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Flaro/Packages/FlixyKit/Sources/FlixyPlayback/Decision/StallLedger.swift
T
ScarriffleandClaude Opus 5 4323c47db6 Schneller anfangen, dann hinaufgehen
Es dauerte eine halbe Minute bis zum ersten Bild. Der Grund war nicht die
Leitung, sondern der Server: „Auto\" begann mit acht Megabit, und das heisst
1080p von der ersten Sekunde an. So lange braucht er, um das zu rechnen.

Jetzt wird mit drei Megabit begonnen — also 720p. Das laeuft in wenigen
Sekunden an, sieht einen Augenblick lang weicher aus, und von dort geht es
hinauf, sobald sich zeigt, dass die Leitung mehr traegt.

Dabei steckt eine Falle, die den ganzen Gewinn aufgezehrt haette: der
Server baut seine Leiter aus der Bestellung. Wer mit drei Megabit anfaengt,
bekommt eine Leiter, deren oberste Sprosse drei Megabit ist — und der
billige Hebel bewegt sich nur **innerhalb** dieser Leiter. Aus dem
schnellen Start waere ein Film geworden, der den ganzen Abend in 720p
bleibt.

Hoeher geht es deshalb ueber einen Neuaufbau, und der braucht Regeln: nicht
zu frueh, nicht nach einem Ruckler, nicht ohne Vorrat, nicht oefter als
zweimal. Sie stehen in `UpgradeRule` — reiner Typ, dreizehn Tests, wie beim
Absenken. Und deutlich zurueckhaltender als dort: ein zu spaetes Absenken
bedeutet Ruckeln, ein zu spaetes Hinaufschalten ein etwas weicheres Bild.
Das erste ist ein Fehler, das zweite eine Geschmacksfrage.

Bei Live-TV wird nicht hinaufgegangen: dort kostet jeder Neuaufbau den
Tuner, und ein schaerferes Bild ist diesen Einsatz nicht wert.

`StallLedger` kann jetzt sagen, wann der letzte Ruckler war — das brauchte
die Regel, und „noch nie gestockt\" ist etwas anderes als „vor langer Zeit\".

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-29 06:25:15 +02:00

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4.7 KiB
Swift

import Foundation
/// Buch über das Stocken, mit gleitendem Fenster.
///
/// **Warum es das gibt.** Der Watchdog im Player kannte nur eine Frage: steht
/// es seit vierzig Sekunden am Stück? Bei jedem kurzen Erholen setzte er sich
/// zurück — zehn Rückler à dreißig Sekunden lösten nichts aus, obwohl die
/// halbe Stunde unbrauchbar war. Genau dieser Fall ist der, über den geklagt
/// wird: nicht der tote Stream, sondern der, der immer wieder hakt.
///
/// **Warum als eigener Typ.** Keine Uhr, kein AVFoundation, kein Netz — die
/// Zeiten kommen von außen herein. Damit lässt sich eine Folge von Rücklern
/// als Zahlenreihe hinschreiben und das Urteil prüfen. Eine Regel, die man
/// nur im laufenden Film beobachten kann, ist keine Regel, sondern ein
/// Eindruck.
///
/// Alle Zeitpunkte sind **seit Beginn dieser Wiedergabe** gemessen, nicht als
/// Datum. Das macht die Sache gegen Zeitzonen, Sommerzeit und eine Systemuhr,
/// die sich mitten im Film stellt, gleichgültig.
public struct StallLedger: Sendable, Equatable {
public struct Episode: Sendable, Equatable {
/// Wann dieser Rückler vorbei war.
public let endedAt: Duration
public let length: Duration
public init(endedAt: Duration, length: Duration) {
self.endedAt = endedAt
self.length = length
}
}
/// Wie weit zurück gezählt wird.
///
/// Drei Minuten: lang genug, dass ein Muster erkennbar wird, kurz genug,
/// dass eine überstandene Durststrecke nicht noch eine Viertelstunde
/// später nachwirkt.
public let window: Duration
private(set) var episodes: [Episode] = []
public init(window: Duration = .seconds(180)) {
self.window = window
}
/// Trägt einen überstandenen Rückler ein.
public mutating func record(_ episode: Episode) {
episodes.append(episode)
prune(at: episode.endedAt)
}
/// Wie viele Rückler im Fenster liegen.
public func count(at now: Duration) -> Int {
episodes.count { $0.endedAt >= now - window }
}
/// Welcher Anteil des Fensters mit Warten verbracht wurde — 0 bis 1.
///
/// Der laufende Rückler zählt mit, sofern er übergeben wird: wer mitten
/// im dritten Stocken steht, soll nicht erst nach dessen Ende erfahren,
/// dass es zu viel war.
public func share(at now: Duration, ongoing: Duration = .zero) -> Double {
let horizon = now - window
let waited = episodes
.filter { $0.endedAt >= horizon }
.reduce(Duration.zero) { $0 + $1.length } + ongoing
// Am Anfang ist das Fenster noch nicht voll. Dann gegen die
// tatsächlich vergangene Zeit rechnen, sonst sähe eine Wiedergabe,
// die nach zwanzig Sekunden fünf Sekunden hakte, mit 3 % harmlos aus
// statt mit 25 %.
let elapsed = min(now, window)
guard elapsed > .zero else { return 0 }
return min(1, waited / elapsed)
}
/// Der längste einzelne Rückler im Fenster.
///
/// Ein einzelner langer ist etwas anderes als viele kurze: der eine sagt
/// „die Leitung war weg", die vielen sagen „sie trägt es dauerhaft nicht".
/// Beide sollen auslösen dürfen, aber nicht über dieselbe Schwelle.
public func longest(at now: Duration) -> Duration {
episodes
.filter { $0.endedAt >= now - window }
.map(\.length)
.max() ?? .zero
}
/// Wann der letzte Rückler zu Ende war.
///
/// `nil`, wenn es im Fenster keinen gab — und das ist etwas anderes als
/// „vor langer Zeit": wer noch nie gestockt hat, wartet auf keine Frist.
///
/// Gebraucht fürs Hinaufschalten: wer gerade gestockt hat, hat keine
/// Reserve, und ein Neuaufbau nach oben wäre die zweite Unterbrechung
/// binnen einer Minute.
public func lastStall(at now: Duration) -> Duration? {
episodes
.filter { $0.endedAt >= now - window }
.map(\.endedAt)
.max()
}
/// Wirft heraus, was aus dem Fenster gefallen ist.
public mutating func prune(at now: Duration) {
let horizon = now - window
episodes.removeAll { $0.endedAt < horizon }
}
public mutating func removeAll() {
episodes.removeAll()
}
}
private extension Duration {
/// Anteil zweier Dauern. `Duration` kann sich nicht selbst teilen.
static func / (lhs: Duration, rhs: Duration) -> Double {
let left = Double(lhs.components.seconds) + Double(lhs.components.attoseconds) / 1e18
let right = Double(rhs.components.seconds) + Double(rhs.components.attoseconds) / 1e18
guard right != 0 else { return 0 }
return left / right
}
}