Die Auslieferung des Frontends nahm den Pfad roh aus der Adresse: "Path /
'../../x'" verlaesst den Ordner klaglos, und die Route liegt VOR jeder
Anmeldepruefung. Gegen die eigene Instanz nachgestellt – roh und
prozentkodiert kam beides Mal die Datei heraus:
GET /../../GEHEIM.txt -> "geheim"
GET /../../backend/app/config.py -> der Quelltext
Damit war alles lesbar, was der Dienst lesen darf: Quelltext, Konfiguration,
und mit der passenden Zahl von Ebenen die Datenbank samt verschluesseltem
Postfach-Passwort und Bank-Schluessel. Der Pfad wird jetzt aufgeloest und
muss im Auslieferungs-Ordner liegen.
Zweitens prueft der Postfach-Abruf jetzt das Zertifikat. Ohne eigenen
SSL-Kontext tut imaplib das NICHT – die Verschluesselung schuetzt dann vor
niemandem, der sich dazwischenhaengt, und das Postfach-Passwort geht mit.
Gilt fuer beide Wege, SSL und STARTTLS.
Drittens warnt der Start, wenn das Sitzungs-Cookie ohne "Secure" ausgeliefert
wird. Die Vorgabe bleibt bewusst aus: Sie umzustellen sperrt jeden aus, der
Certain im Heimnetz ueber HTTP aufruft – und ein Ausgesperrter saehe die
Ursache nirgends.
Die Befunde stammen aus dem /security-review dieser Sitzung und waren seither
offen. Sie wiegen schwerer, seit die Anwendung fuer die Bankanbindung unter
einer oeffentlichen HTTPS-Adresse erreichbar sein muss.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Zwei-Faktor per TOTP mit zehn Einmal-Wiederherstellungscodes. Der
Zwischenzustand "Passwort stimmt, Code fehlt" haengt an der vorhandenen
Sitzungstabelle (pending_2fa, zehn Minuten Laufzeit) und gilt nirgends als
angemeldet; nach dem Code wird das Cookie getauscht statt weiterverwendet.
Der Wiederverwendungsschutz merkt sich das tatsaechlich getroffene
Zeitfenster, nicht die aktuelle Uhrzeit - sonst liesse sich ein Code aus dem
naechsten Fenster gleich darauf nochmal einloesen.
Passwortrichtlinie (Laenge, Zeichenklassen, MFA-Pflicht) in der neuen
globalen Tabelle app_settings, durchgesetzt beim Anlegen, Zuruecksetzen und
Aendern von Passwoertern. Bestehende Passwoerter lassen sich nicht gegen eine
neue Richtlinie pruefen - der Hash gibt nichts her. Beim Anmelden liegt das
Passwort aber kurz im Klartext vor: dort wird geprueft und bei Verstoss ein
Wechsel verlangt, mit passendem Grund fuer den Hinweistext.
Nebenbei geschlossen: must_change_password war bisher nur im Frontend
erzwungen, wer die API direkt ansprach kam vorbei. enforce_account_state
haengt jetzt am /api-Sammelrouter und laesst nur noch durch, was man zum
Erfuellen der Pflicht braucht.
Das JSON-Backup liess sich bisher grundsaetzlich nicht zurueckladen: keine
Version, Kategorien nur ueber mehrdeutige Namen, sieben Tabellen fehlten.
Daneben steht nun ein Format v2, das Beziehungen ueber lokale IDs abbildet,
je Benutzer oder systemweit. Zurueckgeladen wird nach einer Pruefansicht,
wahlweise ersetzend oder ergaenzend; vor dem Ersetzen legt der Server einen
Schnappschuss der Datenbank an. Der alte Ansichts-Export bleibt fuer
Tabellenkalkulationen bestehen und wird beim Hochladen ausdruecklich
abgewiesen, statt halb zu raten.
Frontend: wiederverwendbares Passwortfeld mit Augensymbol, animierte
Anforderungsliste, 2FA-Seite, Admin-Karte fuer die Richtlinie und Karte zum
Zurueckladen. Neue Bewegung ist in prefers-reduced-motion hinterlegt; Secret
und Codes sind markierbar, sonst verhinderte das globale user-select das
Kopieren.
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