Was neu drinsteht, damit der naechste Agent es nicht selbst herausfinden muss: die drei Entwurfsentscheidungen der Stufe 2 (Dashboard in einem Abruf, Nachschlagewerk im AppZustand, Suche erst beim Absenden), die zwei Fallen der Uebertrags-Paarung, und dass die Modellpruefung jetzt ein Test ist statt Handarbeit - samt dem Befehl, die Pruefdatei neu zu erzeugen. Naechster Schritt steht oben: Stufe 3, davor nur noch Backend-Ergaenzung D. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
6.5 KiB
Certain für iOS
Native App zum Certain-Backend.
Wer hier weiterarbeitet, liest zuerst UEBERGABE.md. Dort steht, was entschieden ist, was fertig ist, was als Nächstes dran ist und welche Eigenheiten das Backend hat. Dieses README erklärt nur das Projekt.
Bauen und starten
Einfach Certain.xcodeproj öffnen — es liegt mit im Repository.
Die Wahrheit ist aber project.yml: eine XcodeGen-Spezifikation, aus der das
Projekt entsteht. Wer eine Swift-Datei anlegt, läuft danach einmal
xcodegen generate, sonst kennt Xcode sie nicht. Ein neuer Ordner will
ausserdem eine Zeile unter sources:.
brew install xcodegen # einmalig
cd ios && xcodegen generate
xcodebuild -project Certain.xcodeproj -scheme Certain \
-destination 'platform=iOS Simulator,name=iPhone 17 Pro' build
xcodebuild -project Certain.xcodeproj -scheme Certain \
-destination 'platform=iOS Simulator,name=iPhone 17 Pro' test
Festgelegt sind dort: Bündelkennung com.scarriffle.certain, Team
PP34X97WS3, iPhone und iPad, Grundsprache Deutsch, iOS 26 als
Mindestversion, Sprachfassung Swift 5. Wer mit einem anderen Apple-Konto baut,
trägt seine Team-ID in project.yml ein.
Nur https. App Transport Security steht auf der Voreinstellung, ein Server
unter http://… wird also abgewiesen — auch http://localhost beim
Entwickeln. Das ist Absicht: über die Verbindung geht die Gerätemarke, ein
Vollzugang. Wer eine Ausnahme braucht, trägt sie bewusst in project.yml ein.
Was wohin gehört
| Ordner | Inhalt |
|---|---|
App/ |
Einstiegspunkt, Navigation, globaler Zustand |
Netzwerk/ |
Client, Endpunkte, Fehler, Offline-Ablage |
Modelle/ |
Codable-Typen, eins zu eins zu den Backend-Schemas |
Bausteine/ |
Wiederverwendetes: Geld, Farben, Symbole, Zustandsansichten |
Anmeldung/ |
Server-Adresse, Anmeldung, zweiter Faktor, Passwortwechsel |
Dashboard/ |
Die Übersicht: vier feste Karten |
Budget/ |
Soll gegen Ist, Monat für Monat |
Buchungen/ |
Buchungsliste mit Suche und Filtern |
Abos/ |
Verträge und Abos |
Konten/ |
Kontenliste |
Texte/ |
Übersetzungen, Deutsch und Englisch zeilengleich |
Tests/ |
Logiktests ohne Netz, plus die Modellprüfung gegen Fixtures/antworten.json |
Wie die Anmeldung funktioniert
Das Backend kennt für die Weboberfläche nur ein Sitzungs-Cookie. Für die App
wurde eine Gerätemarke der Reichweite app ergänzt
(backend/app/models.py, TokenScope). Der Ablauf:
- Nutzer gibt die Server-Adresse ein. Die App prüft mit
GET /api/version, ob dort überhaupt ein Certain läuft. - Nutzer meldet sich mit Benutzername und Passwort an — über das normale Cookie, inklusive zweitem Faktor und Pflicht-Passwortwechsel, falls fällig.
- Noch in derselben Sitzung legt die App über
POST /api/inbox/tokensmitscope: "app"eine Marke an und legt deren Klartext im Schlüsselbund ab. - Danach läuft alles über den Header
X-Certain-Token. Das Cookie wird verworfen.
