaVo Dental GmbH. „Flare" ist mit 42 ähnlichen Apps je Store
der am dichtesten besetzte Name der ganzen Runde. **Flaro** ist in beiden
frei und liest sich als eigenes Wort, nicht als Flare mit Tippfehler.

Das bleibt eine Store-Suche und keine Markenrecherche — reservierte Namen
ohne veröffentlichte App sieht sie nicht. Aber es ist mehr Prüfung, als beim
letzten Mal stattfand.

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2160 Textvorkommen in 273 Dateien, 49 Pfade. Betroffen ist diesmal auch der
Server: `Flaro.Api`, `Flaro.Core`, `Flaro.Data`, `Flaro.Media`,
`Flaro.Metadata`, `FlaroContext`, `FlaroPaths`, `flaro.db`, die Variablen
`FLARO_DATA`, `FLARO_CACHE`, `FLARO_TRANSCODE`, `FLARO_WRITE_SIDECARS`, und
das Image.

**Vor dem Ersetzen geprüft**, ob „halo" irgendwo als Teil eines anderen
Wortes steckt — und ob es im TMDB-Token vorkommt. Tat es nicht; ein blindes
Ersetzen hätte den sonst zerlegt.

`docs/superpowers/specs/` bleibt wie beim letzten Mal unangetastet: datierte
Entwurfsdokumente sind ein Protokoll getroffener Entscheidungen. Das
Server-Dokument hat stattdessen einen Nachtrag bekommen, damit es niemanden
in die Irre führt.

**Die Bundle-ID wandert mit**, zum zweiten Mal an einem Tag:
`com.scarriffleservices.flaro`. Wer die vorige Fassung installiert hat, hat
jetzt zwei Karteileichen auf dem Gerät — beide löschen, dann ist Ruhe.

308 Server-Tests grün, 368 im Swift-Paket, null Warnungen. iOS und tvOS
bauen, das Image baut, und ein frischer Container läuft durch Einrichtung
und Anmeldung.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 19:38:27 +02:00

