Der Abruf hing an `task` der View — und die erscheint bei einem Panel, das
immer existiert, ein einziges Mal. Wer Onyx tagelang laufen lässt, sieht
tagelang dieselbe Temperatur. Gemessen: der Zwischenspeicher trug den Stand
vom 14. August, 15:17, und stand am 17. um 23:13 unverändert da — nachts
35 Grad, weil sie vom Nachmittag drei Tage vorher stammten.
Jetzt sieht das Modell im Takt der Haltbarkeit nach, also alle fünfzehn
Minuten. Teurer wird es dadurch nicht: `load` fragt nur nach, wenn der
gespeicherte Stand abgelaufen ist. Und der Ort wird dabei neu bestimmt — beim
Wechsel der Stadt stand sonst weiter das Wetter der alten da. Genau das war
hier zu sehen: Lemgo, längst verlassen.
Dazu die zweite Hälfte des Fehlers: ein „fertiger" Stand wurde immer als
frisch gezeichnet, egal wie alt er war. Warnzeichen und Zeitstempel gab es nur
bei einem gescheiterten Abruf. Ein Messwert gilt jetzt ab einer Stunde als
alt — großzügiger als die Haltbarkeit, damit ein einzelner verpasster Abruf
noch keine Warnung auslöst.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Das Protokoll zeigte das Wetter nach 185 ms erfolgreich geladen — und
danach nichts mehr. Dazwischen liegt genau ein Aufruf, der noch ins Netz
geht: die Abfrage der Namensnennung. Sie hatte kein Zeitlimit, und ohne
sie wurde der Schnappschuss nie gebaut. Ein Netzaufruf ohne Zeitlimit ist
ein Aufruf, der hängen darf.
Jetzt hat jeder ein Limit: Wetter zwölf Sekunden, Ortung acht, Umkehrsuche
fünf, Namensnennung drei. Die Namensnennung hält den Messwert ohnehin nicht
mehr auf — sie ist Pflicht für die Anzeige, nicht für das Laden — und wird
behalten, weil sie sich nicht ändert.
Der Zwischenspeicher lag nur im Arbeitsspeicher. Beim Start stand deshalb
ein Rädchen da, bis der erste Abruf durch war; hing der, für immer. Er
liegt jetzt in weather.json und wird beim Anlegen des Modells gelesen: das
Widget zeigt sofort, was zuletzt bekannt war, mit Zeitstempel, und lädt im
Hintergrund nach. Ein Wert von vor einer Stunde ist eine Auskunft, ein
Rädchen ist keine.
Nachgeprüft: Datei wird geschrieben, Hamburg mit zwölf Stundenwerten.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Eigene WeatherCondition statt WeatherKits Typ: die Widget-Ebene soll nicht an
ein Framework gebunden sein, das eine kostenpflichtige Mitgliedschaft und eine
Entitlement voraussetzt. Fällt WeatherKit weg, wird nur die Abbildung getauscht.
Der Zwischenspeicher ist Teil der Funktion, kein Feinschliff: WeatherKit rechnet
nach Abrufen ab, und ein Widget, das bei jedem Öffnen des Panels neu lädt,
verbrennt das Kontingent für Daten, die sich stündlich ändern. 15 Minuten
Gültigkeit, und der Schlüssel führt den Ort mit — sonst zeigt das Widget nach
einem Ortswechsel weiter das alte Wetter, überzeugend, weil Zahlen dastehen.
Ein abgelaufener Stand bleibt als "letzter bekannter" erhalten. Bei einem
Netzfehler ist ein alter Messwert mit sichtbarem Zeitstempel ehrlicher und
nützlicher als ein leeres Feld; er wird abgeblendet und mit Warnzeichen gezeigt.
Apples Namensnennung steht im Datenmodell, nicht in einer Notiz: sie ist
Bedingung der Nutzung von WeatherKit und wird sonst beim Bauen der Oberfläche
übersehen. In der 2x1-Kachel als klickbarer Link, in der 1x1 im Tooltip.
Temperaturen ohne Nachkommastellen — die täuschen eine Genauigkeit vor, die
die Vorhersage nicht hat.
NICHT aktiviert: com.apple.developer.weatherkit. Die Entitlement erzwingt ein
echtes Provisioning-Profil, und die App-ID lässt sich nicht registrieren
("cannot be registered to your development team because it is not available").
Bis das im Portal geklärt ist, bleibt sie auskommentiert — die App baut und
läuft, das Widget meldet ehrlich "Wetter nicht abrufbar".
106 Tests grün.