Die Einrichtung beim ersten Start erklärt jede der vier Sachen einzeln und
fragt jede einzeln an. Vier Systemdialoge hintereinander wären der übliche
Weg und der falsche: wer nicht weiß wofür, klickt viermal „Nicht erlauben",
und danach fragt macOS nie wieder. Sie kommt beim ersten Start immer, auch
wenn zufällig schon alles erlaubt ist — sie erklärt auch den Helfer und den
Autostart.
Beim Autostart ist `requiresApproval` der Zustand, der weh tut. Wer das
Anmeldeobjekt in den Systemeinstellungen abgeschaltet hat, kann in Onyx auf
den Schalter drücken, so oft er will. Als „aus" angezeigt führt das in eine
Schleife, also steht dort jetzt, wo es weitergeht.
Der Mixer verliert den Schalter je Programm. Zehn Mini-Schalter untereinander
sind das, was den Eindruck macht; am Regler zu ziehen ist ohnehin die
Entscheidung, dieses Programm zu regeln, und der große Ausschalter stellt
alles zurück. Der Regler ist selbst gezeichnet — der Systemregler bringt sein
eigenes Erscheinungsbild mit und kann nicht zeigen, worauf es hier ankommt:
den Pegel und die Grenze bei 100 %.
Der Pegel wird im selben Durchlauf gemessen, in dem verstärkt wird, und über
`Atomic` weitergereicht. Eine gewöhnliche Eigenschaft wäre ein Wettlauf, eine
Sperre im Audiothread der klassische Weg zu Aussetzern. Dabei fällt das
`Date()` aus dem Echtzeitpfad, das dort nie hingehört hat.
Zwei Funde beim Bauen des Release-Wegs, beide hätten erst nach dem Hochladen
zur Ablehnung geführt: der Helfer wurde ohne sicheren Zeitstempel signiert,
und das Adapter-Framework ad-hoc. Beides gilt jetzt nur noch im Debug.
Scripts/release.sh prüft Zertifikat und Notarisierungsprofil vorweg, statt
nach zehn Minuten Bauen zu scheitern.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Core Audio meldet Prozesse, nicht Programme. Angezeigt wurden deshalb
Kennungen wie „com.apple.WebKit.GPU" und Dutzende Systemdienste, die
theoretisch Ton ausgeben könnten, es aber nie tun.
ProcessNaming fragt erst das laufende Programm, kürzt sonst bekannte
Hilfsprozess-Endungen weg und schlägt das übergeordnete Programm nach —
Chromes Ton kommt aus einem Helfer, angezeigt gehört Chrome. Symbole
gehen denselben Weg, sonst steht neben dem Namen ein Platzhalter.
ProcessVisibility zeigt, was klingt, kürzlich klang oder geregelt wird.
Die Nachlaufzeit von zwei Minuten ist der eigentliche Punkt: ohne sie
verschwindet Spotify beim Pausieren aus der Liste, und man kann die
Lautstärke genau dann nicht mehr einstellen, wenn man es will. Geregelte
Programme bleiben immer — wer etwas leiser gedreht hat, muss es auch
zurückdrehen können.
Die Prozentzahl wandert vom Namen zum Regler. Oben war sie genau die
Breite, die den Namen abgeschnitten hat.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Ein Tap mit mutedWhenTapped schaltet die ursprüngliche Ausgabe eines Programms
stumm und liefert das Signal stattdessen bei Onyx ab; ein privates
Aggregate-Device aus Tap und echtem Ausgabegerät gibt es nach der Verstärkung
wieder aus. Das ist der einzige Weg, den macOS ohne eigenen Treiber anbietet.
Die Kennlinie ist hergeleitet, nicht geraten: halbe empfundene Lautstärke sind
rund −10 dB, also Faktor 0,316. Aus 0,5^k = 0,316 folgt k ≈ 1,66. Die Skala ist
damit symmetrisch — 50 % sind −10 dB, 200 % sind +10 dB. Mein erster Ansatz mit
der vierten Potenz ergab bei halbem Regler 6 % statt 32 %; der Test hat das
gefangen, bevor es an einen Lautsprecher kam.
Über 100 % greift ein weicher Begrenzer. Ohne ihn schneidet die Hardware die
Werte hart ab, und das knackt hörbar. Er arbeitet erst ab 0,7, weil eine
Begrenzung, die schon bei Zimmerlautstärke einsetzt, matt klingt.
Der Mixer ist standardmäßig aus, und auch eingeschaltet greift er nur bei
ausdrücklich gewählten Programmen ein. Alles andere läuft unverändert vorbei.
Der Notausschalter steht sichtbar in der Ansicht, nicht in einem Menü: wenn der
Ton weg ist, ist das der Knopf, den man sucht.
Drei Fehlerfälle sind eingeplant, weil jeder von ihnen ein stummes Programm
bedeutet. Der Wachhund baut Taps neu auf, die nur noch Stille liefern — der
bekannte Fall aus Spike C. Ein Wechsel des Ausgabegeräts baut alle Taps neu
auf, weil sie am alten Gerät hängen. Und ein fehlgeschlagener Aufbau räumt sich
selbst weg, statt in einem halben Zustand zu verharren.
Beim Beenden von Onyx wird der Mixer abgebaut: sonst bleiben die abgegriffenen
Programme stumm zurück.
178 Tests grün, App-Signatur gültig.