Die Unterscheidung zwischen "keine Termine" und "keine Information" steckt von
Anfang an in den Grundlagen, nicht als Nachtrag für Calendarr. Ein Kalender
ohne Termine und ein Kalender, über den nichts bekannt ist, sehen in einer
Liste identisch aus — nämlich leer. Ein leerer März ist überzeugend und
schlicht falsch, wenn die Quelle nur 49 Tage abdeckt.
EventWindow trägt deshalb eine coverage mit. Bei EventKit ist sie der
angefragte Zeitraum, weil direkt abgefragt wird; bei Calendarr wird sie später
aus dem Snapshot kommen. Tage außerhalb werden im Mini-Monat ausgegraut und
tragen einen erklärenden Hinweis, statt als frei durchzugehen.
Die Abdeckung gewinnt auch gegen widersprüchliche Eingaben: liefert eine Quelle
einen Termin für einen Tag, den sie nach eigener Angabe nicht abdeckt, bleibt
der Tag unbekannt. Sonst behauptet die Anzeige mehr zu wissen, als belegt ist.
Als Test festgehalten.
CalendarSourceState statt eines Optionals: denied, neverWritten, loggedOut,
incompatible und unreadable bekommen jeweils eine eigene Antwort in der
Oberfläche. "Nichts anzuzeigen" ist keine.
Serientermine bekommen eine aus Kennung und Beginn zusammengesetzte ID —
EKEvent.eventIdentifier ist für alle Vorkommen gleich, eine Terminliste mit
einer täglichen Serie fiele sonst auf einen Eintrag zusammen.
Monatsraster testgetrieben, inklusive Schaltjahr, Wochenstart Montag wie
Sonntag und der Regel, dass das Ende der Abdeckung nicht mehr dazugehört.
93 Tests grün.
Zwei Onyx-Instanzen sind kein Schönheitsfehler. Jede bringt eine eigene
Zustandsmaschine, eigene Timer und eine eigene Animation auf dieselbe Notch —
das Ergebnis sieht aus wie ein Ruckler und ist keiner. Genau das ist beim
Testen passiert, mit zwei Builds aus verschiedenen Ordnern.
Die zuletzt gestartete Instanz gewinnt, nicht die erste. Beim Entwickeln ist
das die frisch gebaute; die andere Reihenfolge hieße, nach jedem Build weiter
die alte Fassung zu testen, ohne es zu merken. Im normalen Gebrauch ist der
Unterschied unsichtbar, weil Onyx kein Fenster hat, das man stattdessen in den
Vordergrund holen könnte.
Erkannt wird über die Bundle-Kennung, nicht über den Pfad: die Instanzen, die
sich real in die Quere kommen, stammen aus verschiedenen Build-Ordnern und
teilen sich nur die Kennung.
Erst terminate(), nach 1,5 s forceTerminate(). Überlebt eine trotzdem — der
reale Fall ist eine aus Xcode gestartete Instanz, die im Debugger hängt und
selbst SIGKILL übersteht — tritt die neue Instanz zurück und sagt per Dialog,
warum und was zu tun ist. Ein stiller Rücktritt sähe aus wie ein Startfehler.
Die Entscheidungsregel liegt als reine Funktion in OnyxCore und ist getestet,
inklusive des Falls, dass die eigene PID mehrfach in der Liste steht —
sich selbst zu beenden wäre der denkbar schlechteste Ausgang.
In der Praxis geprüft: `open -n` erzwingt einen Zweitstart, danach läuft genau
eine Instanz. 80 Tests grün.
Zustandsmaschine und Geometrie sind testgetrieben entstanden und tragen 40
Tests — sie sind frei von AppKit, damit jeder Übergang ohne Fenster und ohne
Warten prüfbar ist. Zeit kommt nur als Ereignis herein.
Zwei Entscheidungen, die im Code begründet sind:
Der Zeiger wird über einen globalen Ereignismonitor verfolgt, nicht über ein
unsichtbares Fenster auf der Notch. Ein solches Fenster müsste Mausereignisse
annehmen, um sie zu bemerken, und würde damit Menüleiste und Fensterknöpfe
darunter unbenutzbar machen.
"Nur internes Display" fällt auf ein externes zurück, wenn kein eingebautes da
ist. Am Dock mit geschlossenem Deckel hieße die Einstellung wörtlich genommen,
dass Onyx unerreichbar wird.
Design: NSVisualEffectView mit eigenem Tint statt Liquid Glass — Onyx ist Stein,
kein Glas. Alle Farben und Maße liegen als Tokens in OnyxDesign.
Menüleiste: jedes Modul bekommt ein eigenes NSStatusItem. Elemente, denen macOS
mangels Platz keine Breite gibt, werden erkannt und gemeldet, statt still zu
verschwinden.
App-Target über XcodeGen, damit die Projektdefinition im Diff lesbar bleibt.
Nicht sandboxed, mit App-Group-Entitlement — baut, startet, signiert mit
PP34X97WS3.