Ein eigener Sperrbildschirm — und ohne gespeichertes Passwort

Kameraaufnahme, Anlernen über drei Posen, Fenster je Bildschirm auf
Bildschirmschoner-Ebene, Passwortrückfall.

**Das Anmeldepasswort wird nicht gespeichert.** Ein Spike hat den Weg
freigeräumt: `ODRecord.verifyPassword` ist öffentliche API, die Eingabe geht
direkt hinein, das Ergebnis ist ein `Bool`, danach ist die Zeichenkette wieder
weg. Damit fällt der Grund weg, aus dem vergleichbare Programme sich das
Passwort geben lassen und in die Keychain legen.

Angelernt wird über drei Posen mit je fünf Aufnahmen. Der Merkmalsvektor ist ein
allgemeiner Bildmerkmalsvektor und kein Gesichtsmerkmal — er reagiert auf
Kopfhaltung und Beleuchtung mit. Eine einzige Aufnahme beschreibt genau eine
Haltung bei genau einem Licht.

Die Vektoren liegen in der Keychain, nicht in einer Datei: aus ihnen lässt sich
kein Bild zurückgewinnen, aber wer sie hat, kann prüfen, ob eine bestimmte
Person vor der Kamera stand.

Die Einschränkung steht auf dem Sperrbildschirm selbst und nicht im
Kleingedruckten: Bequemlichkeit, keine Sicherheitsgrenze; der Vergleich läuft
über die Webcam und lässt sich mit einem Foto täuschen. Wer sich darauf
verlässt, tut es dort.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Scarriffle
2026-09-05 21:22:32 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 3da673662f
commit e3b215a1dd
23 changed files with 1605 additions and 1 deletions
@@ -0,0 +1,48 @@
import AppKit
/// Das Fenster, das den Bildschirm verdeckt.
///
/// **Und was es nicht ist.** Dieses Fenster ist Bequemlichkeit, keine
/// Sicherheitsgrenze. Wer den Prozess beendet, sich per SSH anmeldet oder den
/// Rechner neu startet, kommt daran vorbei. Es ersetzt nicht die Sperre von
/// macOS — es legt sich davor, damit das Entsperren per Gesicht überhaupt
/// stattfinden kann.
///
/// Diese Einschränkung steht auch in den Einstellungen und im Onboarding, in
/// denselben klaren Worten. Ein Sperrbildschirm, den man für sicher hält,
/// obwohl er es nicht ist, ist schlechter als gar keiner.
public final class LockWindow: NSWindow {
public init(screen: NSScreen) {
super.init(contentRect: screen.frame,
styleMask: [.borderless],
backing: .buffered,
defer: false)
// Über allem, was der Benutzer sonst offen hat — auch über Vollbild.
level = .screenSaver
collectionBehavior = [.canJoinAllSpaces, .fullScreenAuxiliary, .stationary,
.ignoresCycle]
isOpaque = true
backgroundColor = .black
hasShadow = false
// Nicht in Bildschirmfotos und Bildschirmfreigaben: was hier steht, ist
// eine Passworteingabe.
sharingType = .none
isMovable = false
setFrame(screen.frame, display: true)
}
/// Muss Tastatureingaben annehmen können — sonst landet das Passwort im
/// Fenster darunter.
public override var canBecomeKey: Bool { true }
public override var canBecomeMain: Bool { true }
/// Schluckt, was nicht ins Passwortfeld gehört.
///
/// Vor allem `cmd+q` und `cmd+w`: ein Sperrbildschirm, den man mit einem
/// Tastendruck schließt, ist keiner.
public override func performKeyEquivalent(with event: NSEvent) -> Bool {
event.modifierFlags.contains(.command) ? true : super.performKeyEquivalent(with: event)
}
}