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Scarriffle
102c870835 Helfer nach dem Umzug: die App repariert ihre Anmeldung selbst
macOS bindet einen privilegierten Dienst beim Anmelden an das Programm, das
ihn angemeldet hat. Zieht das Programm um — aus „Downloads" nach „Programme",
oder vom Bauverzeichnis in ein installiertes Bundle —, ist das ein anderes
Bundle. Der alte Dienst läuft weiter und redet nicht mit dem neuen Programm.

Von außen ist das die verwirrendste Kombination, die es gibt: der Zustand
meldet „eingerichtet", und trotzdem kommt bei jedem Zugriff „Kommunikation
mit der Hilfs-App nicht möglich". Ohne Reparatur bleibt nur, den Helfer von
Hand zu entfernen und neu einzurichten — und darauf muss man erst kommen.

Scheitert die Verbindung, während der Zustand „eingerichtet" meldet, meldet
die App den Dienst jetzt einmal ab und wieder an. Einmal je Programmlauf:
öfter wäre eine Schleife. Danach steht er auf „wartet auf Freigabe" — das
Verschieben eines Programms mit Root-Dienst darf niemand still hinnehmen,
auch diese App nicht.

Dazu ein Fehler im DMG-Bau, der beim Nachbauen auffiel: war ein gleichnamiges
Volume noch eingehängt, hängte macOS das neue als „Onyx 1" ein, während das
AppleScript weiter „Onyx" einrichtete. Das Abbild kam ohne Fenstergestaltung
heraus, ohne dass irgendetwas fehlschlug. Jetzt wird vorher abgehängt und der
Einhängepunkt aus der Ausgabe gelesen statt geraten.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 13:08:45 +02:00
Scarriffle
928ee90b5e Das Installationsfenster sieht aus wie eines
Zwei Symbole auf grauem Grund sagen nicht, was zu tun ist. Jetzt: dunkler
Verlauf in den Onyx-Farben, Titel, ein Satz darunter, eine Haarlinie und ein
Pfeil, der vom Programm zum Programme-Ordner zeigt. Die Fassung steht in der
Fußzeile — damit man später weiß, was man installiert hat.

Der Hintergrund wird gezeichnet, nicht mitgeliefert: ein Bild im Verzeichnis
wäre eine Datei, die niemand mehr anfasst und die bei jeder Farbänderung
veraltet. So stehen die Onyx-Farben genau einmal, im selben Werkzeugkasten wie
der Rest.

Der Aufwand steckt nicht im Bild, sondern in der Reihenfolge: Fenstergröße,
Symbolplätze und Hintergrund leben in der .DS_Store des Abbilds. Die schreibt
nur der Finder, und nur in ein beschreibbares Abbild. Also erst UDRW, dann
über AppleScript einrichten, warten bis der Finder geschrieben hat, dann
zusammenpressen. Schlägt die Automatisierung fehl, bleibt das Fenster schlicht
statt das Skript abzubrechen.

Als Bibliothek, weil beide Wege dasselbe Fenster zeigen sollen — der lokale
wie der notarisierte. Und als TIFF mit beiden Auflösungen: als reines PNG wäre
der Hintergrund auf einem Retina-Bildschirm doppelt so groß wie das Fenster.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 12:57:51 +02:00
Scarriffle
d90352a86b DMG für den eigenen Rechner
Der App Store ist für Onyx kein Weg: er verlangt die Sandbox, und ohne die
gäbe es keinen privilegierten Helfer, keinen IOKit-Zugriff, keine
Audio-Taps — also weder Lüftersteuerung noch Ladelimit, Hardwaremesswerte
oder Mixer. Das steht so in der Planung, war aber nie als Skript hinterlegt,
das man ohne Zertifikatsantrag laufen lassen kann.

Scripts/local-dmg.sh füllt die Lücke: Release-Build mit dem
Entwicklerzertifikat, dieselben drei Prüfungen wie beim Verteilen —
Signatur, App-Group, Kennung des Helfers — und ein DMG mit Verweis auf den
Programme-Ordner.

