Adapter für alles inklusive Browser, AppleScript für Spotify und Musik,
Medientasten als letzte Reserve. Die Reihenfolge ist keine Vorliebe, sondern
Absicherung: Apple hat die Now-Playing-Schnittstelle in macOS 15.4 schon
einmal zugemacht. Fällt der Adapter aus, verliert das Widget seine Anzeige —
aber nicht seine Funktion. Deshalb bleiben die Transporttasten auch dann
bedienbar, wenn gar keine Metadaten da sind.
Der Fortschritt zählt zwischen den Ereignissen selbst hoch. Spike B hatte
gezeigt, dass elapsedTime nicht laufend nachgeliefert wird: ein Scrubber, der
stur den letzten Wert anzeigt, steht still, während der Titel läuft. Gerechnet
wird aus asOf und playbackRate, begrenzt auf die Titellänge — sonst zeigt die
Anzeige nach dem Ende weiter steigende Zahlen.
Teilmeldungen (diff = true) ergänzen den Stand, statt ihn zu ersetzen. Eine
Meldung mit nur der Position würde sonst Titel, Interpret und Cover löschen.
In AnyDecodable wird Bool vor Double geprüft. Andernfalls wird "playing": true
zu 1 und die Wiedergabe gilt für immer als angehalten.
Play/Pause schaltet sofort um, statt auf das nächste Ereignis zu warten. Ein
Knopf, der eine halbe Sekunde später reagiert, fühlt sich kaputt an; das echte
Ereignis korrigiert den Stand ohnehin.
Der Adapter liegt als Quellcode unter Vendor/ (BSD-3, Stand in
ONYX-VERSION.txt) und wird beim Bauen kompiliert, statt als fertige Binary
eingecheckt zu werden. Er wird bewusst nicht gelinkt: geladen wird er von
/usr/bin/perl, im eigenen Prozess greift Apples Entitlement-Prüfung.
124 Tests grün.
Das vollständige App-Icon bringt die abgerundete Kachel samt Farbverlauf mit.
Die gehört in Dock und Finder; in der Menüleiste steht sie als farbiger Klotz
zwischen lauter Strichsymbolen.
Geladen wird jetzt dieselbe SVG-Datei, aus der auch das App-Icon gebaut wird.
NSImage liest sie als Vektor (_NSSVGImageRep), sie skaliert also verlustfrei
auf die 18 pt der Menüleiste.
Der Weg dorthin ist ein Kopierschritt und keine zweite Datei: actool kompiliert
das .icon-Bündel zu .icns und Assets.car und legt nichts Lesbares ins Bundle,
und eine einzelne Datei aus dem Bündel lässt sich nicht als Ressource
referenzieren — XcodeGen bricht dabei ab. Ein Build-Schritt kopiert sie
stattdessen, damit es bei einer Quelldatei bleibt.
Weiterhin kein Template-Bild: als Schablone bliebe vom Kristall nur eine
schwarze Silhouette.
Das Icon-Composer-Bündel liegt jetzt im App-Target, actool erzeugt daraus alle
Größen samt der Transluzenz-Darstellung von macOS 26.
Das Menüleistensymbol wird zur Laufzeit aus applicationIconImage auf 18 pt
gebracht — die Leiste ist 22 pt hoch und braucht oben und unten Luft. Bewusst
kein Template-Bild: als Schablone bliebe vom Kristall nur eine schwarze
Silhouette und der Verlauf wäre weg, also genau das Erkennungsmerkmal. Der
Preis ist, dass es sich nicht automatisch an helle und dunkle Menüleisten
anpasst.
Rückfall auf ein SF-Symbol, falls das App-Icon fehlt: ein Menüleisteneintrag
ohne Bild wäre unsichtbar und die App darüber unerreichbar.
Eigene WeatherCondition statt WeatherKits Typ: die Widget-Ebene soll nicht an
ein Framework gebunden sein, das eine kostenpflichtige Mitgliedschaft und eine
Entitlement voraussetzt. Fällt WeatherKit weg, wird nur die Abbildung getauscht.
