Aendert der Anmeldedienst den Namen eines Nutzers, muss Certain folgen
koennen. Bisher ging das gar nicht: Umbenennen war nirgends vorgesehen.
Die gute Nachricht vorweg – am Fundament war nichts zu richten. Buchungen,
Konten, Vertraege, Sitzungen und Geraeteschluessel haengen alle an der NUMMER
des Nutzers; der Name ist nirgends ein Fremdschluessel, und auch das
Wiedereinspielen einer Sicherung ordnet nicht ueber ihn zu. Umbenennen zieht
also nichts mit. Ein Test haelt das jetzt fest: Nach dem Umbenennen sind es
dieselbe Nummer, dasselbe Konto und derselbe Saldo.
Zwei Wege gibt es jetzt.
Der Admin kann umbenennen (PATCH /api/users/{id}). Eindeutig bleiben muss der
Name trotzdem – er ist das, was beim Passwort-Login eingetippt wird.
Und der Anmeldedienst zieht bei jeder Anmeldung nach. Dabei zaehlt, WESSEN
Name das jeweils ist: Der Anzeigename gehoert dem Anbieter – heiratet jemand,
soll der neue Name auch hier stehen. Der Benutzername gehoert bei einem Konto
MIT Passwort dem Nutzer; ihn hinter dessen Ruecken zu aendern hiesse, ihm
seine Anmeldung wegzunehmen. Nur bei einem reinen SSO-Konto gibt es nichts
einzutippen – dort darf der Anbieter bestimmen.
Ist der neue Name schon vergeben, bleibt der alte stehen. Eine Anmeldung
daran scheitern zu lassen waere die schlechtere Antwort.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Auf "Mit Authentik anmelden" folgt der BROWSER einem Link – da steht kein
fetch(), das eine Fehlerantwort auswerten koennte. Scheiterte der Aufruf des
Anmeldedienstes (Tippfehler in der Discovery-Adresse, Name nicht aufloesbar),
landete der Nutzer auf einer weissen Seite mit {"detail": ...} und musste
zurueckdruecken.
Jetzt geht es zurueck in die Oberflaeche, mit dem Grund in der Adresse – genau
wie bei der Rueckkehr vom Anbieter. Beim Anmelden auf die Login-Seite, beim
Verknuepfen auf "Mein Konto".
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Die Adresse, an die der Anmeldedienst zurueckschickt, wurde aus der Anfrage
abgeleitet. Hinter einem Proxy ist das die INTERNE – http://10.0.0.5:8071/… –,
denn uvicorn lief ohne --proxy-headers. Der Anmeldedienst haette die
Rueckleitung abgewiesen, mit einer Meldung, die nicht sagt, woran es liegt.
APP_PUBLIC_BASE_URL sagt es ihm jetzt ausdruecklich. Leer bleiben darf sie
weiterhin: ohne Proxy und in der Entwicklung genuegt die Anfrage.
Die Referenz-Unit bekommt zusaetzlich --proxy-headers. Das hilft neuen
Installationen; bestehende ruehrt update.sh nicht an, deshalb ist die
Einstellung der verlaessliche Weg.
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Ein zweiter Weg herein, kein Ersatz. Wer weiter Passwort und Zwei-Faktor
benutzen will, merkt nichts: Ohne eingerichteten Anbieter sieht die
Login-Seite aus wie bisher.
DER WEG FUER BESTEHENDE KONTEN ist das Verknuepfen, nicht das Anmelden: einmal
wie gewohnt hereinkommen, unter "Mein Konto" auf "Mit Authentik verknuepfen",
fertig. Danach geht beides.
Was es ausdruecklich NICHT gibt, ist das automatische Zusammenfuehren ueber
die E-Mail. Es waere der bequeme Weg und der gefaehrliche: Wer beim Anbieter
eine fremde Adresse eintraegt, uebernaehme damit ein fremdes Konto – und die
E-Mail ist dort die Angabe, die sich am leichtesten aendern laesst. Deshalb
sagt der Nutzer selbst, wer er beim Anbieter ist, im angemeldeten Zustand.
Aus demselben Grund legt eine unbekannte Anmeldung standardmaessig KEIN Konto
an, sondern wird mit dem Hinweis abgewiesen, sich anzumelden und zu
verknuepfen. Sonst bekaeme genau der Mensch, der schon ein Konto hat, bei
seiner ersten SSO-Anmeldung ein zweites, leeres – und seine Daten laegen
weiter unter dem alten. Wer will, schaltet AUTO_CREATE ein.
Geprueft wird mit Authlib, nicht von Hand: Signatur gegen JWKS, Aussteller,
Empfaenger, Laufzeit und nonce. Dazu state gegen untergeschobene Rueckkehr und
PKCE, obwohl der Client vertraulich ist – es kostet nichts und der Code taugt
damit auch fuer einen oeffentlichen.
Ein zweiter Anbieter ist reine Konfiguration:
APP_OIDC_PROVIDERS=authentik,keycloak
Nebenbei zwei Stellen abgesichert, die es vorher nicht geben konnte: Ein Konto
ohne Passwort faellt beim Passwort-Login nicht mehr in argon2 (das haette
verraten, dass es diesen Benutzernamen gibt), und die letzte Verknuepfung
laesst sich nicht loesen, solange es kein Passwort gibt – sonst schliesst sich
der Nutzer aus seinem eigenen Konto aus.
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