Wer auf ein Pocket spart, budgetiert dafuer eine Ausgabe – im Budget stand
davon aber nichts. Zwei Gruende:
Erstens gibt es zwei Formen von Uebertrag. Die eine ist EINE Buchung mit
Zielkonto, wie sie das Formular anlegt; nur fuer die gab es die Sparen-Logik.
Die andere sind ZWEI verknuepfte Buchungen, und genau so kommt ein Uebertrag
ueber die Bankanbindung herein. Beide Seiten uebersprang die Auswertung
ausnahmslos.
Zweitens hing das Sparen am Kontotyp. Ein Revolut-Pocket ist bei der Bank ein
ganz normales Konto und kommt als "girokonto" herein – am Typ ist nicht
abzulesen, dass man darauf spart.
Jetzt sagt man es dem Konto einmal ("Sparen gegen Kategorie X"), und es gilt
fuer beide Formen. Wer eine einzelne Bewegung anders sieht, nimmt sie an der
Buchung heraus oder gibt ihr eine eigene Kategorie – dieselben zwei Felder wie
bisher.
Der Normalfall aendert sich nicht: Ein Uebertrag auf ein Konto ohne Sparziel
ist weiterhin bloss verschobenes Geld.
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Bisher lag sie nur am Eingangs-Eintrag. Das reicht nicht: Der Eintrag ist eine
Zwischenstation und faellt weg, wenn ein Konto geloescht wird oder ein aelteres
Backup ihn nicht kannte. Dann war die Zahlung fuer den naechsten Abruf neu,
obwohl sie laengst gebucht war.
Am schlimmsten bei einem als Uebertrag gebuchten Umsatz: Der ist von der
Aehnlichkeitspruefung ausgenommen, dort griff also gar nichts mehr.
Die Kennung gehoert deshalb an die Buchung (transactions.source_uid, mit der
Quelle davor). Dort ueberlebt sie alles, was mit dem Eingang passiert, und die
Eindeutigkeit haelt die Datenbank selbst durch – nicht erst der pruefende Code
davor. Gestempelt wird an allen drei Buchungswegen: Eingang, Kurzbefehl und
Uebertrag.
Vorhandene Buchungen bekommen die Kennung nachgetragen, solange ihr
Eingangs-Eintrag noch da ist.
Ohne Kennung – von Hand erfasst, aus einer CSV-Datei – bleibt es beim
bisherigen Schutz ueber die Aehnlichkeit.
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Seit PSD2 muessen EU-Banken eine Schnittstelle anbieten, aber nur fuer
lizenzierte Dienste mit eIDAS-Zertifikat. Enable Banking haelt die Lizenz und
reicht sie weiter: eigene Anwendung registrieren, eigene Konten verknuepfen,
danach genau diese lesen. Deckt N26 und Revolut ab; die Schweiz faellt nicht
unter PSD2, Raiffeisen bleibt beim CSV-Weg.
Es gibt keinen API-Schluessel. Jede Anfrage traegt ein selbst gebautes JWT,
signiert mit dem privaten Schluessel der Anwendung (RS256). Signiert wird mit
cryptography, das ohnehin schon fuer die Verschluesselung im Projekt ist – der
Test prueft die Signatur echt gegen den oeffentlichen Schluessel, denn genau
daran scheitert so eine Anbindung sonst als Erstes.
Abgerufene Umsaetze werden NICHT gebucht. Sie laufen durch detect_rows und
landen als Vorschlag im Eingang – dieselbe Strecke wie Mail und Kurzbefehl,
also greifen Duplikatschutz und Schlagwortregeln ohne Sonderbehandlung. Eine
dritte Quelle, kein dritter Sonderweg.
Bewusst eng gehalten: nur Lesen; Zuordnung Bankkonto -> Konto trifft der
Nutzer; die Zuordnung verlangt dieselbe Waehrung; die Rueckleitungs-Adresse
wird eingetragen statt geraten (hinter einem Proxy sieht der Dienst "http",
obwohl der Browser HTTPS spricht) und muss HTTPS sein.
