Wer eine Serie schaut, will blättern können. Bisher gab es genau einen Knopf dafür, und der erschien erst am Ende: „Nächste Folge", wenn der Abspann durchgelaufen war. Zurück ging gar nicht — nur über die Serienseite, und die beendet die Wiedergabe. Jetzt stehen beide Knöpfe in der Bedienleiste, in der App wie im Web, links und rechts vom Abspielknopf. Nur bei Serien: bei einem Film antwortet der Server mit 404, bei der letzten Folge mit 204, und beides heisst hier „kein Knopf". Sie erscheinen also von selbst nur dort, wo sie etwas tun. Der Server kannte nur den Weg vorwärts. Jetzt gibt es `/previous` daneben, und beide Richtungen kommen aus derselben Rechnung — als zwei Endpunkte abgeschrieben liefen sie auseinander, sobald einer etwas dazubekommt. Jellyfin hat kein Gegenstück zu „NextUp"; dort entsteht die vorige Folge aus der Folgenliste der Serie. Beim Wechsel gilt weiter, was für die Serie an Sprache eingestellt ist. Ohne das spränge die nächste Folge auf die erste Tonspur der Datei zurück — bei deutschen Veröffentlichungen also auf Deutsch, mitten in einer Serie, die man im Original schaut. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Flaro Web
Die Weboberfläche für Rechner, auf denen es keine App gibt — Windows vor allem.
Aufbau
| Ordner | Was |
|---|---|
app/ |
Das Frontend (Vite, TypeScript) |
server/ |
Ein Server ohne Abhängigkeiten, der die Anfragen weiterreicht und die gebauten Dateien ausliefert |
frontend/ |
Die erste Fassung als einzelne Datei. Läuft, wird abgelöst. |
jellyfin-theme/ |
Ein Kleid für Jellyfins eigene Oberfläche — die kleine Lösung von vorher |
Warum ein eigener Server?
Er löst zwei Dinge, an denen die einzelne Datei scheitert, und zwar unabhängig davon, wie gut das Frontend geschrieben ist:
- Herkunft. Anfragen laufen über
/apiund damit über dieselbe Adresse wie die Seite. Kein CORS, auch nicht beim Streamen. - Klartext und Verschlüsselung. Läuft der Medienserver über
httpund die Seite überhttps, blockiert der Browser den Stream. Dagegen kann keine Zeile im Frontend etwas tun — ein Server davor schon.
Nebenbei bleibt der Zugangsschlüssel beim Server, statt im Browser zu liegen.
Betreiben
cd app && npm install && npm run build
cd ../server && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 node index.js
Dann auf http://localhost:8080. Der Port lässt sich über PORT ändern.
Entwickeln
cd app && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 npm run dev
Vite übernimmt dabei das Weiterreichen, der eigene Server wird nicht gebraucht.