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Flaro/docs/NAS-EINRICHTEN.md
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ScarriffleandClaude Opus 5 f2b5ee633b Dialoge statt Blöcke, bessere Filter, ein Dashboard — und eine NAS-Anleitung
**Was etwas anlegt oder ändert, steht jetzt in einem Dialog.** Das Formular
zum Anlegen einer Mediathek nahm als Block in der Seite Platz für etwas weg,
das man einmal im Monat braucht — und sah aus wie eine Eingabe, die noch
aussteht. Dasselbe für Benutzer, Umbenennen, den Servernamen und die
Metadaten-Einstellungen.

Gebaut mit dem `<dialog>` des Browsers, nicht mit einem nachgebauten: Escape
schliesst, der Hintergrund wird unbedienbar, der Tastaturfokus bleibt
gefangen, Vorlesesoftware kündigt ihn als Dialog an. Jede Zeile, die das
selbst baut, ist eine Zeile, die es schlechter kann. Scheitert das
Speichern, bleibt der Dialog offen — ihn zu schliessen hiesse, die Eingabe
wegzuwerfen und die Meldung dorthin zu schreiben, wo gerade niemand hinsieht.

**Die Filter sehen nicht mehr nach Eingabe aus.** Bei Plex stehen dort
Wörter mit einem kleinen Pfeil; ein umrandetes Auswahlfeld sagt „hier fehlt
noch etwas", und das stimmt nicht. Gesetzte Filter werden farbig, daneben
steht die Anzahl, und „Filter zurücksetzen" erscheint nur, wenn es etwas
zurückzusetzen gibt. Dazu neu: gesehen / noch nicht gesehen.

Das siebt vorerst in der Oberfläche, nicht am Server — er kann es noch
nicht. Der Preis steht in der Zahl daneben: sie zeigt dann „3 von 7".

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**„Wird abgespielt" — wer gerade was schaut.**

Abgeleitet aus den Fortschrittsmeldungen, nicht aus einer eigenen Anmeldung
am Spieler: jeder Client meldet beim Abspielen ohnehin alle zehn Sekunden,
wo er steht. Wer das als Lebenszeichen liest, braucht kein zweites
Verfahren, das ein Client vergessen könnte — bleibt die Meldung aus, läuft
der Eintrag nach einer Minute von selbst ab.

Im Arbeitsspeicher, nicht in der Datenbank: „wer schaut gerade was" ist eine
Frage über den Augenblick. Nach einem Neustart lautet die Antwort „niemand",
und das zu speichern hiesse, Wiedergaben anzuzeigen, die es nicht gibt.

Zwei Geräte desselben Menschen sind zwei Zeilen — derselbe Mensch kann auf
dem Fernseher und auf dem Telefon gleichzeitig etwas laufen lassen.
Geschlüsselt wird deshalb über das Gerätetoken, nicht über den Benutzer und
nicht über den Gerätenamen: zwei iPhones heissen beide „iPhone".

**Nur für Administratoren.** Wer wann welchen Film anschaut, ist eine
Auskunft über Menschen, nicht über den Server. In einem Haushalt mag das
harmlos sein; die Vorgabe eines offenen Projekts darf es trotzdem nicht sein.

Der Spieler meldet beim Schliessen ausdrücklich „beendet". Ohne das stünde
ein geschlossener Film noch eine Minute als „läuft" — und wer gerade den
Spieler zugemacht hat, sähe sich selbst beim Schauen zu.

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**`docs/NAS-EINRICHTEN.md`** beantwortet die Frage, die offen war: **es ist
ein einziges Image.** Die Weboberfläche wird beim Bauen hineingelegt und vom
Server selbst ausgeliefert — ein Container, drei Volumes, kein Proxy, keine
Datenbank daneben.

Drei Wege aufs NAS: über die Container-Registry deines Gitea (die läuft —
nachgeprüft), als Datei über `docker save`, oder dort bauen. Dazu der
Schritt, den man am leichtesten überspringt und am teuersten bezahlt: die
Architektur. Ein Mac baut ohne Angabe arm64, ein Intel-NAS braucht amd64,
und `exec format error` sagt das nicht deutlich.

