Der Spieler schickte sein Profil aus `canPlayType` — und das ist eine Auskunft des `<video>`-Elements. Ein Strom läuft aber nicht durch das Element, sondern durch den MSE-Puffer, und die beiden sind sich nicht einig. Gemessen in Chromium: | | canPlayType | MediaSource.isTypeSupported | |---|---|---| | `audio/flac` | probably | **false** | | `audio/mp4; codecs="mp3"` | probably | **false** | Der Server glaubte dem Profil, packte die Datei pflichtschuldig um und liess die Spur unberührt — und der Browser stand vor etwas, das er nach eigener Auskunft können müsste. Heraus kam „Dieser Browser kann die Spuren dieser Datei nicht öffnen". Jetzt zählt ein Codec nur, wenn **beide** Auskünfte ihn bestätigen; welcher der beiden Wege es wird, entscheidet der Server erst danach. Und geprüft wird jeder Typ in der Form, in der er wirklich ankommt — `audio/mp4` und nicht `audio/flac`: genau dieser Unterschied entschied bei FLAC zwischen „geht" und „geht nicht". Gemessen: MP3 fällt dadurch aus dem Profil, der Server rechnet es um, statt es durchzureichen. **Und wenn doch etwas durchrutscht, wird gerechnet statt gemeldet.** Scheitert die Wiedergabe mit einem Codec- oder Dekodierfehler, baut der Spieler den Strom genau einmal neu auf — mit `transcode: true`, an derselben Stelle. Der Satz „über das Zahnrad lässt sich eine Fassung wählen, die er versteht" ist weg: wer das liest, weiss weder welche, noch warum der Server sie nicht gleich gegeben hat. Lief schon ein gerechneter Strom, unterbleibt der zweite Versuch — dann liegt es nicht am Codec, und dreissig Sekunden Warten auf dasselbe sind keine Hilfe. **Nicht geprüft:** dass der Rückfall im Betrieb auslöst. Jede Datei im Prüfbestand spielt; ein echtes Scheitern liess sich hier nicht herbeiführen. Gemessen ist der Serverteil (`remux` wird zu `transcode`) und das neue Profil. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Flaro Web
Die Weboberfläche für Rechner, auf denen es keine App gibt — Windows vor allem.
Aufbau
| Ordner | Was |
|---|---|
app/ |
Das Frontend (Vite, TypeScript) |
server/ |
Ein Server ohne Abhängigkeiten, der die Anfragen weiterreicht und die gebauten Dateien ausliefert |
frontend/ |
Die erste Fassung als einzelne Datei. Läuft, wird abgelöst. |
jellyfin-theme/ |
Ein Kleid für Jellyfins eigene Oberfläche — die kleine Lösung von vorher |
Warum ein eigener Server?
Er löst zwei Dinge, an denen die einzelne Datei scheitert, und zwar unabhängig davon, wie gut das Frontend geschrieben ist:
- Herkunft. Anfragen laufen über
/apiund damit über dieselbe Adresse wie die Seite. Kein CORS, auch nicht beim Streamen. - Klartext und Verschlüsselung. Läuft der Medienserver über
httpund die Seite überhttps, blockiert der Browser den Stream. Dagegen kann keine Zeile im Frontend etwas tun — ein Server davor schon.
Nebenbei bleibt der Zugangsschlüssel beim Server, statt im Browser zu liegen.
Betreiben
cd app && npm install && npm run build
cd ../server && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 node index.js
Dann auf http://localhost:8080. Der Port lässt sich über PORT ändern.
Entwickeln
cd app && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 npm run dev
Vite übernimmt dabei das Weiterreichen, der eigene Server wird nicht gebraucht.