Untertitel zeigten auf keiner Spur Text. Der Grund: die Zeitstempel einer WebVTT-Spur zählen ab Dateianfang, der Strom zählt ab null. Wer bei Minute 30 einstieg, bekam jeden Satz dreissig Minuten in die Zukunft geschoben — und weil ein Strom nur bis zum Filmende reicht, erschien überhaupt keiner mehr. Gemessen im Spieler, vorher: „Fortsetzen ab 8:37" geklickt, deutsche Spur gewählt, Standanzeige 8:38 — angezeigt wurde der Satz von Sekunde 0. Versatz 515 Sekunden, also genau der Einstiegspunkt. Nachher, derselbe Weg: Standanzeige 9:02, angezeigt „Deutsch bei 540 s". Verschoben wird auf dem Server, nicht im Browser: dort hiesse es, die Spur selbst zu zerlegen und als VTTCue neu aufzubauen — ein eigener Parser für ein Format, das der Browser schon kann. Hier ist es eine Zeilenersetzung, und sie lässt sich prüfen. Was vor dem Einstieg endet, fällt samt Text weg; was darüber hinwegreicht, fängt bei null an. Zwei Kleinigkeiten lagen daneben und sind mit erledigt: - `srclang` bekam „ger".slice(0, 2) und damit „ge" — kein gültiges Kürzel. Jetzt bleibt das Feld leer, wenn das Kürzel nicht zweistellig ist. - Scheiterte das Laden einer Spur, geschah nichts Sichtbares. Jetzt sagt es der Spieler. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Flaro Web
Die Weboberfläche für Rechner, auf denen es keine App gibt — Windows vor allem.
Aufbau
| Ordner | Was |
|---|---|
app/ |
Das Frontend (Vite, TypeScript) |
server/ |
Ein Server ohne Abhängigkeiten, der die Anfragen weiterreicht und die gebauten Dateien ausliefert |
frontend/ |
Die erste Fassung als einzelne Datei. Läuft, wird abgelöst. |
jellyfin-theme/ |
Ein Kleid für Jellyfins eigene Oberfläche — die kleine Lösung von vorher |
Warum ein eigener Server?
Er löst zwei Dinge, an denen die einzelne Datei scheitert, und zwar unabhängig davon, wie gut das Frontend geschrieben ist:
- Herkunft. Anfragen laufen über
/apiund damit über dieselbe Adresse wie die Seite. Kein CORS, auch nicht beim Streamen. - Klartext und Verschlüsselung. Läuft der Medienserver über
httpund die Seite überhttps, blockiert der Browser den Stream. Dagegen kann keine Zeile im Frontend etwas tun — ein Server davor schon.
Nebenbei bleibt der Zugangsschlüssel beim Server, statt im Browser zu liegen.
Betreiben
cd app && npm install && npm run build
cd ../server && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 node index.js
Dann auf http://localhost:8080. Der Port lässt sich über PORT ändern.
Entwickeln
cd app && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 npm run dev
Vite übernimmt dabei das Weiterreichen, der eigene Server wird nicht gebraucht.