Eine Saeule 3a ist gesperrt – bis zur Rente, zur Selbstaendigkeit oder
zur Auswanderung. Bisher zaehlte ihr Stand in dieselbe Summe wie das
Girokonto, und die Antwort auf "wie viel habe ich" war um genau diesen
Betrag zu hoch. Das Geld steht da und ist doch nicht da.
Konten lassen sich jetzt als gebunden kennzeichnen. "Gesamt" zeigt dann
nur noch, was wirklich ausgegeben werden kann; darunter steht
"zusaetzlich CHF 2'004.61 gebunden" – aufklappbar, mit jedem Konto
einzeln. Eine Summe, die man nicht nachrechnen kann, muss man glauben.
Verschwiegen wird nichts: Der Saldo bleibt am Konto stehen, und
Vermoegensverlauf wie Nettovermoegen rechnen weiter damit. Es nicht
ausgeben zu koennen heisst nicht, es nicht zu besitzen – das ist der
ganze Unterschied, und ein Test haelt ihn fest.
Ein eigenes Kennzeichen, keine Ableitung aus dem Kontotyp: Ein frei
verkaeufliches Depot und eine gesperrte Saeule 3a kommen beide als
"depot" herein. Am Typ laesst sich das nicht ablesen – am
ausdruecklichen Eintrag schon.
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Wer seinen Kreditrahmen festhalten wollte, hatte dafuer nur den
Anfangssaldo. Also standen dort 2.500, und Certain meldete ein Vermoegen,
das es nicht gibt: Das Geld ist nicht da, es darf nur ausgegeben werden.
Jetzt hat der Rahmen ein eigenes Feld – sichtbar nur bei Kreditkarten,
denn an einem Girokonto gaebe es nichts zu begrenzen. Die Kontokarte
zeigt daneben, was noch geht ("noch 1.754,50 von 2.500,00 frei") und
warnt, wenn der Rahmen ueberzogen ist.
Der Saldo selbst bleibt, was er ist: abbezahlt null, jede Ausgabe ins
Minus, die Rechnung holt ihn zurueck. Gerechnet werden musste dafuer
nichts neu – die Saldenrechnung war schon vorzeichenoffen.
Zwei Dinge fielen dabei auf und sind miterledigt:
- Die Summe "Gesamt" auf der Kontenseite zaehlte archivierte Konten mit,
das Backend nicht. Zwei Zahlen fuer dieselbe Sache.
- "Gesamt" wurde ungefaerbt ausgegeben. Solange nur Guthaben
zusammenkamen, fiel das nicht auf; mit einer Kartenschuld stuende ein
negatives Gesamt still und unauffaellig da.
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Wer auf ein Pocket spart, budgetiert dafuer eine Ausgabe – im Budget stand
davon aber nichts. Zwei Gruende:
Erstens gibt es zwei Formen von Uebertrag. Die eine ist EINE Buchung mit
Zielkonto, wie sie das Formular anlegt; nur fuer die gab es die Sparen-Logik.
Die andere sind ZWEI verknuepfte Buchungen, und genau so kommt ein Uebertrag
ueber die Bankanbindung herein. Beide Seiten uebersprang die Auswertung
ausnahmslos.
Zweitens hing das Sparen am Kontotyp. Ein Revolut-Pocket ist bei der Bank ein
ganz normales Konto und kommt als "girokonto" herein – am Typ ist nicht
abzulesen, dass man darauf spart.
Jetzt sagt man es dem Konto einmal ("Sparen gegen Kategorie X"), und es gilt
fuer beide Formen. Wer eine einzelne Bewegung anders sieht, nimmt sie an der
Buchung heraus oder gibt ihr eine eigene Kategorie – dieselben zwei Felder wie
bisher.
Der Normalfall aendert sich nicht: Ein Uebertrag auf ein Konto ohne Sparziel
ist weiterhin bloss verschobenes Geld.
