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Flaro/Packages/FlixyKit/Sources/FlixyPlayback/Decision/PlaybackDecider.swift
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ScarriffleandClaude Opus 5 9e7f3393b4 DTS, TrueHD und Vorbis gehen jetzt an den Server statt an VLC
Bisher entschied der Decider: steht nur die Schachtel im Weg, wird
umgepackt — stimmt ein Codec nicht, geht es an VLC. Das war beim Ton zu
grob gedacht.

Beim Umpacken nennt das Geräteprofil dem Server, was ankommen darf:

    "VideoCodec": "h264,hevc"
    "AudioCodec": "aac,ac3,eac3,mp3"

Trifft ein Strom eine dieser Angaben, kopiert der Server ihn; trifft er
sie nicht, rechnet er **genau diesen einen** um. Eine Matroska mit HEVC
und DTS braucht also kein VLC: das Bild geht Byte für Byte durch, und nur
die Tonspur wird nach AC3 oder AAC kodiert. Das kostet Tonqualität und
sonst nichts.

Die Bedingung heisst deshalb nicht mehr „nur die Schachtel", sondern
„das Bild bleibt": Container und Ton dürfen im Weg stehen, der
Videocodec nicht. Dazu musste die Prüfung der Schachtel aufhören, sich
immer zu stellen — eine MP4 mit DTS stand mit einem reinen Tonhindernis
da und fiel trotzdem durch die Liste umpackbarer Container.

**Der grössere Gewinn liegt auf dem Apple TV.** Dort gibt es VLC nicht,
und bisher landete eine Datei mit DTS-Ton beim vollen Neurechnen — Bild
inbegriffen, obwohl mit dem Bild nichts war. Jetzt bleibt das Bild
unberührt. Auf iPhone, iPad und Mac verhält sich derselbe Film jetzt
gleich, und zwar über AVPlayer: mit Bild-in-Bild, AirPlay und
Sperrbildschirm, die es auf dem VLC-Weg nie gab.

Geprüft im Simulator gegen die Attrappe mit `--vlc` (meldet DTS): der
Film läuft, und in der Leiste steht jetzt der AirPlay-Knopf, der vorher
fehlte — der sichtbarste Beleg dafür, dass AVPlayer spielt und nicht VLC.

„Umgepackt" und „umgepackt, Ton umgerechnet" sind in den technischen
Infos und in der Diagnose auseinandergehalten. Ein Weg, der den Ton neu
kodiert, darf nicht „ohne Neukodierung" heissen.

Was bleibt bei VLC: nicht unterstützte **Bild**codecs, allen voran AV1,
und Dateien, die der Server noch nicht untersucht hat. Dafür gäbe es nur
das volle Neurechnen — eine eigene Entscheidung, nicht diese.

iOS und tvOS bauen, 463 Tests grün.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-01 07:46:39 +02:00

