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ScarriffleandClaude Opus 5 ed13d5fa43 Kratzplatz, Markenerkennung, Tonabdruck — erfundene Wörter für Fachbegriffe
„Scratch disk" wörtlich zu übersetzen ist derselbe Fehler wie „Wachhund"
für Watchdog und „Keks" für Cookie. Und „Marke" ist kein Fachbegriff für
das, was gemeint ist: Jellyfin nennt diese Abschnitte Media Segments, und
das ist auch das Wort, in dem sich darüber reden lässt.

    Kratzplatz*       → Transcode*          (was es ist, steht in FLARO_TRANSCODE)
    Marke, Marken     → Segment, Segmente
    Markenerkennung   → Segmenterkennung
    Markenart/-suche  → Segmentart/-suche
    Tonabdruck        → Fingerprint         (Chromaprint nennt es so)
    Tonabgleich       → Fingerprintabgleich
    Schlüsselbild     → Keyframe
    Bildabtaster      → Frameabtaster

Gewöhnliches Deutsch bleibt gewöhnliches Deutsch: Wartung, Freigabe,
Meldung, Abspann, Vorspann. Das war nie das Problem.

**Was sich nicht ändert, und zwar mit Absicht.** Die drei
Einstellungsschlüssel `wartung.kratzplatz.paket.*` bleiben, wie sie sind —
sie stehen in der Datenbank, und ein neuer Name hiesse, dass die Werte
des Nutzers stillschweigend auf die Vorgabe zurückfallen. Dasselbe für
die Endpunktpfade `/marken`: sie sind nicht sichtbar, und ein Umbenennen
wäre Diff ohne Gewinn.

**Die Migration ist von Hand geschrieben.** `dotnet ef` hat ein Gerüst
erzeugt, das beide Tabellen löscht und neu anlegt — es sieht eine
verschwundene und eine neue Tabelle, nicht eine umbenannte. Damit wäre
jedes erkannte Segment und jeder Vermerk „hier wurde schon gesucht" weg
gewesen. `RenameTable` und `RenameIndex` tun dasselbe, ohne eine Zeile
anzufassen; nachgemessen an einer echten SQLite-Datei: Zeilen vorher 1
und 1, nachher 1 und 1, Inhalt unverändert.

Nachgezogen: in `bilder.ts` und `main.ts` heisst „marke" ein Häkchen und
das Logo — die blieben unberührt. Und „Segment" ist sächlich, was eine
Blindersetzung nicht weiss: „eine Segment" stand danach an vierzehn
Stellen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-16 16:26:57 +02:00
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Flaro Web

Die Weboberfläche für Rechner, auf denen es keine App gibt — Windows vor allem.

Aufbau

Ordner Was
app/ Das Frontend (Vite, TypeScript)
server/ Ein Server ohne Abhängigkeiten, der die Anfragen weiterreicht und die gebauten Dateien ausliefert
frontend/ Die erste Fassung als einzelne Datei. Läuft, wird abgelöst.
jellyfin-theme/ Ein Kleid für Jellyfins eigene Oberfläche — die kleine Lösung von vorher

Warum ein eigener Server?

Er löst zwei Dinge, an denen die einzelne Datei scheitert, und zwar unabhängig davon, wie gut das Frontend geschrieben ist:

  • Herkunft. Anfragen laufen über /api und damit über dieselbe Adresse wie die Seite. Kein CORS, auch nicht beim Streamen.
  • Klartext und Verschlüsselung. Läuft der Medienserver über http und die Seite über https, blockiert der Browser den Stream. Dagegen kann keine Zeile im Frontend etwas tun — ein Server davor schon.

Nebenbei bleibt der Zugangsschlüssel beim Server, statt im Browser zu liegen.

Betreiben

cd app && npm install && npm run build
cd ../server && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 node index.js

Dann auf http://localhost:8080. Der Port lässt sich über PORT ändern.

Entwickeln

cd app && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 npm run dev

Vite übernimmt dabei das Weiterreichen, der eigene Server wird nicht gebraucht.