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Zwei Sachen aus derselben Wurzel: Wenn ein Saldo nicht stimmt, sieht man nicht,
warum, und kann auch nichts dagegen tun.
Ein Klick auf den Kontostand zeigt jetzt die Rechnung: Anfangsbestand,
Einnahmen, Ausgaben, Uebertraege raus und rein – jeweils mit der Anzahl der
Buchungen – und was daraus wird. Darunter der Saldo der Bank und, einzeln
aufgefuehrt, alle Uebertraege des Kontos. Genau die sind die haeufigste
Ursache und in einer langen Buchungsliste am schwersten zu ueberblicken.
Rechnung und Kontenliste kommen aus EINER Quelle: ``account_balance_cents``
liest jetzt aus der Aufschluesselung. Sonst koennte die Anzeige etwas anderes
behaupten als der Saldo, und man suchte den Fehler im Falschen.
Ausserdem war der Knopf "Saldo der Bank uebernehmen" verschwunden, sobald die
Bank nur einen verfuegbaren Saldo meldet. Das war zu weit gedacht: Nicht
vergleichbar heisst nicht, dass man nicht angleichen duerfte. Der Knopf ist
zurueck, und die Nachfrage sagt in dem Fall, worauf man sich einlaesst – der
verfuegbare Saldo enthaelt Vorgemerktes, das spaeter noch als Buchung kommt.
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Die staendige Meldung "weicht ab" hatte mehrere Quellen, und eine davon war
ueberhaupt keine Abweichung.
1. Ein VERFUEGBARER Saldo enthaelt Vorgemerktes. Certain bucht Vorgemerktes
bewusst nicht – es kaeme spaeter mit anderer Kennung ein zweites Mal. Beides
zu vergleichen musste also dauerhaft danebengehen. Verglichen wird jetzt nur
noch ein GEBUCHTER Saldo (CLBD, ITBD, PRCD); sonst steht dort "verfuegbarer
Saldo, nicht vergleichbar" und keine Abweichung.
2. Die Saldi wurden VOR den Umsaetzen geholt und sofort geschrieben. Brach der
Umsatz-Abruf danach ab, stand ein aktueller Saldo neben altem Bestand – und
die Anzeige meldete eine Abweichung, die nur aus der Reihenfolge kam. Sie
kommen jetzt zuletzt. Ohne Kontozuordnung weiterhin zuerst: Dort gibt es
keine Umsaetze zu holen, und bei mehreren gleich aussehenden Pockets ist der
Betrag das Einzige, woran man sie unterscheidet.
3. Jeder weitere Abruf griff nur drei Tage hinter den letzten zurueck. Banken
buchen mitunter spaeter zurueck; was einmal ausserhalb lag, kam nie wieder.
Jetzt sieben Tage – doppelt holen kostet nichts, die Kennung des Umsatzes
faengt es exakt ab.
Damit ist die Anzeige nicht mehr nur ehrlicher, sondern zeigt auch wieder auf
etwas: Steht dort eine Abweichung, ist sie echt.
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Bei einer Fremdwaehrungs-Zahlung nennt die Bank oft ihren echten Kurs und den
Betrag in der Ausgangswaehrung. Certain warf das weg und naeherte mit dem
EZB-Kurs. Das faellt genau dort auf, wo es teuer ist: Die spaeter gelieferte
Gegenseite eines Uebertrags laesst sich mit einem geschaetzten Betrag nicht als
dieselbe Bewegung wiedererkennen.
Der Uebertrag waehlt jetzt in drei Stufen: der von der Bank genannte
Gegenbetrag (exakt), sonst ihr Kurs, sonst die EZB. Nur die erste Stufe gilt
als bekannt – daran haengt, ob bei einem angebundenen Zielkonto nachgefragt
wird.
Der Parser klopft mehrere Formen ab, weil die Feldnamen je Anbindung
verschieden sind, und setzt still nichts, wenn keine passt. Keine dieser Formen
ist gegen echte Daten geprueft; ein falscher Kurs saehe aus wie ein richtiger,
deshalb wird lieber gar keiner gesetzt.
