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Scarriffle
9975694d6a Terminliste: an welchem Tag denn?
Zweimal „Nina arbeiten, 8:00" untereinander sind zwei verschiedene Tage, und
nichts verriet welche. Die Uhrzeit beantwortet nur die halbe Frage.

Jetzt steht über jedem Tag eine Überschrift: „Heute", „Morgen", danach
Wochentag und Datum. Die Wörter für die nächsten beiden Tage, weil sie kürzer
sind als jedes Datum und sofort beantworten, was man wissen will. Der
Wochentag allein wäre in drei Wochen mehrdeutig, deshalb steht das Datum
dabei.

Ganztägige Termine stehen jetzt über den Uhrzeiten desselben Tages. Sie
beginnen um Mitternacht und standen deshalb zwischen den frühen Terminen —
dabei gelten sie für den ganzen Tag.

Die Entscheidung „heute/morgen/später" liegt getrennt von ihrer Beschriftung,
damit sie ohne Sprachkatalog prüfbar bleibt: im Testlauf steht sonst der rohe
Schlüssel statt des Wortes, und der Test prüft die Übersetzung statt der
Logik.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 13:52:16 +02:00
Scarriffle
fde3e864c0 Zwei-Faktor-Anmeldung bei Calendarr
Deine Zugangsdaten stimmten. Der Fehler lag im gewählten Endpunkt:

  auth_router.py:81   if user.totp_enabled:
                          raise HTTPException(401, detail="2fa_required")

/api/auth/token nimmt nur ein Formular mit Benutzername und Passwort entgegen
und weist Konten mit zweitem Faktor grundsätzlich ab — mit demselben 401 wie
ein falsches Passwort. Deshalb stand da „Benutzername oder Passwort stimmen
nicht", obwohl beides stimmte.

Angemeldet wird jetzt über /api/auth/login: der Weg nimmt den Code entgegen
und kennt remember_me. Das ist hier keine Bequemlichkeit, sondern die
Bedingung — mit zweitem Faktor kann Onyx sich nicht selbst neu anmelden, den
Code hat nur der Mensch. Ein gewöhnliches Token hielte sieben Tage,
remember_me hält hundertachtzig.

Damit wandert auch das Token in den Schlüsselbund. Bei einem Konto mit
zweitem Faktor ist es das einzige, womit Onyx noch hineinkommt; ginge es beim
Beenden verloren, müsste man sich bei jedem Start neu anmelden.

Die drei Fälle sind jetzt auseinandergehalten und einzeln beschriftet:
falsches Passwort, fehlender Code, falscher Code. Der Unterschied ist der
zwischen „Passwort neu tippen" und „App aufmachen" — und er steckt beim
Server nur im Begleittext eines 401.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 13:44:26 +02:00
Scarriffle
e2b86c0216 Calendarr direkt vom Server
Bisher las Onyx nur den Schnappschuss aus dem gemeinsamen Ordner. Der ist so
aktuell wie der letzte Start der Calendarr-App — wer sie eine Woche nicht
öffnet, sieht wochenalte Termine, und Onyx kann nichts dafür und nichts
dagegen. Der Live-Weg stand im Plan als „bewusst weggelassen, später ohne
Umbau nachrüstbar". Das stimmte: das Quellenprotokoll hat gehalten.

Ein einziger Aufruf genügt. /api/caldav/events fasst CalDAV-Konten, lokale
Kalender, Geburtstage, iCal-Abos und Google bereits zusammen — nachgebaut wird
nichts.

Angemeldet wird mit Adresse, Benutzername und Passwort statt mit einem Token,
und der Grund steht im Backend:

  auth.py:17   ACCESS_TOKEN_EXPIRE_MINUTES = 60 * 24 * 7   # 7 days

Ein eingetragenes Token wäre nach einer Woche tot. Onyx holt sich seines
deshalb selbst und erneuert es, bevor es abläuft — die Gültigkeit liest es aus
dem Token, statt sieben Tage anzunehmen; die stehen heute so im Server und
morgen vielleicht nicht mehr. Kommt trotzdem ein 401, wird einmal neu
angemeldet und der Abruf wiederholt.

Adresse und Benutzername stehen in den Einstellungen, das Passwort im
Schlüsselbund — `defaults read` ist keine Stelle, an der ein Passwort
mitgelesen werden soll. Geprüft wird beim Verbinden, nicht erst beim nächsten
Laden: ein Tippfehler, den man am Folgetag bemerkt, ist ein vermeidbarer.