Der Zwischenspeicher ist Teil der Funktion, kein Feinschliff: WeatherKit rechnet
nach Abrufen ab, und ein Widget, das bei jedem Öffnen des Panels neu lädt,
verbrennt das Kontingent für Daten, die sich stündlich ändern. 15 Minuten
Gültigkeit, und der Schlüssel führt den Ort mit — sonst zeigt das Widget nach
einem Ortswechsel weiter das alte Wetter, überzeugend, weil Zahlen dastehen.
Ein abgelaufener Stand bleibt als "letzter bekannter" erhalten. Bei einem
Netzfehler ist ein alter Messwert mit sichtbarem Zeitstempel ehrlicher und
nützlicher als ein leeres Feld; er wird abgeblendet und mit Warnzeichen gezeigt.
Apples Namensnennung steht im Datenmodell, nicht in einer Notiz: sie ist
Bedingung der Nutzung von WeatherKit und wird sonst beim Bauen der Oberfläche
übersehen. In der 2x1-Kachel als klickbarer Link, in der 1x1 im Tooltip.
Temperaturen ohne Nachkommastellen — die täuschen eine Genauigkeit vor, die
die Vorhersage nicht hat.
NICHT aktiviert: com.apple.developer.weatherkit. Die Entitlement erzwingt ein
echtes Provisioning-Profil, und die App-ID lässt sich nicht registrieren
("cannot be registered to your development team because it is not available").
Bis das im Portal geklärt ist, bleibt sie auskommentiert — die App baut und
läuft, das Widget meldet ehrlich "Wetter nicht abrufbar".
106 Tests grün.
Zwei Fehler, beide durch Messen gefunden statt durch Raten — und einer davon
war meine eigene fehlerhafte Diagnose: `log show` wurde von zsh abgefangen, ich
hatte stderr umgeleitet und die Fehlermeldung nie gesehen. Meine Aussage "keine
TCC-Einträge, also wurde nie gefragt" stützte sich damit auf einen Befehl, der
gar nicht lief.
Einstellungsfenster: SwiftUIs Settings-Szene wird über den privaten Selektor
showSettingsWindow: geöffnet, dessen Name sich zwischen macOS-Versionen schon
geändert hat und der bei .accessory-Apps ohne Menüleiste unzuverlässig ankommt.
Der Menüeintrag tat schlicht nichts. Jetzt ein eigenes NSWindow.
Kalenderberechtigung, zwei Ursachen übereinander:
Xcode lagert im Debug-Build den Programmcode in eine eigene dylib aus (für
SwiftUI-Vorschauen). Das Hauptprogramm ist dann nur ein Rumpf, und TCC ordnete
die Anfrage dem Rumpf zu — kTCCServiceCalendar erreichte tccd überhaupt nicht.
ENABLE_DEBUG_DYLIB = NO behebt das; danach erscheint die Anfrage im Protokoll.
Danach immer noch kein Dialog: promptType 1, aber promptPolicy 0. TCC bereitet
den Dialog vor und entscheidet sich dagegen, weil keine App im Vordergrund ist,
an die er gehören könnte. NSApp.activate davor hilft nicht — Aktivierung wirkt
asynchron und ist beim Aufruf noch nicht durch. Deshalb wird beim ersten Start
das Einstellungsfenster auf dem Reiter Berechtigungen geöffnet: dort steht ein
echtes Fenster im Vordergrund, und der Nutzer weiß, warum gefragt wird.
Folgefehler dabei: ohne Berechtigung zeigte das Widget "Nichts mehr für heute"
— eine Aussage, die es ohne Zugriff gar nicht treffen kann. refresh() fragt
jetzt nicht mehr selbst nach und meldet ohne Berechtigung ehrlich `denied`.
Fehler aus requestFullAccessToEvents werden nicht mehr mit try? verschluckt.
Die Unterscheidung zwischen "keine Termine" und "keine Information" steckt von
Anfang an in den Grundlagen, nicht als Nachtrag für Calendarr. Ein Kalender
ohne Termine und ein Kalender, über den nichts bekannt ist, sehen in einer
Liste identisch aus — nämlich leer. Ein leerer März ist überzeugend und
schlicht falsch, wenn die Quelle nur 49 Tage abdeckt.
EventWindow trägt deshalb eine coverage mit. Bei EventKit ist sie der
angefragte Zeitraum, weil direkt abgefragt wird; bei Calendarr wird sie später
aus dem Snapshot kommen. Tage außerhalb werden im Mini-Monat ausgegraut und
tragen einen erklärenden Hinweis, statt als frei durchzugehen.
