Bisher stand dort nur "Einzelstück R9D55SDC". Die UID sagt aber nichts darueber, welches Stueck das ist - gerade bei Kleidung, wo das NFC-Tag eingenaeht und unsichtbar ist. Unter dem Sucher lag dafuer die halbe Seite ungenutzt. Die Karte zeigt jetzt Vorschaubild, Artikelname, Marke und die Notiz, darunter als beschriftete Zeilen die Einzelstuecknummer und den aktuellen Lagerort. Der Ort ist beim Zuordnen die nuetzlichste Angabe ueberhaupt: man sieht sofort, ob das Stueck schon irgendwo liegt. Der Block war mit 50 Zeilen zu gross fuer den ohnehin langen body und steht jetzt als EinzelstueckKarte fuer sich. ProductThumb bekommt dafuer einen Groessenparameter (Vorgabe 34 wie bisher, also keine Aenderung an den Listen) und bei grossen Bildern einen passenderen Eckenradius und ein groesseres Ersatzsymbol. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Vorrania – iOS-App
Native SwiftUI-App für Lebensmittel und Gegenstände. Sie spricht dieselbe REST-API wie die Web-Oberfläche.
Stand: Voll nutzbar. Login; Scannen von Barcode, MHD/Datum (per Texterkennung, auch nur Tag+Monat ohne Jahr), Lagerort-QR und Name/Marke; Ein-/Auslagern mit mehreren Chargen bzw. Menge je Lagerort; Einzelstücke mit UID/QR, Kaufdatum, Garantie und Beleg; Verbrauchsgegenstände als Charge; Artikel anlegen (Open Food/Products Facts oder manuell, mit Foto); getrennte Listen für Lebensmittel/Gegenstände/Einzelstücke, Kategoriefilter, Sortierung; Einkaufsliste, Ablaufliste, Mindestbestände; Verlauf mit Sprung zum Produkt; lokale Dashboards und Push-Benachrichtigungen bei ablaufenden Produkten.
Projekt in Xcode öffnen
Variante A – mit XcodeGen (empfohlen)
brew install xcodegen
cd ios
xcodegen generate
open Vorrania.xcodeproj
project.yml beschreibt das Projekt vollständig (Bundle-ID, Info.plist,
Shortcuts, URL-Schema).
Variante B – ohne XcodeGen
- Xcode → File ▸ New ▸ Project… → App, Interface SwiftUI, Sprache Swift
- Produktname
Vorrania, Bundle-ID z. B.com.scarriffle.vorrania - Die von Xcode erzeugte
ContentView.swiftund…App.swiftlöschen - Den Ordner
Sources/per Drag & Drop ins Projekt ziehen („Copy items if needed") - In den Target-Einstellungen die mitgelieferte
Sources/Info.plistals Info.plist setzen (Build Settings ▸ Info.plist File) und Generate Info.plist File auf No stellen
Auf dem iPhone installieren
- iPhone per Kabel verbinden, in Xcode als Ziel auswählen
- Signing & Capabilities → dein Apple-Developer-Team wählen
- ▶︎ Run. Beim ersten Start auf dem iPhone unter Einstellungen ▸ Allgemein ▸ VPN & Geräteverwaltung dem Entwickler vertrauen
Erste Schritte in der App
Beim Start nach der Server-Adresse fragen lassen, z. B. http://192.168.1.50:8080
(dieselbe Adresse wie im Browser), dann mit deinem Benutzer anmelden. Adresse und
Token bleiben gespeichert – das Token liegt im Keychain.
Hat der Server einen Anmeldedienst eingerichtet (Single Sign-on, siehe ../README.md), erscheint darunter ein Knopf „Mit … anmelden". Die Anmeldung läuft dann im System-Browser (AppAuth mit PKCE, kein eingebettetes WebView); der Anmeldezustand samt Refresh-Token liegt je Serverprofil getrennt im Keychain, und die App erneuert ein abgelaufenes Token still im Hintergrund.
Home-Screen-Shortcuts
Es gibt zwei Wege direkt in den Scan-Bildschirm:
Schnellaktionen – langer Druck auf das App-Symbol zeigt „Einlagern" und „Auslagern" (funktioniert ohne weitere Einrichtung).
Eigene Symbole auf dem Home-Bildschirm – über die Apple-App Kurzbefehle:
- Kurzbefehle ▸ + ▸ Aktion URL öffnen
- URL
vorrania://checkin(bzw.vorrania://checkout) eintragen - Kurzbefehl benennen, dann ▸ Zum Home-Bildschirm hinzufügen
Beide Wege öffnen die App direkt in der Kamera.
