Nebeneinander standen „7,2" und „12", beide ohne Beschriftung. Die 12 konnte alles heissen: zwölf Folgen, zwölf von hundert Punkten, ab zwölf Jahren. Die Auskunft steckte im Tooltip, und den sieht nur, wer schon vermutet, dass dort etwas steht. Jetzt trägt jeder Wert seine Quelle: FSK 12, TMDB 7,2, IMDb 7,4, MC 62. Bei Rotten Tomatoes ist „RT 87%" ebenfalls keine Auskunft, denn dort stehen zwei Zahlen — die der Kritik und die des Publikums, oft weit auseinander. Also „RT Kritik" und „RT Publikum", auch wenn nur eine der beiden da ist. Und das Publikum wird mitverlangt: `tomatoes=true` legt die Felder derselben Antwort bei, kostet keine zweite Anfrage und nichts vom Tageskontingent. Ob etwas darin steht, ist eine andere Frage — seit 2018 wird berichtet, dass dort `N/A` steht, und die Frage, ob die Felder je wieder Daten führen, ist bei OMDb seit 2017 unbeantwortet offen. Darum wird nichts erwartet und nichts erzwungen: steht eine Zahl da, erscheint sie; steht `N/A`, entsteht keine Wertung. Die Probe unter Einstellungen → Metadaten zeigt, was wirklich kam. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Flaro Web
Die Weboberfläche für Rechner, auf denen es keine App gibt — Windows vor allem.
Aufbau
| Ordner | Was |
|---|---|
app/ |
Das Frontend (Vite, TypeScript) |
server/ |
Ein Server ohne Abhängigkeiten, der die Anfragen weiterreicht und die gebauten Dateien ausliefert |
frontend/ |
Die erste Fassung als einzelne Datei. Läuft, wird abgelöst. |
jellyfin-theme/ |
Ein Kleid für Jellyfins eigene Oberfläche — die kleine Lösung von vorher |
Warum ein eigener Server?
Er löst zwei Dinge, an denen die einzelne Datei scheitert, und zwar unabhängig davon, wie gut das Frontend geschrieben ist:
- Herkunft. Anfragen laufen über
/apiund damit über dieselbe Adresse wie die Seite. Kein CORS, auch nicht beim Streamen. - Klartext und Verschlüsselung. Läuft der Medienserver über
httpund die Seite überhttps, blockiert der Browser den Stream. Dagegen kann keine Zeile im Frontend etwas tun — ein Server davor schon.
Nebenbei bleibt der Zugangsschlüssel beim Server, statt im Browser zu liegen.
Betreiben
cd app && npm install && npm run build
cd ../server && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 node index.js
Dann auf http://localhost:8080. Der Port lässt sich über PORT ändern.
Entwickeln
cd app && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 npm run dev
Vite übernimmt dabei das Weiterreichen, der eigene Server wird nicht gebraucht.