Die Abdeckung gewinnt auch gegen widersprüchliche Eingaben: liefert eine Quelle
einen Termin für einen Tag, den sie nach eigener Angabe nicht abdeckt, bleibt
der Tag unbekannt. Sonst behauptet die Anzeige mehr zu wissen, als belegt ist.
Als Test festgehalten.
CalendarSourceState statt eines Optionals: denied, neverWritten, loggedOut,
incompatible und unreadable bekommen jeweils eine eigene Antwort in der
Oberfläche. "Nichts anzuzeigen" ist keine.
Serientermine bekommen eine aus Kennung und Beginn zusammengesetzte ID —
EKEvent.eventIdentifier ist für alle Vorkommen gleich, eine Terminliste mit
einer täglichen Serie fiele sonst auf einen Eintrag zusammen.
Monatsraster testgetrieben, inklusive Schaltjahr, Wochenstart Montag wie
Sonntag und der Regel, dass das Ende der Abdeckung nicht mehr dazugehört.
93 Tests grün.
Zwei Onyx-Instanzen sind kein Schönheitsfehler. Jede bringt eine eigene
Zustandsmaschine, eigene Timer und eine eigene Animation auf dieselbe Notch —
das Ergebnis sieht aus wie ein Ruckler und ist keiner. Genau das ist beim
Testen passiert, mit zwei Builds aus verschiedenen Ordnern.
Die zuletzt gestartete Instanz gewinnt, nicht die erste. Beim Entwickeln ist
das die frisch gebaute; die andere Reihenfolge hieße, nach jedem Build weiter
die alte Fassung zu testen, ohne es zu merken. Im normalen Gebrauch ist der
Unterschied unsichtbar, weil Onyx kein Fenster hat, das man stattdessen in den
Vordergrund holen könnte.
Erkannt wird über die Bundle-Kennung, nicht über den Pfad: die Instanzen, die
sich real in die Quere kommen, stammen aus verschiedenen Build-Ordnern und
teilen sich nur die Kennung.
Erst terminate(), nach 1,5 s forceTerminate(). Überlebt eine trotzdem — der
reale Fall ist eine aus Xcode gestartete Instanz, die im Debugger hängt und
selbst SIGKILL übersteht — tritt die neue Instanz zurück und sagt per Dialog,
warum und was zu tun ist. Ein stiller Rücktritt sähe aus wie ein Startfehler.
Die Entscheidungsregel liegt als reine Funktion in OnyxCore und ist getestet,
inklusive des Falls, dass die eigene PID mehrfach in der Liste steht —
sich selbst zu beenden wäre der denkbar schlechteste Ausgang.
In der Praxis geprüft: `open -n` erzwingt einen Zweitstart, danach läuft genau
eine Instanz. 80 Tests grün.
Zustandsmaschine und Geometrie sind testgetrieben entstanden und tragen 40
Tests — sie sind frei von AppKit, damit jeder Übergang ohne Fenster und ohne
Warten prüfbar ist. Zeit kommt nur als Ereignis herein.
Zwei Entscheidungen, die im Code begründet sind:
Der Zeiger wird über einen globalen Ereignismonitor verfolgt, nicht über ein
unsichtbares Fenster auf der Notch. Ein solches Fenster müsste Mausereignisse
annehmen, um sie zu bemerken, und würde damit Menüleiste und Fensterknöpfe
darunter unbenutzbar machen.
"Nur internes Display" fällt auf ein externes zurück, wenn kein eingebautes da
ist. Am Dock mit geschlossenem Deckel hieße die Einstellung wörtlich genommen,
dass Onyx unerreichbar wird.
Design: NSVisualEffectView mit eigenem Tint statt Liquid Glass — Onyx ist Stein,
kein Glas. Alle Farben und Maße liegen als Tokens in OnyxDesign.
Menüleiste: jedes Modul bekommt ein eigenes NSStatusItem. Elemente, denen macOS
mangels Platz keine Breite gibt, werden erkannt und gemeldet, statt still zu
verschwinden.
App-Target über XcodeGen, damit die Projektdefinition im Diff lesbar bleibt.
Nicht sandboxed, mit App-Group-Entitlement — baut, startet, signiert mit
PP34X97WS3.