152 lines
6.3 KiB
Markdown

# Flaro
> Ein nativer Jellyfin-Client für iPhone, iPad, Mac und Apple TV — dunkel,
> mit ausfahrbarer Seitenleiste und Offline-Downloads.
Der Name ist ein Platzhalter. Siehe [`Flaro/Branding.swift`](Flaro/Branding.swift).
## Stand
Alle sechs Phasen sind gebaut. Anmeldung, Blättern und Wiedergabe laufen am
echten Server; der Rest ist unterschiedlich weit geprüft.
Der Fahrplan steht in
[`docs/superpowers/specs/2026-09-11-flaro-design.md`](docs/superpowers/specs/2026-09-11-flaro-design.md).
| Phase | Inhalt | Stand |
|---|---|---|
| 0 | Projektgerüst, Design-Tokens, Navigation | ✅ |
| 1 | Anmeldung, Bibliothek, DirectPlay | ✅ am Server geprüft, iPhone und iPad |
| 2 | Transcoding, adaptive Bitrate, Spuren, Sync | ✅ Wiedergabe geprüft; Transcoding selbst noch nicht erzwungen |
| 3 | Download-Engine und Offline-Wiedergabe | ⚠️ Downloads starten, Offline-Wiedergabe noch nicht bestätigt |
| 4 | Download-Intelligenz | ⚠️ komprimierte Downloads ungeprüft |
| 5 | Feinschliff und Personalisierung | ✅ gebaut, teilweise geprüft |
| 6 | Live-TV mit EPG | ⚠️ Empfänger werden gefunden, Sender noch nicht bestätigt |
„Ungeprüft" heißt: die Logik ist von Tests abgedeckt, an einem echten Bestand
aber noch nicht gesehen.
### Was der Praxistest gelehrt hat
Drei Fehler, die kein Test gefunden hätte, weil sie in Annahmen über fremde
Bibliotheken steckten — sie stehen als Warnung im jeweiligen Quelltext:
- **`URLSessionDownloadTask` gilt auch bei 404 als erfolgreich** und legt die
Fehlerseite als Datei ab.
- **Hintergrund-Sitzungen setzen abgerissene Übertragungen still bei null
fort**, ohne es zu melden — gemessen wurden sieben Anläufe hintereinander.
- **Jellyfins Transcode-Endpunkt bildet eine Tonspur je Sitzung ab.** Ein
Download kommt deshalb einspurig an, und welche Spur es ist, entscheidet
sich am Server. Der Grund, warum beim Herunterladen gefragt wird.
## Aufbau
Die Xcode-Projektdatei wird aus `project.yml` erzeugt und ist **nicht**
eingecheckt — das erspart Konflikte in der `pbxproj`.
```bash
xcodegen generate
open Flaro.xcodeproj
```
> **Wichtig: Xcode vorher beenden.**
>
> `xcodegen generate` schreibt `project.pbxproj` neu. Ein geöffnetes Xcode
> liest das nicht nach — es hält seinen eigenen Stand im Speicher und
> überschreibt die frisch erzeugte Datei beim nächsten Sichern wieder. Neue
> Dateien fehlen dann im Build, ohne dass irgendwo ein Fehler auftaucht.
>
> Das ist der Preis dafür, die Projektdatei aus Git herauszuhalten. Immer wenn
> Dateien dazukommen oder `project.yml` sich ändert: Xcode mit ⌘Q beenden,
> `xcodegen generate`, neu öffnen.
>
> Ob der Build aktuell ist, steht in der App unter **Einstellungen →
> Diagnose** als Build-Datum.
Der Code liegt zum größten Teil in lokalen Packages unter `Packages/FlaroKit`.
Das App-Target enthält nur Oberfläche und Navigation.
| Modul | Aufgabe | Hängt ab von |
|---|---|---|
| `MediaKit` | Die serverneutrale Grundschicht: Typen und Rechnungen, die für jeden Server gelten. | — |
| `JellyfinKit` | Anmeldung, Endpunkte, Modelle. Kein SwiftUI. | `MediaKit` |
| `FlaroDesign` | Farben, Typografie, wiederkehrende Bausteine. | — |
| `FlaroPlayback` | Wiedergabe-Abstraktion und die Entscheidung DirectPlay/Umpacken/Transcode. | `MediaKit` |
| `FlaroDownloads` | Warteschlange, Hintergrundübertragung, Offline-Bestand. | `MediaKit` |
### Warum umgepackt wird
iOS spielt weder Matroska-Dateien noch DTS- oder TrueHD-Ton — und genau das
liegt in typischen Beständen. `PlaybackDecider` prüft deshalb pro Datei, ob
AVPlayer sie nativ öffnen kann, und lässt sie sonst **vom Server umpacken**:
Bild und Ton wandern unverändert in eine MP4, nur die Schachtel wechselt. Das
kostet den Server fast nichts — und die Wiedergabe bleibt im Systemplayer,
also mit Bild-in-Bild, AirPlay und Systembedienung.
Ein zweiter Player stand hier einmal. Er konnte zwar alles öffnen, brachte
aber keines dieser drei Dinge mit.
Ab Phase 2 kommt der dritte Weg dazu: Server-Transcoding. Dafür ist genau eine
Funktion zu erweitern — `PlaybackDecider.decide(media:part:policy:)`. Die
Oberfläche bleibt unberührt.
## Tests
Die Logik-Tests laufen ohne Simulator, deshalb in Sekunden:
```bash
cd Packages/FlaroKit && swift test
```
Die wichtigste Testdatei ist `PlaybackDeciderTests` — sie hält fest, welche
Datei auf welchem Weg landet, und schlägt an, sobald jemand
`DeviceCapabilities` anfasst.
Die Antwort-Vorlagen unter `Tests/JellyfinKitTests/Fixtures` sind echte
Mitschnitte vom Server.
Die Oberfläche wird von Hand im Simulator geprüft.
## Was noch am echten Server zu prüfen ist
1. **Komprimierte Downloads.** Offen: ob der Server bei den umgerechneten
Stufen eine `Content-Length` mitschickt. Ohne sie greift beim Prüfen auf
Vollständigkeit nur die weiche Regel, und ein Fortschrittsbalken ist eine
Schätzung. Ein Fehlschlag erscheint immerhin als solcher — die
Plausibilitätsprüfung in `DownloadCoordinator.implausibility` verwirft
Fehlerseiten und abgerissene Übertragungen, statt sie als fertig zu
verbuchen.
2. **Sprachkennungen nach dem Umpacken.** Jellyfin verliert sie: alle Spuren
kommen als `und` an, obwohl die Quelle sie führt. Am fertigen Download
gemessen, Ursache noch offen.
3. **Große Dateien im Hintergrund.** Das Verhalten mit einem 40-GB-Remux — vor
allem Pausieren und Fortsetzen — ist nur gegen Testdaten geprüft.
## Voraussetzungen
- Xcode 26 oder neuer
- iOS 26.0 auf dem Zielgerät
- XcodeGen (`brew install xcodegen`)
## Fragen stellen, ohne zu bauen
Jede Vermutung über die Schnittstelle eines Servers ging bisher als
TestFlight-Build hinaus und kam einen halben Tag später als Screenshot zurück.
Irgendwann war das Upload-Kontingent des Tages aufgebraucht — für eine Frage,
die keine Oberfläche braucht.
```bash
cd Packages/FlaroKit
swift run FlaroProbe --jellyfin <host> # Welche Leiter baut der Server?
swift run FlaroProbe --spuren <host> <suche> # Welche Tonspuren hat ein Titel?
swift run FlaroProbe --playlist <url> # Was steht in dieser HLS-Leiter?
```
`--jellyfin` und `--spuren` fragen nach Benutzername und Passwort und legen den
Token im Schlüsselbund dieses Rechners ab. `--playlist` braucht gar keine
Anmeldung.
Ausgegeben werden Pfade, Kennungen und die Antworten des Servers. Keine
vollständigen Adressen, also auch kein Token.