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Scarriffle
9975694d6a Terminliste: an welchem Tag denn?
Zweimal „Nina arbeiten, 8:00" untereinander sind zwei verschiedene Tage, und
nichts verriet welche. Die Uhrzeit beantwortet nur die halbe Frage.

Jetzt steht über jedem Tag eine Überschrift: „Heute", „Morgen", danach
Wochentag und Datum. Die Wörter für die nächsten beiden Tage, weil sie kürzer
sind als jedes Datum und sofort beantworten, was man wissen will. Der
Wochentag allein wäre in drei Wochen mehrdeutig, deshalb steht das Datum
dabei.

Ganztägige Termine stehen jetzt über den Uhrzeiten desselben Tages. Sie
beginnen um Mitternacht und standen deshalb zwischen den frühen Terminen —
dabei gelten sie für den ganzen Tag.

Die Entscheidung „heute/morgen/später" liegt getrennt von ihrer Beschriftung,
damit sie ohne Sprachkatalog prüfbar bleibt: im Testlauf steht sonst der rohe
Schlüssel statt des Wortes, und der Test prüft die Übersetzung statt der
Logik.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 13:52:16 +02:00
Scarriffle
fde3e864c0 Zwei-Faktor-Anmeldung bei Calendarr
Deine Zugangsdaten stimmten. Der Fehler lag im gewählten Endpunkt:

  auth_router.py:81   if user.totp_enabled:
                          raise HTTPException(401, detail="2fa_required")

/api/auth/token nimmt nur ein Formular mit Benutzername und Passwort entgegen
und weist Konten mit zweitem Faktor grundsätzlich ab — mit demselben 401 wie
ein falsches Passwort. Deshalb stand da „Benutzername oder Passwort stimmen
nicht", obwohl beides stimmte.

Angemeldet wird jetzt über /api/auth/login: der Weg nimmt den Code entgegen
und kennt remember_me. Das ist hier keine Bequemlichkeit, sondern die
Bedingung — mit zweitem Faktor kann Onyx sich nicht selbst neu anmelden, den
Code hat nur der Mensch. Ein gewöhnliches Token hielte sieben Tage,
remember_me hält hundertachtzig.

Damit wandert auch das Token in den Schlüsselbund. Bei einem Konto mit
zweitem Faktor ist es das einzige, womit Onyx noch hineinkommt; ginge es beim
Beenden verloren, müsste man sich bei jedem Start neu anmelden.

Die drei Fälle sind jetzt auseinandergehalten und einzeln beschriftet:
falsches Passwort, fehlender Code, falscher Code. Der Unterschied ist der
zwischen „Passwort neu tippen" und „App aufmachen" — und er steckt beim
Server nur im Begleittext eines 401.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 13:44:26 +02:00
Scarriffle
e2b86c0216 Calendarr direkt vom Server
Bisher las Onyx nur den Schnappschuss aus dem gemeinsamen Ordner. Der ist so
aktuell wie der letzte Start der Calendarr-App — wer sie eine Woche nicht
öffnet, sieht wochenalte Termine, und Onyx kann nichts dafür und nichts
dagegen. Der Live-Weg stand im Plan als „bewusst weggelassen, später ohne
Umbau nachrüstbar". Das stimmte: das Quellenprotokoll hat gehalten.

Ein einziger Aufruf genügt. /api/caldav/events fasst CalDAV-Konten, lokale
Kalender, Geburtstage, iCal-Abos und Google bereits zusammen — nachgebaut wird
nichts.

Angemeldet wird mit Adresse, Benutzername und Passwort statt mit einem Token,
und der Grund steht im Backend:

  auth.py:17   ACCESS_TOKEN_EXPIRE_MINUTES = 60 * 24 * 7   # 7 days

Ein eingetragenes Token wäre nach einer Woche tot. Onyx holt sich seines
deshalb selbst und erneuert es, bevor es abläuft — die Gültigkeit liest es aus
dem Token, statt sieben Tage anzunehmen; die stehen heute so im Server und
morgen vielleicht nicht mehr. Kommt trotzdem ein 401, wird einmal neu
angemeldet und der Abruf wiederholt.

Adresse und Benutzername stehen in den Einstellungen, das Passwort im
Schlüsselbund — `defaults read` ist keine Stelle, an der ein Passwort
mitgelesen werden soll. Geprüft wird beim Verbinden, nicht erst beim nächsten
Laden: ein Tippfehler, den man am Folgetag bemerkt, ist ein vermeidbarer.