Eine Zahl darin war geraten und ist korrigiert: `docker save | gzip` ergibt
nicht 90 MB, sondern 230 — die Ebenen eines Images sind bereits gepackt.

378 Tests grün, sechs davon neu.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-04 08:03:07 +02:00

6.7 KiB

Flaro auf dem NAS einrichten

Für ein UGREEN-NAS mit der mitgelieferten Docker-App, und für jedes andere System, auf dem Docker Compose läuft.

Die kurze Antwort auf „ein Image oder mehrere?"

Ein einziges. Die Weboberfläche wird beim Bauen mit hineingelegt und vom Server selbst ausgeliefert; es gibt keinen zweiten Container, keine Datenbank daneben, keinen Proxy davor. Ein Container, drei Volumes, fertig.

flaro:<fassung>            231 MB
├── .NET-Laufzeit + Flaro
├── wwwroot/               die Weboberfläche
└── ffmpeg + VAAPI-Treiber

Schritt 1: Die Architektur bestimmen

Das ist der Schritt, den man am leichtesten überspringt und am teuersten bezahlt. Ein Image für arm64 läuft auf einem Intel-NAS nicht, und die Fehlermeldung (exec format error) sagt das nicht deutlich.

Auf dem NAS, über SSH oder die Konsole der Docker-App:

uname -m
Ausgabe Architektur Was du bauen musst
x86_64 amd64 --platform linux/amd64
aarch64 arm64 --platform linux/arm64

Die meisten UGREEN-Geräte mit Intel-Prozessor (N100, i5) melden x86_64. Ein Mac baut ohne Angabe arm64 — also gehört die Angabe dazu.


Schritt 2: Das Image auf das NAS bringen

Drei Wege. Der erste ist der bequemste, der zweite braucht keine Registry.

Weg A — über die Registry deines Gitea (empfohlen)

Dein Gitea unter git.scarriffle.com bringt eine Container-Registry mit. Einmal einrichten, danach ist jedes Update ein docker compose pull.

Auf dem Arbeitsrechner:

docker login git.scarriffle.com
cd ~/Projects_Coding/Flixy
docker buildx build --platform linux/amd64 \
    -f server/Dockerfile \
    -t git.scarriffle.com/scarriffle/flaro:latest \
    --push .

--push lädt direkt hoch; ein getrenntes docker push entfällt.

Auf dem NAS dann in der Compose-Datei:

image: git.scarriffle.com/scarriffle/flaro:latest

Ist das Paket in Gitea privat, muss sich auch das NAS anmelden:

docker login git.scarriffle.com

Einfacher ist, das Paket in Gitea auf öffentlich zu stellen — unter Pakete → flaro → Einstellungen. Der Quelltext ist ohnehin offen; das Image enthält nichts, was es nicht auch tut.

Weg B — als Datei hochladen

Ohne Registry, dafür bei jedem Update von Hand.

docker buildx build --platform linux/amd64 \
    -f server/Dockerfile -t flaro:latest --load .
docker save flaro:latest | gzip > flaro.tar.gz

Das ergibt rund 230 MB — gemessen, nicht geschätzt. Das gzip bringt dabei fast nichts: die Ebenen eines Docker-Images sind bereits gepackt. Die Datei über die Dateiverwaltung auf das NAS legen, dann dort:

docker load < /volume1/docker/flaro.tar.gz

In der Compose-Datei steht dann schlicht image: flaro:latest.

Weg C — auf dem NAS bauen

Geht, lohnt sich aber selten: der Bau braucht den Quelltext, Node, das .NET-SDK als Zwischenschritt und ordentlich Arbeitsspeicher. Die Docker-App von UGREEN kann build: in einer Compose-Datei ausserdem nicht immer.