NFC-Tags für Kleidung
Ein aufgeklebtes QR-Etikett übersteht keine Wäsche. Für Kleidungsstücke gibt es
deshalb eingenähte NFC-Tags: Einzelstück öffnen ▸ NFC-Tag beschreiben ▸ Tag
an die Oberseite des iPhones halten. Auf das Tag kommt derselbe Link, der auch im
QR steckt (vorrania://i/<UID>).
Gelesen wird es unter Nachschlagen oder Ort zuordnen über NFC-Tag lesen. Das Antippen bei gesperrtem Handy startet die App bewusst nicht: iOS macht das nur über Universal Links auf einer festen Domain, und die gibt es bei einem selbst gehosteten Dienst nicht.
Zum Bauen muss für die App-ID im Apple-Developer-Portal die Capability Near Field Communication Tag Reading aktiv sein, sonst schlägt das Signieren fehl. NFC gibt es nur auf dem iPhone – auf dem iPad sind die Knöpfe ausgeblendet.
Aufbau der Quellen
| Datei | Inhalt |
|---|---|
VorraniaApp.swift |
App-Einstieg, Schnellaktionen, URL-Schema |
Session.swift |
Server-Adresse (UserDefaults) und Token (Keychain) |
APIClient.swift |
REST-Aufrufe gegen /api/... |
Models.swift |
Codable-Typen passend zu backend/app/schemas.py |
ScannerView.swift |
Kamera + Barcode-Erkennung (EAN-8/13, UPC-E, Code128, QR) |
RootView.swift |
Startbildschirm und Routing |
LoginView.swift |
Server + Anmeldung |
CheckInView.swift / CheckInFormView.swift |
Scan → Charge (MHD), Menge je Lagerort oder Einzelstück |
CheckOutView.swift |
Scan → Menge, Chargenauswahl oder FEFO |
ProductViews.swift |
Artikelsuche und Anlegen (mit OFF-Vorbefüllung, Foto, Text-Scan) |
ProductDetailView.swift |
Produkt bearbeiten, Verwaltungsart ändern, Chargen korrigieren |
ObjectStockView.swift |
Gegenstände: Menge je Lagerort (hinzufügen/umlagern/entfernen) |
ItemViews.swift / ItemListView.swift |
Einzelstücke anlegen, bearbeiten und auflisten |
AssignScanView.swift |
Einzelstück (Scan, NFC oder Liste) einem Lagerort-QR zuordnen |
NFCTag.swift / NFCViews.swift |
NFC-Tags lesen und beschreiben, Einzelstück-Code zerlegen |
ListViews.swift |
Produktlisten, Einkaufsliste, „bald ablaufend", Mindestbestände |
DashboardView.swift / DashboardCards.swift / ChartCards.swift |
Übersicht mit Karten und Diagrammen |
NotificationScheduler.swift / NotificationSettings*.swift |
Push-Benachrichtigungen bei Ablauf |
DateScanView.swift / BestBeforeText.swift |
MHD/Text per Texterkennung ablesen |
DisplaySettings.swift |
Datumsformat und Einheiten-Beschriftungen vom Server |
CategoryPicker.swift |
Kategorie-Auswahl und Gruppe anlegen |
Gruppe und Kategorie – zwei verschiedene Dinge
Gruppe dient der Bestandsrechnung: Mehl von Rewe, Aldi und Migros zählen zusammen, wichtig ist „ich habe 5 kg Mehl“. Eine Gruppe hat deshalb einen gemeinsamen Mindestbestand mit Einheit und EAN-Codes. Ordnest du einen Artikel einer Gruppe zu, erscheint sein EAN-Code automatisch dort; wechselt er die Gruppe, wandert der Code mit.
Kategorie dient allein dem Überblick („Süßwaren“, „Molkereiprodukte“) und ist verschachtelbar wie ein Lagerort (Süßwaren → Schokolade). Sie hat keinen Bestand, keinen Mindestbestand und keine EAN-Codes. Filterst du auf eine Oberkategorie, erscheinen die Artikel ihrer Unterkategorien mit. Beim Anlegen schlägt der Server eine Kategorie aus der Open-Food-Facts-Einordnung vor.
Weiteres
Push-Benachrichtigungen bei Ablauf und Lagerort je Charge beim Einlagern sind umgesetzt. Weitere Ideen stehen in ../docs/ROADMAP.md.