Ausserdem ein Knopf auf der Kontenseite: den Saldo der Bank als richtig
uebernehmen. Die Differenz wandert in den ANFANGSBESTAND – sie steht fuer
Bewegungen, die Certain nie gesehen hat, und genau dafuer ist er da. Eine
Korrekturbuchung stuende dagegen fuer immer in der Liste und liefe durch jede
Auswertung. Die Buchungen bleiben unangetastet.
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Certain rechnet den Saldo bisher ausschliesslich selbst aus: Anfangsbestand
plus alle Buchungen. Stimmt eine Buchung nicht, faellt das erst auf, wenn man
von Hand mit dem Auszug vergleicht.
Der von der Bank gemeldete Saldo wird jetzt mitgefuehrt und danebengestellt.
Weicht er ab, fehlt oder doppelt eine Buchung – und man sieht es auf der
Kontenseite und in den Einstellungen sofort, statt es zu suchen.
Banken melden mehrere Saldi nebeneinander; ausgewaehlt wird der gebuchte, denn
nur der ist mit Certains Rechnung vergleichbar. Ein verfuegbarer Saldo enthaelt
Vorgemerktes oder einen Ueberziehungsrahmen.
Die Saldi kommen auch fuer noch nicht zugeordnete Konten: Bei mehreren
Revolut-Pockets ist der Betrag oft das Einzige, woran man sie unterscheidet.
Ein Fehler bei einem Konto beendet den Durchlauf nicht.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Die Liste stand in der Anlegereihenfolge, die selten die gewuenschte ist.
Neuer Endpunkt PUT /accounts/order nimmt die IDs in der gewuenschten Folge
und schreibt die Position; er muss vor /{account_id} stehen, sonst faengt
die ID-Route den Pfad ab. Fremde IDs werden abgewiesen.
In der Kontenliste zwei Pfeile je Zeile, optimistisch sortiert, damit die
Liste beim Klicken nicht springt.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Beide Konto-Spalten einer Buchung hingen an ON DELETE CASCADE. Wurde ein
Zielkonto geloescht, verschwand die ganze Buchung – auch die Abgangsseite,
die einem anderen Konto gehoert. Dessen Saldo stieg dadurch stillschweigend
um den Uebertrag; beim Loeschen von 'Revolut investments' waren es 1'020.99.
Vor dem Loeschen werden solche Uebertraege jetzt zu gewoehnlicher Ausgabe
bzw. Einnahme auf dem verbleibenden Konto. Nur was allein am geloeschten
Konto haengt, geht mit ihm.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
_set_identifiers glich die Liste per clear()+neu-Anlegen ab; SQLAlchemy fügte
dabei die (unveränderten) Identifikatoren vor dem Löschen ein und verletzte so
UNIQUE(account_id, kind, value_norm) -> Internal Server Error beim Speichern.
Jetzt als Diff: unveränderte behalten, nur fehlende hinzufügen / überzählige
entfernen. Betrifft alle Identifikator-Arten (IBAN/Nummer/Text).
Regressionstest: Umbenennen mit unverändertem Identifikator + Entfernen (76 grün).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Regeln:
- Schlagwörter mit optionaler Betragsbedingung (z. B. „SV = 5.00 → Restaurant");
Betrags-Regeln gewinnen vor betragslosen
- Transfer-Schlagwörter (Text → Transfer) auf der Konten-Seite
- Konto-Identifikator-Art „Text": erkennt das Zielkonto eines Transfers aus dem
Buchungstext (längster passender Text gewinnt)
- Migration 0007, Endpunkte, Tests (Betrag/Transfer/Konflikt), gesamt 30 grün
Optik:
- App-Icon: Münzhaufen (aus Nutzer-SVG) weiß auf grünem Grund, klein gehalten
- Farbschema auf pastelliges Grün (Akzent hell/dunkel + Favicon)
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>