Der Unterschied zu release.sh ist nicht die Verpackung, sondern die
Signatur. Auf dem Mac, auf dem das Zertifikat zuhause ist, läuft es; auf
einem fremden meldet Gatekeeper einen unbekannten Entwickler. Für die
Weitergabe bleibt es bei Developer ID und Notarisierung.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 12:52:17 +02:00
Scarriffle
a0342205fd Phase 9: Einrichtung, Autostart, Notarisierung — und die Mixer-Optik
Die Einrichtung beim ersten Start erklärt jede der vier Sachen einzeln und
fragt jede einzeln an. Vier Systemdialoge hintereinander wären der übliche
Weg und der falsche: wer nicht weiß wofür, klickt viermal „Nicht erlauben",
und danach fragt macOS nie wieder. Sie kommt beim ersten Start immer, auch
wenn zufällig schon alles erlaubt ist — sie erklärt auch den Helfer und den
Autostart.

Beim Autostart ist `requiresApproval` der Zustand, der weh tut. Wer das
Anmeldeobjekt in den Systemeinstellungen abgeschaltet hat, kann in Onyx auf
den Schalter drücken, so oft er will. Als „aus" angezeigt führt das in eine
Schleife, also steht dort jetzt, wo es weitergeht.

Der Mixer verliert den Schalter je Programm. Zehn Mini-Schalter untereinander
sind das, was den Eindruck macht; am Regler zu ziehen ist ohnehin die
Entscheidung, dieses Programm zu regeln, und der große Ausschalter stellt
alles zurück. Der Regler ist selbst gezeichnet — der Systemregler bringt sein
eigenes Erscheinungsbild mit und kann nicht zeigen, worauf es hier ankommt:
den Pegel und die Grenze bei 100 %.

Der Pegel wird im selben Durchlauf gemessen, in dem verstärkt wird, und über
`Atomic` weitergereicht. Eine gewöhnliche Eigenschaft wäre ein Wettlauf, eine
Sperre im Audiothread der klassische Weg zu Aussetzern. Dabei fällt das
`Date()` aus dem Echtzeitpfad, das dort nie hingehört hat.

Zwei Funde beim Bauen des Release-Wegs, beide hätten erst nach dem Hochladen
zur Ablehnung geführt: der Helfer wurde ohne sicheren Zeitstempel signiert,
und das Adapter-Framework ad-hoc. Beides gilt jetzt nur noch im Debug.
Scripts/release.sh prüft Zertifikat und Notarisierungsprofil vorweg, statt
nach zehn Minuten Bauen zu scheitern.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 10:36:26 +02:00
Guido Schmit
433cdcc3dd Phase 4: Medien-Widget mit dreistufiger Kaskade
Adapter für alles inklusive Browser, AppleScript für Spotify und Musik,
Medientasten als letzte Reserve. Die Reihenfolge ist keine Vorliebe, sondern
Absicherung: Apple hat die Now-Playing-Schnittstelle in macOS 15.4 schon
einmal zugemacht. Fällt der Adapter aus, verliert das Widget seine Anzeige —
aber nicht seine Funktion. Deshalb bleiben die Transporttasten auch dann
bedienbar, wenn gar keine Metadaten da sind.

Der Fortschritt zählt zwischen den Ereignissen selbst hoch. Spike B hatte
gezeigt, dass elapsedTime nicht laufend nachgeliefert wird: ein Scrubber, der
stur den letzten Wert anzeigt, steht still, während der Titel läuft. Gerechnet
wird aus asOf und playbackRate, begrenzt auf die Titellänge — sonst zeigt die
Anzeige nach dem Ende weiter steigende Zahlen.

Teilmeldungen (diff = true) ergänzen den Stand, statt ihn zu ersetzen. Eine
Meldung mit nur der Position würde sonst Titel, Interpret und Cover löschen.

In AnyDecodable wird Bool vor Double geprüft. Andernfalls wird "playing": true
zu 1 und die Wiedergabe gilt für immer als angehalten.

Play/Pause schaltet sofort um, statt auf das nächste Ereignis zu warten. Ein
Knopf, der eine halbe Sekunde später reagiert, fühlt sich kaputt an; das echte
Ereignis korrigiert den Stand ohnehin.

Der Adapter liegt als Quellcode unter Vendor/ (BSD-3, Stand in
ONYX-VERSION.txt) und wird beim Bauen kompiliert, statt als fertige Binary
eingecheckt zu werden. Er wird bewusst nicht gelinkt: geladen wird er von
/usr/bin/perl, im eigenen Prozess greift Apples Entitlement-Prüfung.

124 Tests grün.
2026-08-10 21:02:13 +02:00