Zwei Fehler, die sich gegenseitig verstärkt haben.
**Der Zeilenabstand kam nicht mit.** `::cue { font-size }` ändert die
Schrift, nicht die Zeilenhöhe — die rechnet der Browser weiter aus seiner
eigenen Grösse. Bei 50 Prozent stand deshalb winziger Text mit dem
Abstand von grossem darunter; zwischen zwei Zeilen klaffte eine dritte.
`line-height` als Vielfaches der eigenen Grösse hält das Verhältnis.
**Und sie sassen ganz unten.** Ohne Angabe setzt der Browser jede
Einblendung an den unteren Rand des Videos. Dort liegt bei uns die
Bedienleiste — bei zwei Zeilen verschwand die untere darunter. Die
Unterkante sitzt jetzt bei neunzig Prozent der Videohöhe.
Gestellt wird das am `VTTCue`, nicht über CSS: `::cue` gestaltet den
Text, aber nicht seinen Platz. `lineAlign: "end"` ist dabei der Punkt —
damit meint `line` die Unterkante. Ohne ihn stünde ein zweizeiliger
Untertitel wieder tiefer als ein einzeiliger, also genau der Fall, um den
es ging.
Eine Einblendung, die ihre Stelle selbst mitbringt, behält sie:
Schilder und Aufschriften stehen dort, wo sie im Bild stehen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Flaro Web
Die Weboberfläche für Rechner, auf denen es keine App gibt — Windows vor allem.
Aufbau
| Ordner | Was |
|---|---|
app/ |
Das Frontend (Vite, TypeScript) |
server/ |
Ein Server ohne Abhängigkeiten, der die Anfragen weiterreicht und die gebauten Dateien ausliefert |
frontend/ |
Die erste Fassung als einzelne Datei. Läuft, wird abgelöst. |
jellyfin-theme/ |
Ein Kleid für Jellyfins eigene Oberfläche — die kleine Lösung von vorher |
Warum ein eigener Server?
Er löst zwei Dinge, an denen die einzelne Datei scheitert, und zwar unabhängig davon, wie gut das Frontend geschrieben ist:
- Herkunft. Anfragen laufen über
/apiund damit über dieselbe Adresse wie die Seite. Kein CORS, auch nicht beim Streamen. - Klartext und Verschlüsselung. Läuft der Medienserver über
httpund die Seite überhttps, blockiert der Browser den Stream. Dagegen kann keine Zeile im Frontend etwas tun — ein Server davor schon.
Nebenbei bleibt der Zugangsschlüssel beim Server, statt im Browser zu liegen.
Betreiben
cd app && npm install && npm run build
cd ../server && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 node index.js
Dann auf http://localhost:8080. Der Port lässt sich über PORT ändern.
Entwickeln
cd app && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 npm run dev
Vite übernimmt dabei das Weiterreichen, der eigene Server wird nicht gebraucht.