Damit gibt es kein Passwort auf dem Gerät und keinen Ablauf nach 30 Tagen. Die Marke lässt sich am Rechner unter Einstellungen → Gerätemarken einzeln widerrufen; danach sperrt sie sofort.
Eine App-Marke kann keine weitere Marke ausstellen — das geht nur mit einer echten Anmeldung. Sonst hätte ein Dieb sich Ersatzschlüssel ausgestellt und das Widerrufen wäre wirkungslos.
Später: Erweiterungen
Teilen-Menü und Kurzbefehle kommen in Stufe 6. Beide brauchen Zugriff auf dieselbe Marke wie die App. Dafür ist im Projekt nötig:
- eine App-Gruppe (
group.<deine-bundle-id>) für die Server-Adresse, - eine geteilte Schlüsselbund-Gruppe für die Marke selbst.
Netzwerk/Ablage.swift liest beides bereits aus Konstanten, die du an einer
Stelle setzt (Ablage.gruppe). Solange keine Erweiterung existiert, funktioniert
alles auch ohne App-Gruppe.
Was die App bewusst nicht kann
- Bankkonten verbinden. Die Bank leitet auf eine feste Web-Adresse zurück, die bei Enable Banking registriert ist. Abrufen und Zuordnen geht nativ, das Herstellen der Verbindung bleibt im Browser.
- Postfach einrichten und Sicherung/Wiederherstellung. Gehört an den Rechner.
- Benutzerverwaltung. Administration für Mehrbenutzerbetrieb.
Was geprüft ist — und was nicht
Geprüft: Jedes Feld der Modelle wurde gegen echte Antworten eines
laufenden Backends verglichen (/api/version, /api/auth/me, /api/accounts,
/api/settings, /api/inbox/tokens). Alle Namen stimmen überein. Dabei kam
heraus, dass created_at ohne Zeitzone und mit Mikrosekunden kommt
(2026-10-20T14:18:15.780705) — dafür hat Zeitpunkt einen dritten Leser,
und GrundlagenTests deckt den Fall ab.
Ebenfalls geprüft: Dass es übersetzt. Ein einziger Fehler in 2600 blind
geschriebenen Zeilen ([:] statt [] in CertainClient.schickeDatei), danach
keine Warnung im eigenen Code, 28 Tests grün, Start im Simulator bis zur
Serverabfrage.
Nicht geprüft: Der Weg gegen ein echtes Backend — anmelden, zweiter Faktor, Marke anlegen, Konten laden.
Wo es beim ersten Bauen am ehesten klemmte
Nichts davon trat ein; die Liste bleibt als Landkarte der heiklen Stellen.
@testable import CertaininTests/GrundlagenTests.swift— muss auf den Namen deines App-Ziels zeigen. Heisst es anders, anpassen.Laderist eine generische@Observable-Klasse. Das geht, ist aber die ungewöhnlichste Konstruktion hier. Falls der Übersetzer murrt: Die Klasse wird bisher nur an einer Stelle benutzt (KontenListe).- Nebenläufigkeit.
AppZustandist@MainActor,CertainClientein Actor. Unter strikter Nebenläufigkeitsprüfung kann es an den Übergängen Warnungen setzen. Tabund.tabViewStyle(.sidebarAdaptable)inRootAnsichtsetzen iOS 18 voraus. Bei iOS 26 als Mindestversion kein Problem.- Die Tests nutzen Swift Testing (
import Testing,@Test,#expect), nicht XCTest. Xcode 16 und neuer kann beides im selben Ziel.
Schick mir die Fehler, dann räumen wir sie weg.
Stand
Stufe 1: Gerüst, Anmeldung samt zweitem Faktor und Passwortwechsel, Kontenliste. 21 Swift-Dateien, rund 2600 Zeilen. Siehe den Plan im Repository für die weiteren Stufen.
Noch nicht in der App, obwohl in Stufe 1 erreichbar: Einen zweiten Faktor einrichten geht nur im Browser. Wer ein Konto hat, für das die Richtlinie MFA verlangt, sieht deshalb einen Hinweis mit Link statt eines Einrichtungs- Assistenten. Das kommt mit den Einstellungen in Stufe 5.