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Flaro/server
ScarriffleandClaude Opus 5 deefc79fc1 Das Image nahm das neue Projekt nicht mit
`Halo.Metadata` fehlte in der Liste der Projektdateien, die vor dem
Wiederherstellen kopiert werden — der Bau auf dem Arbeitsrechner lief
weiter, der im Container wäre gescheitert. Genau die Art Fehler, die eine
Liste erzeugt: beim nächsten Projekt wird sie wieder vergessen.

Jetzt ein Muster statt einer Liste (`COPY --parents src/*/*.csproj ./`). Die
Ebenenzwischenablage für das Wiederherstellen bleibt dabei erhalten.

**Gegen den laufenden Container geprüft**, nicht nur gebaut: zwei Bibliotheken
angelegt, gescannt, Ergebnis abgerufen.

- Drei Filme gefunden, die danebenliegende `.srt` nicht.
- „Blade Runner 2049" behielt seine Zahl und bekam 2017 als Jahr.
- Sortiert ohne Artikel: Blade Runner, Matrix, Untergang.
- „Dark" mit zwei Folgen — mit `@eaDir` wären es drei gewesen.
- Folgentitel „Geheimnisse" und „Lügen" aus den Dateinamen gelesen.
- Ohne TMDB-Schlüssel meldet der Bericht das Nachschlagen als übersprungen,
  und die Mediathek steht trotzdem da.

Nebenbei bestätigt: die Meldung für einen Pfad, den es im Container nicht
gibt, traf zu, als Colimas Dateifreigabe `/private/tmp` nicht durchreichte.
Sie nannte genau den Grund.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 16:55:41 +02:00
..

Halo-Server

Ein Medienserver, der dieselben Dinge kann wie Jellyfin — und zwei, die dort nicht gehen.

Stand: Stufe 2 von 5. Benutzer, Anmeldung, Einrichtung, und er liest den Bestand: Dateien finden, Namen erkennen, Metadaten und Bilder von TMDB holen. Abspielen kann er noch nicht — das ist Stufe 3. Der Entwurf samt Begründungen steht in docs/superpowers/specs/2026-10-03-halo-server-design.md.

Warum

Download mit allen Tonspuren. Jellyfins Transcode-Endpunkt bildet eine Tonspur je Sitzung ab; was offline landet, ist einspurig, und welche Spur es ist, entscheidet der Server. Einmal war es die Audiodeskription — drei Gigabyte Mobilfunk für eine Datei, die niemand hören wollte.

Fortschritt ohne Schwelle. Jellyfin merkt sich unterhalb eines Mindestanteils gar nichts. Wer zehn Minuten sieht und abbricht, findet beim nächsten Mal keinen Anknüpfungspunkt.

Betreiben

cp docker-compose.example.yml docker-compose.yml
# Pfade anpassen — jeder darin ist ein Beispiel, keiner stimmt bei dir.
docker compose up -d

Dann http://localhost:8080 öffnen; der Einrichtungsassistent legt das erste Administratorkonto an. Danach verschliesst sich dieser Weg von selbst.

Einstellungen

Variable Bedeutung Voreinstellung im Image
HALO_DATA Datenbank und Einstellungen. Das Einzige, was gesichert werden muss. /config
HALO_CACHE Bilder und Zwischenstände. Darf verlorengehen. /cache
HALO_TRANSCODE Kratzplatz fürs Umrechnen. Am besten auf eine SSD. /transcode
ASPNETCORE_URLS Worauf gelauscht wird http://+:8080
TZ Zeitzone UTC
HALO_RATELIMIT_SIGNIN Anmeldeversuche je Minute und Adresse 10
HALO_RATELIMIT_POLLING Nachfragen je Minute und Adresse 120

Medienpfade stehen hier nicht. Sie werden in der Oberfläche als Bibliotheken angelegt und liegen in der Datenbank — sonst müsste der Container neu starten, um eine Bibliothek hinzuzufügen.

Rechte

Das Image läuft als 1000:1000, nicht als root. Gehören die eingehängten Verzeichnisse jemand anderem, trage in der Compose-Datei user: "<uid>:<gid>" ein (id -u und id -g auf dem Wirt sagen, welche) oder übereigne sie mit chown.

Stimmt etwas nicht, bricht der Server beim Start ab und nennt Variable, Pfad, seine eigene Kennung und den nächsten Schritt. Das ist Absicht: ohne diese Meldung stünde dort nur „unable to open database file".