Der Ablauf der Zustimmung (bis 180 Tage) wird sichtbar gemeldet, damit der
Abruf nicht eines Tages stumm aufhoert.
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Sieben nutzereigene Tabellen aus den Migrationen 0015-0020 standen in keiner
Backup-Liste. Am schwersten wiegt inbox_items: Der Eingang haelt fest, welche
Zahlungen von aussen schon erfasst wurden. Fehlt er nach dem Wiedereinspielen,
erkennt der naechste Kontoauszug sie nicht wieder und bucht sie ein zweites
Mal – genau der Fehler, den die Tabelle verhindern soll.
Aufgenommen: inbox_items, transfer_links, link_ignored, api_tokens.
Bewusst nicht: mail_sources/mail_senders (tragen das verschluesselte
IMAP-Passwort; ein Backup ist eine Datei, die man herumreicht) und
pending_uploads (fluechtige Rohdateien). Beides steht begruendet im Code.
Ein Test laeuft jetzt ueber Base.registry und fordert fuer jedes Modell mit
owner_id eine bewusste Entscheidung – sichern oder begruendet ausnehmen.
Genau diese Pruefung fehlte, weshalb die sieben unbemerkt durchrutschten.
Dazu der tote Code aus dem Transfer-Ausbau: is_counterpart und braucht_ziel
waren feste False, _apply_counterpart_amount damit unerreichbar. Die Tests
sichern dieselbe Garantie jetzt ueber das tatsaechliche Verhalten.
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Zwei-Faktor per TOTP mit zehn Einmal-Wiederherstellungscodes. Der
Zwischenzustand "Passwort stimmt, Code fehlt" haengt an der vorhandenen
Sitzungstabelle (pending_2fa, zehn Minuten Laufzeit) und gilt nirgends als
angemeldet; nach dem Code wird das Cookie getauscht statt weiterverwendet.
Der Wiederverwendungsschutz merkt sich das tatsaechlich getroffene
Zeitfenster, nicht die aktuelle Uhrzeit - sonst liesse sich ein Code aus dem
naechsten Fenster gleich darauf nochmal einloesen.
Passwortrichtlinie (Laenge, Zeichenklassen, MFA-Pflicht) in der neuen
globalen Tabelle app_settings, durchgesetzt beim Anlegen, Zuruecksetzen und
Aendern von Passwoertern. Bestehende Passwoerter lassen sich nicht gegen eine
neue Richtlinie pruefen - der Hash gibt nichts her. Beim Anmelden liegt das
Passwort aber kurz im Klartext vor: dort wird geprueft und bei Verstoss ein
Wechsel verlangt, mit passendem Grund fuer den Hinweistext.
Nebenbei geschlossen: must_change_password war bisher nur im Frontend
erzwungen, wer die API direkt ansprach kam vorbei. enforce_account_state
haengt jetzt am /api-Sammelrouter und laesst nur noch durch, was man zum
Erfuellen der Pflicht braucht.
Das JSON-Backup liess sich bisher grundsaetzlich nicht zurueckladen: keine
Version, Kategorien nur ueber mehrdeutige Namen, sieben Tabellen fehlten.
Daneben steht nun ein Format v2, das Beziehungen ueber lokale IDs abbildet,
je Benutzer oder systemweit. Zurueckgeladen wird nach einer Pruefansicht,
wahlweise ersetzend oder ergaenzend; vor dem Ersetzen legt der Server einen
Schnappschuss der Datenbank an. Der alte Ansichts-Export bleibt fuer
Tabellenkalkulationen bestehen und wird beim Hochladen ausdruecklich
abgewiesen, statt halb zu raten.
Frontend: wiederverwendbares Passwortfeld mit Augensymbol, animierte
Anforderungsliste, 2FA-Seite, Admin-Karte fuer die Richtlinie und Karte zum
Zurueckladen. Neue Bewegung ist in prefers-reduced-motion hinterlegt; Secret
und Codes sind markierbar, sonst verhinderte das globale user-select das
Kopieren.
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