Der Schnappschuss bleibt das Netz darunter. Ohne Zugangsdaten ändert sich
nichts, und ohne Netzwerk hält er, was Calendarr zuletzt geschrieben hat.
Nachgesehen wird am Server alle fünf Minuten statt alle zwei: ein Dateizugriff
kostet nichts, eine Anfrage über das Netz schon.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 13:34:57 +02:00
Scarriffle
8308536227 Phase 8: Ablage, AirDrop und Calendarr
Calendarr liefert Termine über den Gruppencontainer. Streng lesend: keine
eigene Anmeldung, kein Netz, kein Schreiben zurück.

Die Abdeckung ist der Kern und kein Detail. Der Schnappschuss reicht 49
Tage nach vorne, und das steht nirgends in der Datei — es ist zugesagtes
Verhalten des Schreibers. Außerhalb liegt keine Information vor, nicht
keine Termine; das Monatsraster graut solche Tage aus, statt „frei" zu
behaupten. Verlockend wäre, die Abdeckung aus dem frühesten Termin
abzuleiten. Das ist falsch, und ein Test hält es fest: mehrtägige Termine
ragen ins Fenster hinein und werden mitgeschrieben, obwohl ihr Anfang
nicht abgedeckt ist.

Bei „beide Quellen" ist die Abdeckung der Schnitt, nicht die Vereinigung.
Ein Tag gilt nur als bekannt, wenn ihn jede Quelle abdeckt. Umgekehrt
darf ein Ausfall einer Quelle die andere nicht mitreißen: Calendarr nie
geöffnet zu haben knipst den Apple-Kalender nicht aus.

Die Ablage kopiert, statt zu verweisen. Anhänge aus Mail oder WhatsApp
liegen in temporären Verzeichnissen — ein Verweis wäre in Stunden tot,
und die Ablage wäre leer, wenn man sie braucht. Aus demselben Grund nimmt
die Fläche UTType.item statt public.file-url an: solche Anhänge kommen
als Dateiversprechen, und loadFileRepresentation löst beides ein. Die
übergebene Datei existiert nur innerhalb des Rückrufs, also wird sie dort
sofort gesichert statt später auf dem MainActor.

Gelöscht wird in den Papierkorb. Automatisches Aufräumen ist standardmäßig
aus — eine Ablage, die ungefragt löscht, ist ein Papierkorb mit
Zeitschaltuhr.

Nebenbei: „mixer.on" und „network.vpn.active" standen als rohe Schlüssel
in der Oberfläche. Label(_:systemImage:) kennt kein Bundle und sucht immer
im Hauptbundle.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 10:16:19 +02:00
Guido Schmit
70d4d67cca Phase 3: Kalender-Widget mit echten EventKit-Daten
Die Unterscheidung zwischen "keine Termine" und "keine Information" steckt von
Anfang an in den Grundlagen, nicht als Nachtrag für Calendarr. Ein Kalender
ohne Termine und ein Kalender, über den nichts bekannt ist, sehen in einer
Liste identisch aus — nämlich leer. Ein leerer März ist überzeugend und
schlicht falsch, wenn die Quelle nur 49 Tage abdeckt.

EventWindow trägt deshalb eine coverage mit. Bei EventKit ist sie der
angefragte Zeitraum, weil direkt abgefragt wird; bei Calendarr wird sie später
aus dem Snapshot kommen. Tage außerhalb werden im Mini-Monat ausgegraut und
tragen einen erklärenden Hinweis, statt als frei durchzugehen.

Die Abdeckung gewinnt auch gegen widersprüchliche Eingaben: liefert eine Quelle
einen Termin für einen Tag, den sie nach eigener Angabe nicht abdeckt, bleibt
der Tag unbekannt. Sonst behauptet die Anzeige mehr zu wissen, als belegt ist.
Als Test festgehalten.

CalendarSourceState statt eines Optionals: denied, neverWritten, loggedOut,
incompatible und unreadable bekommen jeweils eine eigene Antwort in der
Oberfläche. "Nichts anzuzeigen" ist keine.

Serientermine bekommen eine aus Kennung und Beginn zusammengesetzte ID —
EKEvent.eventIdentifier ist für alle Vorkommen gleich, eine Terminliste mit
einer täglichen Serie fiele sonst auf einen Eintrag zusammen.

Monatsraster testgetrieben, inklusive Schaltjahr, Wochenstart Montag wie
Sonntag und der Regel, dass das Ende der Abdeckung nicht mehr dazugehört.

93 Tests grün.
2026-08-10 18:07:44 +02:00