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6.9 KiB
Swift

import Foundation
import MediaKit
/// Entscheidet, wie ein Titel abgespielt wird.
///
/// Reine Rechnung ohne Netz und ohne Zustand — deshalb vollständig testbar.
/// Die zugehörige Testtabelle in `PlaybackDeciderTests` ist die wichtigste im
/// Projekt: sie hält fest, welche Datei auf welchem Weg landet, und schlägt
/// an, sobald jemand die Fähigkeitenliste anfasst.
public struct PlaybackDecider: Sendable {
private let capabilities: DeviceCapabilities
public init(capabilities: DeviceCapabilities = .avFoundation) {
self.capabilities = capabilities
}
public func decide(
profile: MediaProfile,
policy: PlaybackPolicy
) -> PlaybackDecision {
var rationale: [PlaybackDecision.Rationale] = []
// 0. Hat jemand ausdrücklich eine Stufe gewählt, wird umgerechnet —
// auch wenn die Datei die Grenze gar nicht überschreitet. Sonst
// bliebe die Wahl folgenlos: für eine 8-Mbit-Datei „12 Mbit" zu
// wählen ergäbe DirectPlay, und am Bild änderte sich nichts.
if policy.forcesTranscoding, policy.allowsTranscoding {
rationale.append(.qualityChosen)
return PlaybackDecision(
method: .transcode(maximumBitrate: policy.maximumBitrate),
rationale: rationale
)
}
// 1. Reicht die Leitung? Das kommt zuerst, weil es unabhängig vom
// Format ist: eine 80-Mbit-Datei über Mobilfunk ist auch dann keine
// gute Idee, wenn AVPlayer sie problemlos öffnen könnte.
if let limit = policy.maximumBitrate, let bitrate = profile.bitrate, bitrate > limit {
rationale.append(.bitrateExceedsLimit(mediaBitrate: bitrate, limit: limit))
if policy.allowsTranscoding {
return PlaybackDecision(method: .transcode(maximumBitrate: limit), rationale: rationale)
}
// Ohne Transcoder bleibt nur, es trotzdem zu versuchen. Das ist
// ehrlicher als eine Fehlermeldung: im WLAN klappt es meistens,
// und der Grund steht in der Begründung.
rationale.append(.transcodingUnavailable)
}
// 2. Kennt der Server die Datei überhaupt?
let container = normalized(profile.container)
guard profile.hasKnownStreams, let videoCodec = normalized(profile.videoCodec) else {
rationale.append(.streamsUnknown)
return fallback(policy: policy, rationale: rationale)
}
// 3. Kann AVPlayer das?
var blockers: [PlaybackDecision.Rationale] = []
if let container, !capabilities.containers.contains(container) {
blockers.append(.containerUnsupported(container))
}
if !capabilities.videoCodecs.contains(videoCodec) {
blockers.append(.videoCodecUnsupported(videoCodec))
}
// Geprüft wird die Spur, die tatsächlich klingen soll — welche das
// ist, hat der Aufrufer beim Bauen des Profils entschieden.
if let audioCodec = normalized(profile.audioCodec),
!capabilities.audioCodecs.contains(audioCodec) {
blockers.append(.audioCodecUnsupported(audioCodec))
}
guard blockers.isEmpty else {
rationale.append(contentsOf: blockers)
// **Solange das Bild durchgereicht werden kann, hilft der Server.**
//
// Zwei Fälle, und beide enden hier. Steht nur die Schachtel im
// Weg — Matroska aussen, H.264 oder HEVC innen, AC3 dazu —, wird
// umgepackt: dieselben Ströme, andere Verpackung, nichts geht
// verloren. Steht der **Ton** im Weg — DTS, TrueHD, Vorbis —,
// rechnet der Server genau diese eine Spur um und kopiert das
// Bild. Beides zusammen geht ebenso.
//
// Das kostet Tonqualität, und zwar nur beim Ton. Dagegen steht,
// was es einbringt: der Titel landet bei AVPlayer statt bei VLC,
// also mit Bild-in-Bild, AirPlay und Sperrbildschirm — und er
// läuft auf dem Apple TV, wo es VLC nicht gibt, ohne dass das
// ganze Bild neu gerechnet werden muss.
//
// Stimmt dagegen der **Videocodec** nicht, ist hier Schluss: dann
// fehlt nicht der Zugang, sondern das Können, und jeder Weg über
// den Server hiesse, jedes Bild neu zu rechnen.
let bildBleibt = blockers.allSatisfy {
switch $0 {
case .containerUnsupported, .audioCodecUnsupported: true
default: false
}
}
// Umpackbar muss die Schachtel nur sein, wenn sie überhaupt im
// Weg steht. Eine MP4 mit DTS-Ton bleibt die MP4, die sie ist —
// sie an dieser Liste zu messen, hiesse sie an einer Frage
// scheitern zu lassen, die sich gar nicht stellt.
let schachtelTraegt = container.map {
capabilities.containers.contains($0)
|| DeviceCapabilities.remuxableContainers.contains($0)
} ?? true
if bildBleibt, schachtelTraegt, policy.allowsTranscoding {
return PlaybackDecision(method: .remux, rationale: rationale)
}
return fallback(policy: policy, rationale: rationale)
}
rationale.append(.nativelySupported)
return PlaybackDecision(method: .directPlay(engine: .avPlayer), rationale: rationale)
}
/// Was passiert, wenn AVPlayer nicht kann.
///
/// VLCKit hat Vorrang vor dem Transcoder: die Datei geht unverändert über
/// die Leitung, der Server muss nicht rechnen, und die Bildqualität bleibt
/// die des Originals. Umgerechnet wird erst, wenn auch VLC ausscheidet.
private func fallback(
policy: PlaybackPolicy,
rationale: [PlaybackDecision.Rationale]
) -> PlaybackDecision {
if policy.allowsFallbackEngine {
return PlaybackDecision(method: .directPlay(engine: .vlc), rationale: rationale)
}
if policy.allowsTranscoding {
return PlaybackDecision(
method: .transcode(maximumBitrate: policy.maximumBitrate),
rationale: rationale
)
}
var rationale = rationale
rationale.append(.transcodingUnavailable)
return PlaybackDecision(method: .directPlay(engine: .avPlayer), rationale: rationale)
}
/// Plex schreibt Codecs mal groß, mal klein, und hängt bei Containern
/// gelegentlich Punkte an. Ein Vergleich ohne diese Angleichung geht
/// sporadisch schief — und zwar nur bei manchen Dateien, was die Suche
/// nach dem Grund unangenehm macht.
private func normalized(_ value: String?) -> String? {
guard let value, !value.isEmpty else { return nil }
return value.lowercased().trimmingCharacters(in: CharacterSet(charactersIn: ". "))
}
}