„1080p" ist eine Angabe für den, der eine Stufe einstellt. Wer sich fragt,
ob es sich lohnt, dafür den Fernseher anzumachen, liest „Full HD". Die
Zeile sagt jetzt das Wort, der Tooltip den genauen Wert und die gemessene
Grösse: `1080p · 1920 × 800`.
**Es gab zwei Leitern, und sie waren sich uneinig.** `Benennung.AusHoehe`
machte aus 2160 ein „2160p", `FileNames.FassungAusHoehe` ein „4K" — auf
derselben Detailseite stand beides übereinander, ein paar Zeilen
auseinander. Die zweite ist weg; sie hatte ausserdem nur die Höhe und
vergab sich damit beim Kinoformat.
Gemessen an zwei echten Dateien: 1920×800 heisst „Full HD" (nur an der
Höhe gemessen hiesse es „HD", und daneben stünde ein 1280×720 mit
demselben Wort), 720×576 heisst „SD".
**1440p fällt unter Full HD.** „QHD" kennt kaum jemand, und ein fünftes
Wort für etwas zwischen zwei bekannten hilft beim Entscheiden nicht.
„8K" steht nur da, damit eine 8K-Datei nicht als 4K gemeldet wird.
**Der Client zerlegt nichts mehr.** Er las die Stufe bisher mit
`display.split(' · ')[0]` heraus — richtig, solange vor der Auflösung nie
etwas anderes steht. Jetzt kommen Wort und genauer Wert als eigene Felder.
**Die Fassung wird nicht mehr gespeichert, sondern gerechnet.** Sie stand
in der Spalte und war damit das, was beim letzten Scan galt: ein neues
Wort hätte keine bestehende Zeile erreicht. Jetzt hält die Spalte nur
noch, was im Dateinamen stand („Mobil"), und die Messung kommt frisch
dazu. Eine Migration räumt die alten gerechneten Werte weg.
**Nicht angefasst:** was eine *gewählte* Stufe ist statt einer gemessenen
— die Umkodierleiter, der Qualitätswähler im Spieler, die Stufen in den
Apps. Wer eine Stufe wählt, wählt eine Zahl.
Die Apps rechnen sich das Wort ohnehin selbst aus und sagen seit jeher
„4K" und „Full HD"; der Server ist ihnen jetzt angeglichen, nicht
umgekehrt.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Flaro Web
Die Weboberfläche für Rechner, auf denen es keine App gibt — Windows vor allem.
Aufbau
| Ordner | Was |
|---|---|
app/ |
Das Frontend (Vite, TypeScript) |
server/ |
Ein Server ohne Abhängigkeiten, der die Anfragen weiterreicht und die gebauten Dateien ausliefert |
frontend/ |
Die erste Fassung als einzelne Datei. Läuft, wird abgelöst. |
jellyfin-theme/ |
Ein Kleid für Jellyfins eigene Oberfläche — die kleine Lösung von vorher |
Warum ein eigener Server?
Er löst zwei Dinge, an denen die einzelne Datei scheitert, und zwar unabhängig davon, wie gut das Frontend geschrieben ist:
- Herkunft. Anfragen laufen über
/apiund damit über dieselbe Adresse wie die Seite. Kein CORS, auch nicht beim Streamen. - Klartext und Verschlüsselung. Läuft der Medienserver über
httpund die Seite überhttps, blockiert der Browser den Stream. Dagegen kann keine Zeile im Frontend etwas tun — ein Server davor schon.
Nebenbei bleibt der Zugangsschlüssel beim Server, statt im Browser zu liegen.
Betreiben
cd app && npm install && npm run build
cd ../server && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 node index.js
Dann auf http://localhost:8080. Der Port lässt sich über PORT ändern.
Entwickeln
cd app && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 npm run dev
Vite übernimmt dabei das Weiterreichen, der eigene Server wird nicht gebraucht.