Der Schnappschuss bleibt das Netz darunter. Ohne Zugangsdaten ändert sich
nichts, und ohne Netzwerk hält er, was Calendarr zuletzt geschrieben hat.
Nachgesehen wird am Server alle fünf Minuten statt alle zwei: ein Dateizugriff
kostet nichts, eine Anfrage über das Netz schon.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 13:34:57 +02:00
Scarriffle
c8f3054036 Calendarr: ein Blick alle zwei Minuten unter die Benachrichtigung
Onyx holt sich nichts, sondern liest den Schnappschuss, den Calendarr in den
gemeinsamen Ordner schreibt — kein Netzzugriff, kein zweiter Zwischenspeicher.
Gemeldet wird das über eine Darwin-Nachricht, und darauf hört Onyx.

Die Nachricht ist aber flüchtig: schreibt Calendarr, während Onyx nicht läuft
oder gerade startet, kommt sie nie an. Der Schnappschuss steht dann so lange
still, bis Calendarr das nächste Mal schreibt — und die Terminliste ist aus
unerfindlichen Gründen von gestern.

Also zusätzlich alle zwei Minuten nachsehen, solange Calendarr überhaupt
gefragt wird. Das kostet das Einlesen einer Datei von vierzehn Kilobyte.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 13:15:58 +02:00
Scarriffle
2aa60eedf9 Farben einstellbar — und erst mal überhaupt eine Farbe
Das Grün, das überall auftauchte, war die System-Akzentfarbe: `.tint` und
`.accentColor` werden ohne eigene Angabe dorthin durchgereicht, und das
betraf alle Popovers und das ganze Einstellungsfenster. Die Notch-Widgets
dagegen benutzten Onyx' eigenes Blau. Zwei Farben, ungewollt.

Jetzt eine, und die ist einstellbar. Ein neuer Reiter „Farben": Akzentfarbe
mit sechs Vorschlägen und einem Knopf, der die Systemfarbe übernimmt, dazu
das Paar für Herunter- und Hochladen samt Tauschknopf.

Die Signalfarben bleiben fest und stehen nur zur Ansicht dort. Gelb heißt
Warnung, Rot heißt kritisch, Grün heißt in Ordnung — bei Temperatur, Akku,
Lüfter und Fehlern. Wer sie umstellen kann, kann ihre Bedeutung zerstören;
ein rotes „alles gut" liest niemand richtig. Sichtbar sind sie trotzdem,
sonst sucht man die Warnfarbe im Reiter und findet sie nirgends.

Umgesetzt über die Tokens statt über vierzig Fundstellen: `Onyx.Color.accent`
ist keine Konstante mehr, sondern liest bei jedem Zugriff aus `OnyxTheme`.
Damit merkt SwiftUI die Abhängigkeit und zeichnet neu, sobald die Farbe sich
ändert. Dazu ein `.tint` an den vier Wurzeln — Panel, Popovers, Einstellungen,
Einrichtung —, damit auch Haken, Regler und Auswahlfelder mitziehen.

Nebenbei die Beschriftung: „Je Programm" heißt jetzt „Programme". Großgesetzt
las sich das als englisches „J-E".

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 23:24:40 +02:00
Scarriffle
49e1a46928 Widget-Optionen statt „Quellen", Reiterleiste von der Trennlinie herunter
Die Leiste saß mittig auf der Trennlinie unter dem Titelbalken.
`titlebarAppearsTransparent` allein reichte nicht — macOS zieht darunter
zusätzlich einen Trenner quer durchs Fenster. Der ist jetzt aus. Man setzt
keinen Titel auf eine Trennlinie.

„Quellen" war die Sicht des Programmierers: für den Nutzer ist die
Datenquelle eine Einstellung **des Kalenderwidgets** unter mehreren. Der
Bereich heißt jetzt „Widget-Optionen" und hat einen Abschnitt je Widget.

Kalender: woher die Daten kommen, Monatsraster oder Terminliste — und
endlich, welche Kalender überhaupt mitzählen. Gespeichert werden die
**abgewählten**, nicht die gewählten: kommt ein neuer Kalender dazu, ist er
damit automatisch dabei, statt dass man ihn suchen müsste, ohne zu wissen,
dass es ihn gibt. Der Filter lässt die Abdeckung unberührt — welche Kalender
man sehen will, sagt nichts darüber aus, für welchen Zeitraum Daten
vorliegen.