Schritt 3: Die Compose-Datei

services:
  flaro:
    image: git.scarriffle.com/scarriffle/flaro:latest
    container_name: flaro
    restart: unless-stopped

    ports:
      - "8096:8080"

    environment:
      - TZ=Europe/Zurich
      # Schreibt Plakate und NFO neben die Mediendateien. Ohne das bleibt
      # der Medienordner unangetastet.
      - FLARO_WRITE_SIDECARS=true

    volumes:
      # Datenbank und Konfiguration. **Das ist das Volume, das du sichern
      # musst** — darin stehen Benutzer, Zuordnungen und Sehfortschritt.
      - /volume1/docker/flaro/config:/config
      # Heruntergeladene Plakate. Verlierbar: wird neu geholt.
      - /volume1/docker/flaro/cache:/cache
      # Umgepackte Dateien. Ebenfalls verlierbar, kann aber gross werden.
      - /volume1/docker/flaro/transcode:/transcode

      # Die Medien. Links der Pfad auf dem NAS, rechts der im Container —
      # und **rechts** ist der, den du in Flaro einträgst.
      - /volume1/Medien/Filme:/media/Filme
      - /volume1/Medien/Serien:/media/Serien

    # Hardware-Beschleunigung. Weglassen, wenn das NAS keine hat.
    devices:
      - /dev/dri:/dev/dri

Rechte

Der Container läuft als Benutzer 1000:1000 — der erste Benutzer auf fast jedem Linux und auf den üblichen NAS-Geräten. Gehören deine Ordner jemand anderem, setz es ausdrücklich:

    user: "1001:100"

Welche Kennung gilt, sagt auf dem NAS:

id

Der Port

8096 ist frei gewählt. Läuft dort schon Jellyfin, nimm etwas anderes — links die Zahl, unter der du Flaro erreichst, rechts bleibt 8080.


Schritt 4: Starten und einrichten

docker compose up -d

Dann im Browser http://<nas>:8096 öffnen. Es erscheint der Einrichtungsassistent:

  1. Administratorkonto anlegen — Benutzername und Passwort, mindestens acht Zeichen.
  2. Unter Verwaltung → Mediatheken eine Mediathek hinzufügen. Beim Ordner gehört der Pfad im Container hinein, also /media/Filme, nicht /volume1/Medien/Filme.
  3. Scannen. Der Scan liest die Dateien, danach holt Flaro die Metadaten.
  4. Unter Verwaltung → Server → Metadaten die Sprache einstellen, etwa de-DE. Danach einmal Metadaten auffrischen — vorhandene Titel ändern sich sonst nicht.

Sichern

Was unersetzlich ist, liegt in einem Verzeichnis:

/volume1/docker/flaro/config/

Darin: die SQLite-Datenbank mit Benutzern, Zuordnungen, Sehfortschritt und Einstellungen. Eine Kopie dieser Datei ist die ganze Sicherung — kein Datenbank-Dump, kein Export.

cache und transcode dürfen weg; beides baut sich neu auf.

Die Mediendateien fasst Flaro nicht an. Es liest sie, und es legt — sofern FLARO_WRITE_SIDECARS=true gesetzt ist — Plakate und NFO-Dateien daneben. Umbenannt oder gelöscht wird nie etwas; es gibt im ganzen Programm keine Stelle, die das könnte.


Aktualisieren

Mit Weg A:

docker compose pull && docker compose up -d

Migrationen der Datenbank laufen beim Start von selbst. Ein Rückschritt auf eine ältere Fassung ist nicht vorgesehen — vor einem Sprung lohnt eine Kopie von config/.


Wenn etwas nicht geht

docker compose logs -f flaro
Zeichen Ursache
exec format error falsche Architektur — siehe Schritt 1
Mediathek bleibt leer der Pfad in Flaro ist der des NAS statt der im Container
„Zugriff verweigert" im Protokoll Rechte, siehe user: oben
Keine Plakate, Titel wie Dateinamen kein TMDB-Zugang oder kein Netz
Hardware-Beschleunigung greift nicht /dev/dri nicht durchgereicht

Ein Gesundheitsendpunkt ohne Anmeldung:

curl http://<nas>:8096/health