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Scarriffle
e2b86c0216 Calendarr direkt vom Server
Bisher las Onyx nur den Schnappschuss aus dem gemeinsamen Ordner. Der ist so
aktuell wie der letzte Start der Calendarr-App — wer sie eine Woche nicht
öffnet, sieht wochenalte Termine, und Onyx kann nichts dafür und nichts
dagegen. Der Live-Weg stand im Plan als „bewusst weggelassen, später ohne
Umbau nachrüstbar". Das stimmte: das Quellenprotokoll hat gehalten.

Ein einziger Aufruf genügt. /api/caldav/events fasst CalDAV-Konten, lokale
Kalender, Geburtstage, iCal-Abos und Google bereits zusammen — nachgebaut wird
nichts.

Angemeldet wird mit Adresse, Benutzername und Passwort statt mit einem Token,
und der Grund steht im Backend:

  auth.py:17   ACCESS_TOKEN_EXPIRE_MINUTES = 60 * 24 * 7   # 7 days

Ein eingetragenes Token wäre nach einer Woche tot. Onyx holt sich seines
deshalb selbst und erneuert es, bevor es abläuft — die Gültigkeit liest es aus
dem Token, statt sieben Tage anzunehmen; die stehen heute so im Server und
morgen vielleicht nicht mehr. Kommt trotzdem ein 401, wird einmal neu
angemeldet und der Abruf wiederholt.

Adresse und Benutzername stehen in den Einstellungen, das Passwort im
Schlüsselbund — `defaults read` ist keine Stelle, an der ein Passwort
mitgelesen werden soll. Geprüft wird beim Verbinden, nicht erst beim nächsten
Laden: ein Tippfehler, den man am Folgetag bemerkt, ist ein vermeidbarer.

Der Schnappschuss bleibt das Netz darunter. Ohne Zugangsdaten ändert sich
nichts, und ohne Netzwerk hält er, was Calendarr zuletzt geschrieben hat.
Nachgesehen wird am Server alle fünf Minuten statt alle zwei: ein Dateizugriff
kostet nichts, eine Anfrage über das Netz schon.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 13:34:57 +02:00
Scarriffle
3c36092712 Knopf zum Nachsehen bei Calendarr
Onyx holt sich nichts, es liest den Schnappschuss und erfährt neue über eine
Darwin-Nachricht. Wer Calendarr gerade erst gestartet hat, will aber nicht auf
den nächsten Blick warten, sondern jetzt nachsehen.

Der Knopf steht in jedem Zustand, nicht nur wenn Termine da sind: gerade wenn
„noch nichts geschrieben" oder „bitte anmelden" dasteht, will man es nach dem
Beheben sofort noch einmal versuchen. Beim Laden zeigt er einen Kreisel, in
fester Breite — sonst zuckt die Zeile, weil der Kreisel schmaler ist als der
Pfeil.

Dabei aufgefallen: die Statustexte für „noch nichts geschrieben", „abgemeldet"
und „zu neues Format" standen ohne Übersetzung im Katalog. Wer in einen dieser
Zustände geriet, las den rohen Schlüssel. Jetzt übersetzt, dazu die zwei
Zustände, die gar nicht behandelt waren — kein Kalenderzugriff und „wird
gelesen".

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 13:23:34 +02:00
Scarriffle
2c3b3cdd55 Einstellungen: die Linie unter den Reitern ist weg, und eine Fläche für alles
Die Linie kam von `TabView` selbst: es zieht unter seiner Leiste einen Trenner
quer durchs Fenster, und der lässt sich nicht abschalten. Der Abstand nach
oben, den ich beim letzten Mal eingebaut habe, hat deshalb nichts geändert —
der Trenner ist mitgewandert. Jetzt ist die Reiterleiste selbst gebaut, ein
Auswahlfeld über dem Inhalt, dann gibt es die Linie gar nicht erst.