Wetter: dem Standort folgen oder einen festen Ort setzen, per Stadt oder
Postleitzahl. WeatherKit will Koordinaten, der Nutzer kennt Ortsnamen — die
Umsetzung passiert einmal beim Einstellen statt bei jedem Abruf. Der Ort
überlebt jetzt auch den Neustart; vorher stand nach jedem Start wieder der
Aufenthaltsort da.

Die Ablage-Einstellungen sind vom Widget-Reiter hierher gewandert, wo die
anderen Widget-Optionen stehen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 14:00:48 +02:00
Scarriffle
667fb61c96 Absturz beim XPC-Rückruf, Menü zurück, Fenster weg von der Notch
Der Absturzbericht war eindeutig:

  Thread 8: com.apple.NSXPCConnection.m-user…onyx.helper
    swift_task_isCurrentExecutorWithFlags
    closure #3 in FanControl.proxy()
    EXC_BREAKPOINT

Die Rückrufe der XPC-Verbindung erben die MainActor-Isolation der Methode,
in der sie stehen. XPC ruft sie aber auf seiner eigenen Warteschlange auf,
Swift 6 prüft das zur Laufzeit und beendet den Prozess. Das
`Task { @MainActor in … }` im Rumpf half nicht: die Prüfung geschieht beim
Betreten des Abschlusses, nicht beim Zugriff.

Alle sieben Rückrufe sind jetzt `@Sendable`. Und weil das eine Fehlerklasse
ist und kein Einzelfall, dieselbe Behandlung für die übrigen Stellen, an
denen ein MainActor-Typ einen Abschluss an eine Systemschnittstelle gibt:
Papierkorb, Vorschaubilder, Adapter-Ende, Darwin-Nachricht.

Dazu drei Dinge aus dem Bericht von eben:

Der Linksklick aufs Menüleistensymbol fuhr das Panel aus — und ging dabei
als Fixieren durch. Danach stand das Panel offen und reagierte auf nichts
mehr. Das war schlechter als das Problem, das es lösen sollte. Ein
Statuselement zeigt bei einem Klick sein Menü; alles andere überrascht.
„Panel öffnen" bleibt draußen.

Ein Klick daneben schließt jetzt auch ein fixiertes Panel. „Klick fixiert"
ist eine gute Regel, aber wer sie nicht kennt, sitzt sonst vor etwas, das
offen steht und nicht reagiert — und sucht den Fehler in der App.

Einstellungs- und Einrichtungsfenster gehen nicht mehr direkt unter der
Notch auf. `center()` setzt oberhalb der Mitte; der Schließknopf landete
damit so weit oben, dass man auf dem Weg dorthin die Notch auslöste.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 12:54:32 +02:00
Scarriffle
b22a44ba70 Mediensteuerung hochkant, Symbole wieder sichtbar, „Auto" als Zustand
Die Mediensteuerung stand nebeneinander: Cover links, alles andere in den
verbleibenden gut hundert Punkten. Daher „Bernhard H…" statt eines Titels.
Jetzt übereinander, wie es zu einer hochkanten Kachel passt.

Das Cover ragte zusätzlich über die Kachel hinaus, weil `clipShape` vor dem
Rahmen stand — beschnitten wurde damit auf die Eigengröße des Bildes, und
die ist bei einem Podcast-Cover ein Vielfaches. Erst Rahmen, dann
beschneiden.

Menüleistensymbole waren kaum zu sehen. `color.set()` vor `image.draw(in:)`
färbt ein Template-Bild nicht: es wird schwarz gezeichnet, auf einer dunklen
Menüleiste also unsichtbar. AppKit färbt Template-Bilder nur ein, wenn sie
als `image` eines Buttons gesetzt sind — in einer selbst gezeichneten Ansicht
muss die Farbe in die Symbolkonfiguration. Betraf alle fünf Zeichenstellen,
nicht nur die Lüfter.

„fans.auto" stand als roher Schlüssel da: Xcode hatte ihn extrahiert, gefüllt
wurde er nie. Beim Nachsehen waren es 35 solche Einträge über alle Kataloge
hinweg — die meisten reine Formatschlüssel, die als Durchreicher trotzdem
einen Wert brauchen.

Der Automatik-Knopf ist jetzt eine gefüllte Pille, wenn sie greift. Blauer
Text sieht aus wie ein Link und nicht wie ein Zustand.

