Sieben nutzereigene Tabellen aus den Migrationen 0015-0020 standen in keiner
Backup-Liste. Am schwersten wiegt inbox_items: Der Eingang haelt fest, welche
Zahlungen von aussen schon erfasst wurden. Fehlt er nach dem Wiedereinspielen,
erkennt der naechste Kontoauszug sie nicht wieder und bucht sie ein zweites
Mal – genau der Fehler, den die Tabelle verhindern soll.
Aufgenommen: inbox_items, transfer_links, link_ignored, api_tokens.
Bewusst nicht: mail_sources/mail_senders (tragen das verschluesselte
IMAP-Passwort; ein Backup ist eine Datei, die man herumreicht) und
pending_uploads (fluechtige Rohdateien). Beides steht begruendet im Code.
Ein Test laeuft jetzt ueber Base.registry und fordert fuer jedes Modell mit
owner_id eine bewusste Entscheidung – sichern oder begruendet ausnehmen.
Genau diese Pruefung fehlte, weshalb die sieben unbemerkt durchrutschten.
Dazu der tote Code aus dem Transfer-Ausbau: is_counterpart und braucht_ziel
waren feste False, _apply_counterpart_amount damit unerreichbar. Die Tests
sichern dieselbe Garantie jetzt ueber das tatsaechliche Verhalten.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Zwei-Faktor per TOTP mit zehn Einmal-Wiederherstellungscodes. Der
Zwischenzustand "Passwort stimmt, Code fehlt" haengt an der vorhandenen
Sitzungstabelle (pending_2fa, zehn Minuten Laufzeit) und gilt nirgends als
angemeldet; nach dem Code wird das Cookie getauscht statt weiterverwendet.
Der Wiederverwendungsschutz merkt sich das tatsaechlich getroffene
Zeitfenster, nicht die aktuelle Uhrzeit - sonst liesse sich ein Code aus dem
naechsten Fenster gleich darauf nochmal einloesen.
Passwortrichtlinie (Laenge, Zeichenklassen, MFA-Pflicht) in der neuen
globalen Tabelle app_settings, durchgesetzt beim Anlegen, Zuruecksetzen und
Aendern von Passwoertern. Bestehende Passwoerter lassen sich nicht gegen eine
neue Richtlinie pruefen - der Hash gibt nichts her. Beim Anmelden liegt das
Passwort aber kurz im Klartext vor: dort wird geprueft und bei Verstoss ein
Wechsel verlangt, mit passendem Grund fuer den Hinweistext.
Nebenbei geschlossen: must_change_password war bisher nur im Frontend
erzwungen, wer die API direkt ansprach kam vorbei. enforce_account_state
haengt jetzt am /api-Sammelrouter und laesst nur noch durch, was man zum
Erfuellen der Pflicht braucht.
Das JSON-Backup liess sich bisher grundsaetzlich nicht zurueckladen: keine
Version, Kategorien nur ueber mehrdeutige Namen, sieben Tabellen fehlten.
Daneben steht nun ein Format v2, das Beziehungen ueber lokale IDs abbildet,
je Benutzer oder systemweit. Zurueckgeladen wird nach einer Pruefansicht,
wahlweise ersetzend oder ergaenzend; vor dem Ersetzen legt der Server einen
Schnappschuss der Datenbank an. Der alte Ansichts-Export bleibt fuer
Tabellenkalkulationen bestehen und wird beim Hochladen ausdruecklich
abgewiesen, statt halb zu raten.
Frontend: wiederverwendbares Passwortfeld mit Augensymbol, animierte
Anforderungsliste, 2FA-Seite, Admin-Karte fuer die Richtlinie und Karte zum
Zurueckladen. Neue Bewegung ist in prefers-reduced-motion hinterlegt; Secret
und Codes sind markierbar, sonst verhinderte das globale user-select das
Kopieren.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>