Auf der Serienseite im Web stand bei jeder einzelnen Folge ein Knopf für Ton und einer für Untertitel. Zwanzig Folgen hiessen zwanzigmal dieselbe Frage, und am Ende wusste niemand, welche Antwort gilt. „Dieser Anime läuft auf Japanisch mit deutschen Untertiteln" ist eine Aussage über die Serie, nicht über Folge 7. Die Wahl steht jetzt einmal oben bei den Angaben zur Serie und an den Folgen gar nicht mehr. Beim Film bleibt sie, wo sie war — dort ist die Datei der Titel. Angeboten werden nur Sprachen, die in **jeder** Folge vorkommen; was dadurch wegfällt, steht als Satz darunter. Gemerkt wird die Sprache, nicht die Spurnummer: die unterscheidet sich von Folge zu Folge, und beim Start wird sie für diese Datei nachgeschlagen. Dazu die Staffeln. Sie standen alle untereinander — nach Folge 8 kam wieder eine Folge 1, und wer zur dritten Staffel wollte, scrollte an zwanzig Folgen vorbei. Die Überschrift ist jetzt das Menü. Bei einer einzigen Staffel bleibt es bei der Überschrift: ein Menü, das nur sich selbst anbietet, ist keine Wahl. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Flaro Web
Die Weboberfläche für Rechner, auf denen es keine App gibt — Windows vor allem.
Aufbau
| Ordner | Was |
|---|---|
app/ |
Das Frontend (Vite, TypeScript) |
server/ |
Ein Server ohne Abhängigkeiten, der die Anfragen weiterreicht und die gebauten Dateien ausliefert |
frontend/ |
Die erste Fassung als einzelne Datei. Läuft, wird abgelöst. |
jellyfin-theme/ |
Ein Kleid für Jellyfins eigene Oberfläche — die kleine Lösung von vorher |
Warum ein eigener Server?
Er löst zwei Dinge, an denen die einzelne Datei scheitert, und zwar unabhängig davon, wie gut das Frontend geschrieben ist:
- Herkunft. Anfragen laufen über
/apiund damit über dieselbe Adresse wie die Seite. Kein CORS, auch nicht beim Streamen. - Klartext und Verschlüsselung. Läuft der Medienserver über
httpund die Seite überhttps, blockiert der Browser den Stream. Dagegen kann keine Zeile im Frontend etwas tun — ein Server davor schon.
Nebenbei bleibt der Zugangsschlüssel beim Server, statt im Browser zu liegen.
Betreiben
cd app && npm install && npm run build
cd ../server && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 node index.js
Dann auf http://localhost:8080. Der Port lässt sich über PORT ändern.
Entwickeln
cd app && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 npm run dev
Vite übernimmt dabei das Weiterreichen, der eigene Server wird nicht gebraucht.