Und ein Absturz, der noch niemandem passiert ist: meldet der Helfer für einen
stehenden Lüfter keine Grenzen, hätte `Slider(in: 0...0)` die App beendet.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 11:12:33 +02:00
Scarriffle
93fe95827f Panel wächst in die Breite, Menüleiste wird schmaler
Das Raster ist weg. Widgets stehen nebeneinander, alle gleich groß, in
der Reihenfolge aus den Einstellungen. Das Panel sitzt am oberen Rand —
nach unten zu wachsen bedeckt den Bildschirm, nach rechts und links legt
es sich in den ohnehin leeren Streifen neben der Notch. Eine zweite Reihe
entsteht erst, wenn der Bildschirm keine weitere Kachel mehr hergibt.

Die Größenauswahl fällt damit weg, und das ist kein Verlust: ein 2×1
neben einem 2×2 lässt oben rechts eine Lücke, die niemand füllen kann und
die aussieht wie ein Fehler. Genau daher kam auch die Überlappung. Ein
Test prüft jetzt für ein bis zwölf Kacheln, dass sich keine zwei
schneiden und alle vollständig im Panel liegen — außerhalb heißt oben:
hinter der Notch. Kacheln werden zusätzlich beschnitten, damit
überquellender Inhalt nicht über den Nachbarn zeichnet.

Der Kalender wählt jetzt zwischen Monatsraster und Terminliste. Das war
vorher an die Kachelgröße gekoppelt und ist in Wahrheit eine Frage
dessen, was man sehen will.

In der Menüleiste wird die Breite gemessen statt geschätzt. Vorher stand
je Darstellungsart eine feste Zahl im Code, großzügig gewählt — mit dem
Ergebnis, dass neben jedem Wert Platz für ein weiteres Symbol blieb, in
dem nichts stand. Gemessen wird die breiteste vorkommende Zeichenfolge,
nicht die gerade angezeigte, sonst springt die Leiste bei jedem Messwert.
Die Balkendarstellung bekommt ihre Breite aus der Kernzahl, die erst nach
der ersten Messung feststeht.

Popover schließen jetzt beim Klick daneben. `behavior = .transient`
genügt nicht: es greift, solange die eigene App aktiv ist, aber Onyx läuft
als .accessory und wird durch einen Klick auf ein Statuselement nicht
aktiviert. Ein Klick in ein fremdes Fenster erreichte das Popover gar
nicht. Ein globaler Beobachter sieht solche Klicks, ein lokaler die in der
eigenen App, Escape schließt ebenfalls — und es ist immer nur eines offen.

Mixer und Lüfter haben eigene Menüleistenelemente. Beides regelt man
mitten in etwas anderem; der Weg über ein Einstellungsfenster war zu weit.
Die Lüfter sind damit auch als Panel-Kachel echt statt Platzhalter.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 11:07:20 +02:00
Scarriffle
a0342205fd Phase 9: Einrichtung, Autostart, Notarisierung — und die Mixer-Optik
Die Einrichtung beim ersten Start erklärt jede der vier Sachen einzeln und
fragt jede einzeln an. Vier Systemdialoge hintereinander wären der übliche
Weg und der falsche: wer nicht weiß wofür, klickt viermal „Nicht erlauben",
und danach fragt macOS nie wieder. Sie kommt beim ersten Start immer, auch
wenn zufällig schon alles erlaubt ist — sie erklärt auch den Helfer und den
Autostart.

Beim Autostart ist `requiresApproval` der Zustand, der weh tut. Wer das
Anmeldeobjekt in den Systemeinstellungen abgeschaltet hat, kann in Onyx auf
den Schalter drücken, so oft er will. Als „aus" angezeigt führt das in eine
Schleife, also steht dort jetzt, wo es weitergeht.

Der Mixer verliert den Schalter je Programm. Zehn Mini-Schalter untereinander
sind das, was den Eindruck macht; am Regler zu ziehen ist ohnehin die
Entscheidung, dieses Programm zu regeln, und der große Ausschalter stellt
alles zurück. Der Regler ist selbst gezeichnet — der Systemregler bringt sein
eigenes Erscheinungsbild mit und kann nicht zeigen, worauf es hier ankommt:
den Pegel und die Grenze bei 100 %.