Der zweite Punkt hat dieselbe Wurzel: die Formulare bringen ihren eigenen
Untergrund mit, der Rest des Fensters hat den des Systems. In Dunkelgrau
liegen die beiden ein, zwei Prozent auseinander — sichtbar als Kante quer
durchs Fenster, genau dort, wo das Formular anfängt. Der Untergrund der
Formulare ist jetzt abgeschaltet, und das ganze Fenster hat einen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 23:34:47 +02:00
Scarriffle
2aa60eedf9 Farben einstellbar — und erst mal überhaupt eine Farbe
Das Grün, das überall auftauchte, war die System-Akzentfarbe: `.tint` und
`.accentColor` werden ohne eigene Angabe dorthin durchgereicht, und das
betraf alle Popovers und das ganze Einstellungsfenster. Die Notch-Widgets
dagegen benutzten Onyx' eigenes Blau. Zwei Farben, ungewollt.

Jetzt eine, und die ist einstellbar. Ein neuer Reiter „Farben": Akzentfarbe
mit sechs Vorschlägen und einem Knopf, der die Systemfarbe übernimmt, dazu
das Paar für Herunter- und Hochladen samt Tauschknopf.

Die Signalfarben bleiben fest und stehen nur zur Ansicht dort. Gelb heißt
Warnung, Rot heißt kritisch, Grün heißt in Ordnung — bei Temperatur, Akku,
Lüfter und Fehlern. Wer sie umstellen kann, kann ihre Bedeutung zerstören;
ein rotes „alles gut" liest niemand richtig. Sichtbar sind sie trotzdem,
sonst sucht man die Warnfarbe im Reiter und findet sie nirgends.

Umgesetzt über die Tokens statt über vierzig Fundstellen: `Onyx.Color.accent`
ist keine Konstante mehr, sondern liest bei jedem Zugriff aus `OnyxTheme`.
Damit merkt SwiftUI die Abhängigkeit und zeichnet neu, sobald die Farbe sich
ändert. Dazu ein `.tint` an den vier Wurzeln — Panel, Popovers, Einstellungen,
Einrichtung —, damit auch Haken, Regler und Auswahlfelder mitziehen.

Nebenbei die Beschriftung: „Je Programm" heißt jetzt „Programme". Großgesetzt
las sich das als englisches „J-E".

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 23:24:40 +02:00
Scarriffle
49e1a46928 Widget-Optionen statt „Quellen", Reiterleiste von der Trennlinie herunter
Die Leiste saß mittig auf der Trennlinie unter dem Titelbalken.
`titlebarAppearsTransparent` allein reichte nicht — macOS zieht darunter
zusätzlich einen Trenner quer durchs Fenster. Der ist jetzt aus. Man setzt
keinen Titel auf eine Trennlinie.

„Quellen" war die Sicht des Programmierers: für den Nutzer ist die
Datenquelle eine Einstellung **des Kalenderwidgets** unter mehreren. Der
Bereich heißt jetzt „Widget-Optionen" und hat einen Abschnitt je Widget.

Kalender: woher die Daten kommen, Monatsraster oder Terminliste — und
endlich, welche Kalender überhaupt mitzählen. Gespeichert werden die
**abgewählten**, nicht die gewählten: kommt ein neuer Kalender dazu, ist er
damit automatisch dabei, statt dass man ihn suchen müsste, ohne zu wissen,
dass es ihn gibt. Der Filter lässt die Abdeckung unberührt — welche Kalender
man sehen will, sagt nichts darüber aus, für welchen Zeitraum Daten
vorliegen.

Wetter: dem Standort folgen oder einen festen Ort setzen, per Stadt oder
Postleitzahl. WeatherKit will Koordinaten, der Nutzer kennt Ortsnamen — die
Umsetzung passiert einmal beim Einstellen statt bei jedem Abruf. Der Ort
überlebt jetzt auch den Neustart; vorher stand nach jedem Start wieder der
Aufenthaltsort da.

Die Ablage-Einstellungen sind vom Widget-Reiter hierher gewandert, wo die
anderen Widget-Optionen stehen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 14:00:48 +02:00