Hardware fürs Umrechnen

/dev/dri durchreichen — VAAPI deckt Intel wie AMD ab. Fehlt es, rechnet Halo in Software; das ist langsamer, aber es läuft. Zum blossen Umpacken wird gar keine Hardware gebraucht, und das ist der Weg, der den meisten Beständen hilft.

Entwickeln

dotnet test                       # 180 Tests
dotnet run --project src/Halo.Api # auf http://localhost:5000

Ohne gesetzte Variablen legt der Server data/, cache/ und transcode/ neben dem Programm an.

# Image bauen, beide Architekturen
docker buildx build --platform linux/amd64,linux/arm64 -t halo:dev .

# Eine Migration nach einer Modelländerung
dotnet ef migrations add <Name> --project src/Halo.Data --startup-project src/Halo.Api --output-dir Migrations

Migrationen wandern beim Start des Servers, nicht über ein eigenes Kommando.

Aufbau

Projekt Aufgabe
Halo.Core Domäne: Benutzer, Anmeldung, Bibliotheken. Kennt kein HTTP und keine Datenbank
Halo.Data EF Core, SQLite, Migrationen
Halo.Metadata TMDB und die Bildablage. Hinter einer Schnittstelle, damit alles andere ohne Netz prüfbar bleibt
Halo.Api Endpunkte, Authentifizierung, Auslieferung der Oberfläche

Was sicherheitsrelevant ist, liegt in Halo.Core — dort ist es ohne Server prüfbar, und die Tests dazu sind die, die am meisten wert sind.

Zwei Entscheidungen, die beim Lesen Fragen aufwerfen

Zeitpunkte liegen als Unix-Millisekunden in der Datenbank, nicht als Text. SQLite hat keinen Zeittyp; ein DateTimeOffset landet sonst als Text mitsamt Zonenversatz, und dann steht …T12:00+02:00 neben …T11:00Z — derselbe Augenblick, als Text aber falsch herum sortiert. EF weigert sich deshalb, ExpiresAt > jetzt überhaupt zu übersetzen.

Token sind keine JWT. Der Server schlägt sie nach, statt sie zu prüfen. Ein nachgeschlagenes Token lässt sich sofort widerrufen; ein signiertes gilt bis zum Ablauf weiter, und für ein verlorenes Telefon ist das der falsche Satz. In der Datenbank steht nur der Fingerabdruck.

Bestand einlesen

POST /api/v1/libraries/{id}/scan    stösst an, antwortet sofort mit 202
GET  /api/v1/libraries/{id}/scan    Stand: idle | running | enriching | finished | failed
GET  /api/v1/movies?search=&skip=&take=
GET  /api/v1/series
GET  /api/v1/series/{id}/episodes?season=
GET  /api/v1/images/{schlüssel}

Der Scan läuft im Hintergrund, nicht in der Anfrage: ein Bestand mit 40 000 Titeln braucht Minuten, und eine so lange offene Anfrage läuft hinter jedem Reverse Proxy ins Zeitlimit. Einer je Bibliothek gleichzeitig.

Zweimal scannen ergibt dasselbe wie einmal. Zugeordnet wird über den Titel aus dem Dateinamen — der angezeigte kommt nach dem ersten Lauf von TMDB und ändert sich dabei.

Metadaten

Ohne TMDB-Schlüssel läuft der Scan trotzdem durch; die Titel bleiben dann bei den Dateinamen. Der Schlüssel wird unter PUT /api/v1/settings/metadata hinterlegt und kommt nie wieder heraus — abgefragt wird nur, ob einer da ist.

Bilder werden einmal heruntergeladen und liegen unter HALO_CACHE. Die App holt sie bei Halo, nicht bei TMDB: sonst bräuchte sie dafür Internet, und TMDB erführe, wer wann was ansieht.

Anmeldung am Fernseher

Ein Passwort auf der Apple-TV-Fernbedienung zu tippen ist eine Zumutung. Stattdessen:

  1. Der Fernseher fordert an und bekommt einen sechsstelligen Code für den Bildschirm und einen Abholschein, den nur er kennt.
  2. Am Telefon, angemeldet, wird der Code bestätigt — dort steht, welches Gerät.
  3. Der Fernseher holt mit seinem Abholschein das Token ab.

Der Code allein holt nie ein Token ab. Ohne den Abholschein wären sechsstellige Codes ein Türschloss mit einer Million Schlüsseln.

Lizenz

GPL-2.0-only. Abhängigkeiten müssen dazu passen: MIT, BSD oder GPL-2.0. Apache-2.0 ist ausgeschlossen — Einzelheiten und der Grund stehen in LICENSES.md.