Der Pegel wird im selben Durchlauf gemessen, in dem verstärkt wird, und über
`Atomic` weitergereicht. Eine gewöhnliche Eigenschaft wäre ein Wettlauf, eine
Sperre im Audiothread der klassische Weg zu Aussetzern. Dabei fällt das
`Date()` aus dem Echtzeitpfad, das dort nie hingehört hat.

Zwei Funde beim Bauen des Release-Wegs, beide hätten erst nach dem Hochladen
zur Ablehnung geführt: der Helfer wurde ohne sicheren Zeitstempel signiert,
und das Adapter-Framework ad-hoc. Beides gilt jetzt nur noch im Debug.
Scripts/release.sh prüft Zertifikat und Notarisierungsprofil vorweg, statt
nach zehn Minuten Bauen zu scheitern.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 10:36:26 +02:00
Scarriffle
8308536227 Phase 8: Ablage, AirDrop und Calendarr
Calendarr liefert Termine über den Gruppencontainer. Streng lesend: keine
eigene Anmeldung, kein Netz, kein Schreiben zurück.

Die Abdeckung ist der Kern und kein Detail. Der Schnappschuss reicht 49
Tage nach vorne, und das steht nirgends in der Datei — es ist zugesagtes
Verhalten des Schreibers. Außerhalb liegt keine Information vor, nicht
keine Termine; das Monatsraster graut solche Tage aus, statt „frei" zu
behaupten. Verlockend wäre, die Abdeckung aus dem frühesten Termin
abzuleiten. Das ist falsch, und ein Test hält es fest: mehrtägige Termine
ragen ins Fenster hinein und werden mitgeschrieben, obwohl ihr Anfang
nicht abgedeckt ist.

Bei „beide Quellen" ist die Abdeckung der Schnitt, nicht die Vereinigung.
Ein Tag gilt nur als bekannt, wenn ihn jede Quelle abdeckt. Umgekehrt
darf ein Ausfall einer Quelle die andere nicht mitreißen: Calendarr nie
geöffnet zu haben knipst den Apple-Kalender nicht aus.

Die Ablage kopiert, statt zu verweisen. Anhänge aus Mail oder WhatsApp
liegen in temporären Verzeichnissen — ein Verweis wäre in Stunden tot,
und die Ablage wäre leer, wenn man sie braucht. Aus demselben Grund nimmt
die Fläche UTType.item statt public.file-url an: solche Anhänge kommen
als Dateiversprechen, und loadFileRepresentation löst beides ein. Die
übergebene Datei existiert nur innerhalb des Rückrufs, also wird sie dort
sofort gesichert statt später auf dem MainActor.

Gelöscht wird in den Papierkorb. Automatisches Aufräumen ist standardmäßig
aus — eine Ablage, die ungefragt löscht, ist ein Papierkorb mit
Zeitschaltuhr.

Nebenbei: „mixer.on" und „network.vpn.active" standen als rohe Schlüssel
in der Oberfläche. Label(_:systemImage:) kennt kein Bundle und sucht immer
im Hauptbundle.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 10:16:19 +02:00
Guido Schmit
873c763d50 Kalenderberechtigung: Anfrage aus dem Vordergrundfenster
TCC zeigt den Dialog nur, wenn eine App im Vordergrund ist, an die er gehören
kann. Bei einer App ohne Fenster verpufft die Anfrage kommentarlos: sie kommt
mit false zurück, der Status bleibt notDetermined, und in den
Systemeinstellungen taucht die App nie auf — dort lässt sich auch nichts von
Hand hinzufügen, Einträge entstehen ausschließlich durch eine echte Anfrage.

Deshalb fragt der Reiter Berechtigungen jetzt selbst, sobald er sichtbar ist,
mit 400 ms Vorlauf: Aktivierung wirkt asynchron, ohne die Pause fragt Onyx
während es formal noch im Hintergrund liegt.

CalendarAuthorization trennt undetermined von denied. Im ersten Fall lohnt eine
Anfrage, im zweiten zeigt macOS nie wieder einen Dialog und es hilft nur der
Weg über die Systemeinstellungen — dorthin führt der Knopf dann auch.

Korrektur einer eigenen Fehldiagnose: promptPolicy = 0 im tccd-Protokoll gehört
zu kTCCServiceReminders, nicht zum Kalender. Der bekommt durchgehend
promptPolicy = 4, Nachfragen war also die ganze Zeit erlaubt. Die tatsächlichen
Ursachen waren die ausgelagerte Debug-dylib und ein verklemmter TCC-Eintrag.
2026-08-10 18:26:10 +02:00
Guido Schmit
40bd83e49e Berechtigungsdialog und Einstellungsfenster reparieren
Zwei Fehler, beide durch Messen gefunden statt durch Raten — und einer davon
war meine eigene fehlerhafte Diagnose: `log show` wurde von zsh abgefangen, ich
hatte stderr umgeleitet und die Fehlermeldung nie gesehen. Meine Aussage "keine
TCC-Einträge, also wurde nie gefragt" stützte sich damit auf einen Befehl, der
gar nicht lief.

Einstellungsfenster: SwiftUIs Settings-Szene wird über den privaten Selektor
showSettingsWindow: geöffnet, dessen Name sich zwischen macOS-Versionen schon
geändert hat und der bei .accessory-Apps ohne Menüleiste unzuverlässig ankommt.
Der Menüeintrag tat schlicht nichts. Jetzt ein eigenes NSWindow.

Kalenderberechtigung, zwei Ursachen übereinander:

Xcode lagert im Debug-Build den Programmcode in eine eigene dylib aus (für
SwiftUI-Vorschauen). Das Hauptprogramm ist dann nur ein Rumpf, und TCC ordnete
die Anfrage dem Rumpf zu — kTCCServiceCalendar erreichte tccd überhaupt nicht.
ENABLE_DEBUG_DYLIB = NO behebt das; danach erscheint die Anfrage im Protokoll.

Danach immer noch kein Dialog: promptType 1, aber promptPolicy 0. TCC bereitet
den Dialog vor und entscheidet sich dagegen, weil keine App im Vordergrund ist,
an die er gehören könnte. NSApp.activate davor hilft nicht — Aktivierung wirkt
asynchron und ist beim Aufruf noch nicht durch. Deshalb wird beim ersten Start
das Einstellungsfenster auf dem Reiter Berechtigungen geöffnet: dort steht ein
echtes Fenster im Vordergrund, und der Nutzer weiß, warum gefragt wird.

Folgefehler dabei: ohne Berechtigung zeigte das Widget "Nichts mehr für heute"
— eine Aussage, die es ohne Zugriff gar nicht treffen kann. refresh() fragt
jetzt nicht mehr selbst nach und meldet ohne Berechtigung ehrlich `denied`.

Fehler aus requestFullAccessToEvents werden nicht mehr mit try? verschluckt.
2026-08-10 18:20:21 +02:00
Guido Schmit
70d4d67cca Phase 3: Kalender-Widget mit echten EventKit-Daten
Die Unterscheidung zwischen "keine Termine" und "keine Information" steckt von
Anfang an in den Grundlagen, nicht als Nachtrag für Calendarr. Ein Kalender
ohne Termine und ein Kalender, über den nichts bekannt ist, sehen in einer
Liste identisch aus — nämlich leer. Ein leerer März ist überzeugend und
schlicht falsch, wenn die Quelle nur 49 Tage abdeckt.

EventWindow trägt deshalb eine coverage mit. Bei EventKit ist sie der
angefragte Zeitraum, weil direkt abgefragt wird; bei Calendarr wird sie später
aus dem Snapshot kommen. Tage außerhalb werden im Mini-Monat ausgegraut und
tragen einen erklärenden Hinweis, statt als frei durchzugehen.

Die Abdeckung gewinnt auch gegen widersprüchliche Eingaben: liefert eine Quelle
einen Termin für einen Tag, den sie nach eigener Angabe nicht abdeckt, bleibt
der Tag unbekannt. Sonst behauptet die Anzeige mehr zu wissen, als belegt ist.
Als Test festgehalten.

CalendarSourceState statt eines Optionals: denied, neverWritten, loggedOut,
incompatible und unreadable bekommen jeweils eine eigene Antwort in der
Oberfläche. "Nichts anzuzeigen" ist keine.

Serientermine bekommen eine aus Kennung und Beginn zusammengesetzte ID —
EKEvent.eventIdentifier ist für alle Vorkommen gleich, eine Terminliste mit
einer täglichen Serie fiele sonst auf einen Eintrag zusammen.

Monatsraster testgetrieben, inklusive Schaltjahr, Wochenstart Montag wie
Sonntag und der Regel, dass das Ende der Abdeckung nicht mehr dazugehört.

93 Tests grün.
2026-08-10 18:07:44 +02:00